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Seventh Wave

Things To Come

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1974
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Elektronische Musik; Klassischer Prog
Label: Gull
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Ken Elliott Vocals, Keyboards, Synthesizer, Glockenspiel, Chimes
Kieran O'Connor Drums, Percussion, Xylophone, Vibraphone, Vocals

Tracklist

Disc 1
1. Sky scraper 2:18
2. Metropolis 4:25
3. Intercity water rat 0:31
4. Escalator 0:17
5. Old dog song 4:38
6. Smog, fog and sunset 3:09
7. Fail to see 4:07
8. Premonition 3:15
9. Festival 2:04
10. Eversolightly 4:32
11. Communication skyways 2:45
12. Things to come 1:43
13. 1999 1/2 1:08
14. Dance of the Eloi 1:59
Gesamtlaufzeit36:51


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Ken Elliott und Kieran O'Conner hatten seit Teenagertagen zusammen Musik gemacht. Zuerst in der Schülerband Next Collection, dann bei Second Hand, die sich gelegentlich auch Chillum nannten und 1968 und 1971 drei Alben veröffentlicht haben. Second Hand fielen Anfang 1972 auseinander. Als sich Elliott und O'Conner später im Jahr in einem Pub über den Weg liefen, beschloss man weiter gemeinsam Musik zu machen. Allerdings sollte das Ganze ein Duoprojekt bleiben, nur Tasten und Schlagzeug, im Studio, keine Band, keine Konzerte. Seventh Wave war geboren.

Im Chalk Farm Studio entstand dann in den nächsten Monaten Material, welches das erste Album der Duos werden sollte. Allzu große Hoffnungen eine Plattenfirma zu finden, die sich für die Musik interessieren würde, hatten Elliott und O'Conner nicht. Eher ging man davon aus, das Ganze im Eigenverlag unters Volk zu bringen. In der Tat dauerte es noch mehr als ein Jahr, bis das Album veröffentlicht wurde. Das gerade neu gegründete Label Gull hatte das Duo unter Vertrag genommen und brachte "Things To Come" schließlich im April 1974 auf den Markt.

Recht eigenartige Musik ist auf "Things To Come" zu hören, die als eher gutgelaunte Mischung aus Elektronik, Symphonisch-Progressivem und zeitgenössischem Pop aus den Boxen kommt. Tasteninstrumente bestimmen natürlich das Klanggeschehen, hupende, quietschende und fiepende Synthesizersounds meist und ein Piano. Dazu kommt recht viel klingende Perkussion, Xylophon, Vibraphon und Glockenspiel und das Schlagzeug. Recht munter und abwechslungsreich werden diese Ingredienzien miteinander vermengt, klangvoll-symphonisch meist, immer wieder überlagert von melodisch-expressiven, recht glatten Gesangseinlagen. Farbige Elektronik-Prog-Gemenge, milde experimentelle Synthesizereskapaden und klassik-inspirierte Tastenausflüge stehen neben ziemlich poppigen Songs bzw. werden mit denselben vermengt.

Das Ergebnis ist eine ziemlich gelungene Verbindung von Experiment und Kommerz, die man in dieser Gegensätzlichkeit (man höre z.B. die boogieartige Protosynthipopnummer "Fail to see" und das gleich darauf folgende düster-schräg-freiformatige "Premonition") nur als ziemlich originell bezeichnen kann. Wer unblöden 70er-Jahre-Pop, Elektronisches und synthesizerlastigen Symphoprog schätzt und sich eine ausgewogene Mischung daraus vorstellen kann, der sollte "Things To Come" einmal ein Ohr leihen! Das Album wurde schon mehrere Male auf CD wieder veröffentlicht, gerade mal wieder (2011) von Market Square Records, remastert und als Twofer zusammen mit dem Zweitling von Seventh Wave. Empfohlen!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.4.2012
Letzte Änderung: 10.1.2013
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Seventh Wave

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1975 Psi-Fi 10.00 1

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