SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
16.10.2018
Soft Machine - Hidden Details
15.10.2018
Sherpa - Tigris & Euphrates
14.10.2018
Hokr - Klid V Bezčasí
The Flaming Lips - Clouds Taste Metallic
Seventh Wonder - Tiara
Bi Kyo Ran - Anthology vol.1
Sanguine Hum - Now We Have Power
13.10.2018
DRH - Thin Ice
Various Artists - Hamtai! - Hommage à la musique de Christian Vander
ALU - Die Vertreibung der Zeit (1980-1986)
Riverside - Wasteland
12.10.2018
Datashock - Kräuter der Provinz
Rotor - Sechs
Gösta Berlings Saga - ET EX
11.10.2018
Dream Theater - When dream and day reunite (Official bootleg)
Dan Caine - Cascades
Crippled Black Phoenix - A Love Of Shared Disasters
Neal Morse - The Similitude Of A Dream Live In Tilburg 2017
ARCHIV
STATISTIK
24968 Rezensionen zu 17121 Alben von 6671 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Saga (Kan.)

20/20

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2012
Besonderheiten/Stil: Melodic Rock / AOR; Rock / Pop / Mainstream
Label: ear MUSIC
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Michael Sadler Lead Vocals & Keyboards
Jim Gilmour Main Keyboards & Vocals
Ian Crichton Guitar
Jim Crichtin Bass & Keyboards
Brian Doerner Drums

Tracklist

Disc 1
1. Six feet Under 4:56
2. Anywhere You Wanna Go 5:29
3. Ellery 4:08
4. Spin It Again 4:41
5. Another Day Out Of Sight 4:19
6. One Of These Days 4:46
7. Ball And Chain 4:18
8. Lost For Words 4:34
9. Show And Tell 4:42
10. Till The Well Runs Dry 6:20
Gesamtlaufzeit48:13


Rezensionen


Von: Harald Schmidt @


Michael Sadler ist nach einem Intermezzo der Band mit Rob Moratti wieder zurück und das ist mehr als begrüßenswert. Sadler klingt ausgeruht, jugendlich und so frisch wie nie. Sein Gesang prägt die Band wieder äußerst positiv und ihm ist wie den anderen Bandmitgliedern anzumerken, dass sie mit Tatendrang und Energie an diesem Album gearbeitet haben.

Das Album eröffnet mit stampfenden Synthiebässen und nach nicht einmal 10 Sekunden ist man gefangen im typischen Saga-Klangkosmos: Mitreißend, technisch versiert und auch in der Produktion legen die Kanadier nochmal eine Schippe drauf. Es wirkt als hätte die Band ein Lebenselixier zu sich genommen. Ian Crichtons Gitarrenarbeit wird immer vielfältiger, Jim Gilmours Hände stehen an den Keyboards nie still und auch der bei Saga oft etwas dumpfe Schlagzeugsound hat sich verbessert – es klingt luftiger und heller, so dass Saga 2012 leichtfüßiger und grooviger agieren als je zuvor.

Während der ersten Hördurchläufe war ich nicht richtig überzeugt – viele Melodien kommen bekannt vor und gegenüber den letzten Alben hat man den „Prog-Faktor“ zugunsten einiger Saga-Pop-Elemente aus den 80ern leicht reduziert. Im Weiteren ist aber genau diese Mischung der Erfolgsfaktor des Albums: Es reiht sich Ohrwurm an Ohrwurm, schmissige Gesangsmelodien und Chöre treffen auf fulminante Gitarrenakrobatik und manchmal etwas versteckte Keyboardeskapaden. In den Instrumentalteilen fährt die Band teils furios ab und in diesem Gesamtbild können selbst die sonst etwas kritisch betrachteten Balladen Akzente setzen. Es wechseln sich treibende, wuchtige Rock-Kracher mit den ruhigen Songs schön ab, so dass eine Klangwelle entsteht, die den Hörer mit Leichtigkeit durch die 48 Minuten trägt: Ehe man sich versieht ist das Album zu Ende und wenn man in diesem Moment den Vergleich zu den Alben der letzten 33 Jahre zieht, stellt man vieles fest, das bekannt vorkommt, was man in dieser Kombination bei Saga aber noch nicht gehört hat. Hier macht sich der intensive Piano-Einsatz sehr positiv bemerkbar. Nachdenkliche und emotionale Texte runden diese reife Werk ab.

Inzwischen bin ich geneigt, Saga 2012 mit Rush 2012 zu vergleichen: Beide Bands sind frischer und ideenreicher zurück als man es hätte erwarten können. Natürlich muss man den typischen Saga-Sound mögen, um 20/20 auch zu schätzen; auch ein Faible für schmissige Hits sollte man mitbringen: Die Melodien stehen bei Saga immer im Vordergrund und sind das Herz jedes Songs. Was macht dieses Album besonders? Kurzweiligkeit, packende Melodien sowie unbändige Energie und Spielfreude. Auch dass Saga die Pop-Ansätze der 80er gelegentlich integrieren ist bemerkenswert und verleiht diesem Album seinen Spaßfaktor. Man bekommt das Gefühl, dass Saga noch eine Reihe erstklassiger Alben abliefern werden.

Anspieltipp(s): Six Feet Under, Lost For Words, Till The Well Runs Dry
Vergleichbar mit: Saga und vielleicht noch Saga. Oder auch Saga.
Veröffentlicht am: 11.8.2012
Letzte Änderung: 11.8.2012
Wertung: 12/15
Äußerst frisches und ideenreiches Comeback mit Michael Sadler

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Saga (Kan.)

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1978 Saga 12.50 4
1979 Images At Twilight 11.67 3
1980 Silent Knight 10.20 5
1981 Worlds Apart 8.50 2
1982 In Transit 14.00 2
1983 Heads Or Tales 8.50 2
1985 Behaviour 8.00 2
1987 Wildest Dreams 5.00 2
1989 The Beginner's Guide To Throwing Shapes 10.25 4
1991 Gotta Love It 10.00 1
1993 The Security of Illusion 8.00 3
1994 Steel Umbrellas 3.67 3
1995 Generation 13 12.00 5
1997 Phase One 12.00 2
1997 Pleasure & the Pain 3.00 1
1998 Detours 12.00 1
1999 Full Circle 10.75 4
2001 House Of Cards 10.75 4
2003 Marathon 8.25 4
2004 Network 12.00 2
2004 All Areas - Live In Bonn 2002 (Limited Edition) (DVD) 6.00 2
2005 The Chapters Live 11.00 1
2006 Trust 11.00 2
2006 It's Your Life (Single) 6.00 1
2007 Worlds Apart Revisited 11.00 3
2007 10,000 Days 10.00 2
2007 Worlds Apart Revisited (DVD) 13.00 2
2009 The Human Condition 10.00 1
2009 Contact (DVD) 7.50 2
2009 Contact 11.00 1
2011 Heads or tales Live 9.00 1
2013 Spin It Again! Live in Munich (DVD) 11.00 1
2014 Sagacity 9.00 2
2017 The Polydor Legacy - 1
2018 So Good So Far - Live at Rock of Ages - 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum