MON
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
First Aid Network / Universal Music |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Yuji Katsui |
Violin |
| Seiichi Yamamoto |
Guitar |
| Yasuhiro Yoshigaki |
Drums, Percussion, Berimbau |
| Yoichi Okabe |
Drums, Percussion, Berimbau |
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| Jin Harada |
Bass |
| Tatsuki Masuko |
DX7, SHO9 |
| Koji Nakanishi |
JUNO 106, SH101 |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
URMA
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12:06
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| 2. |
LOQUIX
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8:36
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| 3. |
HAOMA
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14:45
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| 4. |
NOV
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5:45
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| 5. |
SARACA
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9:50
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| 6. |
REOM
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10:29
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| Gesamtlaufzeit | 61:31 |
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Rezensionen

Zwei Jahre ließen sich Rovo für das Nachfolgealbum von "FLAGE" Zeit. Das 2004 erschienene "MON" kommt, wie das Debüt (siehe "PICO!") und "SAI" in einem Jewel Case. Das Cover ist nach dem fast weißen "FLAGE" recht farbig ausgefallen und zeigt gold-rot-schwarz-türkise Linienmuster, die nach Ätzplatine oder Mayazeichnungen aussehen. Die Besetzung ist dieselbe wie auf dem Vorgängeralbum und auch sonst gibt sich "MON" ganz als Schwesteralbum von "FLAGE", auch wenn es ein klein wenig kürzer ausgefallen ist.
Auch auf "MON" gibt es ausgedehnte Stücke, die ein rhythmisch dahintreibendes, hypnotisch-intensives Gemenge an spacig-elektronischen Rockklängen bietet, über dem sich allerlei getragene bis flotte Figuren von Gitarre und Violine erheben. Das Ganze enthält dabei eine gute Portion mehr Jazz(rock) als das Vorgängeralbum und klingt bisweilen etwas nach den Kompositionen Miles Davis' aus der ersten Hälfte der 70er Jahre (vor allem das einleitende "URMA"), insbesondere dann, wenn Katsui mit seiner elektrisch verstärkten Violine ganz ähnliche, pointierte Einwürfe von sich gibt, wie sie für Davis' Spiel in der eben umrissenen Zeitspanne typisch waren.
Ansonsten wird hier spacig gerockt und gejammt, intesiv, hypnotisch und voluminös, immer angereichert mit diversen elektronischen, hallenden, klangfüllenden, fiependen und zischenden Sounds und Tastenklängen und wieder sehr abwechslungsreich und druckvoll vorangetrieben von der doppelt besetzten Schlagwerkabteilung, die sich ab und zu auch verselbstständigt und sich klappernd, scheppernd und wummernd nach vorne arbeitet. Ab und an wird es auf "MON" etwas freiformatiger und schräger, werden formlose, elektronische Klanggespinste eingewoben (in der zweiten Hälfte von "LOQUIX" z.B., oder über weite Strecken in "SARACA"), wird ein wenig durcheinander gerockt oder ergeht sich die Band in postrockig-kantigen Repetitionen. Ruhigere, geradezu entspannt dahinschwovende Stellen gibt es auch und alles in allem kommt die Musik, wenn auch immer sehr druckvoll und spannungsgeladen, recht gutgelaunt und rund aus den Boxen.
"MON" steht "FLAGE" kaum nach. Man könnte der Band höchstens vorwerfen, dass sie nicht viel Neues im Angebot hat. Da mir dieser typische, durchaus eigene Stil der Japaner aber sehr zusagt, werde ich das nicht tun!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.5.2012 |
| Letzte Änderung: |
30.5.2012 |
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