Messa di Orfeo
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Spalax |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Florian Fricke |
Keyboards |
| Guillermina De Gennaro |
Recitation |
| Maya Rose |
Voice |
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| Johannes Fricke |
Artist Assistance |
| Frank Fiedler |
Video |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Deep in the Ocean of Love
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2:50
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| 2. |
Strofa 1
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3:37
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| 3. |
Nascità dell'ape
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7:18
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| 4. |
Strofa 2
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3:45
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| 5. |
Dall'origine al divenire
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2:15
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| 6. |
Strofa 3
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4:05
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| 7. |
Strofa 4
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3:49
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| 8. |
Primo movimento
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13:41
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| 9. |
Strofa 5
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3:48
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| Gesamtlaufzeit | 45:08 |
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Rezensionen

Popol Vuh's letztes Album. Ein Kreis schließt sich. In seiner musikalischen Kompromisslosigkeit steht die Messa neben der "Affenstunde", "Sei still, will ICH BIN" und dem "City Raga". Musikalisch ist die "Messa" die Essenz dieser 3 Knotenpunkte.
1998 fand in Bari, das Time Zones Festival statt. Im dortigen Labyrinth of Molfetta wurde die "Messa di Orfeo" aufgeführt. Mit Video-Lichtinstallationen von Florian Frickes langjährigen Weggefährten Frank Fiedler wurde die Aufführung ein wahrlich sinnliches Erlebnis.
Minimalistische Klangflächen und Samples schichten sich zu einem tiefenentspannenden Klangrausch. Man wird förmlich von den spartanischen Klängen eingesogen. Manchmal sind diese bedrohlich ("Dall' origine al divenire"), manchmal verstörend und wunderschön zugleich ("Nascità dell' ape"), immer aber höchst faszinierend und einnehmend. Unterbrochen werden diese von hypnotischen Recitals, welche den aufgewühlten Geist immer wieder zurückholen und beruhigen. Die Recitals sind hinterlegt mit Chören die nicht selten an Ligeti, Pärt oder an Frickes eigene Arbeiten erinnern (insbesondere dem "Gruppenseufzen" von "der Erde und ich sind eins"). Höhepunkt ist das fast 14 minütige "Primo movimento".
Im Unterschied zu den frühen Tangerine Dream, die für mich ein musikalisches Verdrängen repräsentieren (eine Klangfläche, löst eine Andere ab) sind Popol Vuh die musikalische Konfrontation. Der erste (musikalische) Gedanke bleibt erhalten und hebt alle folgenden Gedanken auf eine höhere Stufe. Das war auf dem ersten Album so und blieb auch so bis zur "Messa di Orfeo". Auch wenn sich die Mittel und Klänge änderten, im Innersten ist es immer Popol Vuh.
Die "Messa" reicht weit in die Zukunft und ist deshalb höchst progressiv. Leider blieb diese Florian Frickes musikalischer Abschied, da dieser 2001 überraschend verstarb.
| Anspieltipp(s): |
muss komplett gehört werden |
| Vergleichbar mit: |
(gefühlt) Arvo Pärt, Walentyn Sylwestrow, Klaus Schulze, Popol Vuh |
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| Veröffentlicht am: |
30.4.2012 |
| Letzte Änderung: |
30.4.2012 |
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