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Syndone

La Bella è la Bestia

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2012
Besonderheiten/Stil: Jazzrock / Fusion; Moderne Klassik; RetroProg; sonstiges
Label: Ams
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Nik Comoglio keyboards,orchestrations
Francesco Pinetti vibraphone,marimba,timpani,glockenspiel,tubular bells
Riccardo Ruggieri vocals&lyrics

Gastmusiker

Greg Walsh flute
Pino Li Trenta drums
Federico Marchesano bass
Umberto Clerici cello
Heike Schuch cello
Paola Perardi cello
Claudia Ravetto cello
Gomalan Brass Quintet brass
Paolo Porta alto sax
Marco Tardito baritone sax
Turin Filarmonica Orchestra

Tracklist

Disc 1
1. introitus 3.12
2. il fiele e il limite 4.49
3. rosa recisa 4.57
4. complice carnefice 6.08
5. piano prog impromtu 1.23
6. tu non sei qui 4.23
7. orribile mia forma 3.53
8. mercanti di gioia 4.13
9. bestia! 3.56
10. ora respira 4.38
11. la ruota della fortuna 3.37
12. canto della rosa 1.03
Gesamtlaufzeit46:12


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


"La Bella e la Bestia" (The Beauty is the Beast) setzt einige der charakteristischen Merkmale des Vorgängerwerkes "Melapesante" fort. Gleichzeitig wird der Konzeptumsetzung eine noch wichtigere Rolle eingeräumt. Man arbeitet weiterhin als Trio mit zahlreichen Gastmusikern und wandelt stilistisch zwischen keyboardorientiertem Retroprog, Kammerrock, Jazz, Canterbury, NeoKlassik und zappaesken Arrangements, das alles von eigensinnigen poetischen Texten gekrönt.

Als wäre das nicht interessant genug nahmen sich nun Nik Comoglio (diverse Tasteninstrumente, bevorzugt einige Jahrzehnte alt, grundsätzlich keine Samples), Francesco Pinetti (Vibraphon, Marimba und andere Perkussion) und Riccardo Ruggeri (fünf Gesangscharaktere) vor, ein leicht skurriles Musiktheater in den Mittelpunkt des Albums zu stellen. Alle von Ruggeri gesungenen Charaktere (die Schöne, Vater der Schönen, der Narrator, das Biest und die Rose) repräsentieren die Facetten einer Rose, die symbolisch für Schönheit und Perfektion steht. Beeindruckend der enorm wandlungsfähige Sänger, für den auch weibliche Stimmen kein Problem darstellen. Die Interessen des Herrn Comoglio liegen bei Klavier, E-Piano und Orgel, Synthie-Fanfaren meidet er.

Als wichtigste textliche Inspiration soll diesmal eine 1756 von Leprince de Beaumont geschriebene Geschichte gedient haben. Die Schöne und das Biest dienen dazu, die Charaktere und Handlungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Die wichtigste These von Die Schöne ist das Biest sieht für mich wie folgt aus: die wahre Schönheit setzt sich gleichermaßen aus schönen und hässlichen Eigenschaften zusammen. Deshalb: die Schöne IST (auch) das Biest. Falls wir diese auseinanderhalten können.

Da hat sich doch jemand viel Mühe gemacht, um textliche Originalität zu erreichen. Wie nun der Gedankensprung von dem schönen Biest zu der perfekten Rose entstanden ist? Vielleich hat der Texteschreiber einfach die Schöne durch die Rose ersetzt.

Die auf Italienisch gesungenen Texte sind im CD-Heft zweisprachig abgedruckt, so dass jeder des Englischen mächtige Hörer einen Versuch unternehmen kann Italienisch zu verstehen. Rein vom Inhalt her wird es bei dem vorliegendem Werk eher schwierig, man kann aber die englische Übersetzung der Texte des Herrn Ruggeri verfolgen und sich dann über die diversen Interpretationen den Kopf zerbrechen.

Wer also an Progressive Rock schwierige und mutige - um nicht zu sagen experimentelle - Werke schätzt, die immer noch einige Merkmale des symphonischen Prog tragen, der ist mit "La Bella e la Bestia" gut beraten.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.5.2012
Letzte Änderung: 28.5.2012
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Syndone

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2010 Melapesante 10.00 2
2014 Odysséas 9.50 2
2016 Eros & Thanatos 10.50 2
2018 Mysoginia 10.00 1

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