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Alberto Rigoni

Three Wise Monkeys

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2012
Besonderheiten/Stil: HardRock; Progmetal
Label: Nightmare Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Alberto Rigoni Bass
Göran Edman Vocals on 3
Jonas Erixon Vocals on 5,7,9 & 10
Kevin Moore Keyboards on 2
Federico Solazzo Keyboards on 5,6 & 9
Mistheria Keyboards on 8 & 10
Alessandro Bertoni Keyboards on 3
Tommy Ermolli Guitars on 2,3,5,9 & 11
Simone Mullaroni Guitars on 7
Mark Cross Drums on 7
Paolo Valli Drums on 2 & 9
Paco Barilla Drums on 3 & 10
Sebastian Persini Drums on 5 & 6

Tracklist

Disc 1
1. Toshogu Shrine 1.10
2. Mizaru 6.52
3. Three Wise Monkeys 5.16
4. Kikazaru 3.58
5. Blackened Tornado 7.15
6. Iwazaru 4.23
7. Free Falling 4.45
8. Between Space and Time 4.21
9. Coming Home 3.47
10. Believe 4.40
Gesamtlaufzeit46:27


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Der Twinspirits-Bassist Alberto Rigoni schafft es auf seinem zweiten Soloalbum Genres wie Hardrock und Progmetal einiges an Frische zu entlocken. Vermengt werden diese mit Fusion-, AOR- und Retroprog-Einsprengseln sowie mit ungewohnt kreativer Tasten- und Bassarbeit. Dabei lässt sich Rigoni von einigen hervorragenden Musikern unterstützen, wie z.B. dem Twinspirits-Girarristen Tommy Ermolli, dem Keyboarder Federico Solazzo sowie von drei nicht minder hervorragenden Schlagzeugern.

Das Intro (hier "Toshogu Shrine" genannt) eines Progmetal-Albums besteht hier ausnahmsweise nicht aus orchestralen Keyboards, sondern aus Glocken, die wohl fernöstliche Referenzen andeuten sollen. Mit "Mizaru" folgt ein erstklassiges Fusion-Metal-Instrumental, das einzige Stück mit ex-Dream Theater-Musiker Kevin Moore, der hier durch nicht oft gehörte Keyboardklänge auffällt. Der Titelsong sorgt bei mir mit seinem AOR-Metal-Flair nicht gerade für reine Begeisterung, bis im Mittelteil einiges an Finesse hörbar wird. Das subtile Instrumental "Kikazaru" für mehrere Bass-Spuren könnte da kaum unterschiedlicher zum Vorgängertrack ausfallen. Gab es eigentlich schon Bass-Instrumentals im Prog seit Chris Squires "The Fish (Shindleria Praematurus)"? Mit "Blackened Tornado" gelingt ein prächtig kämpferischer Progmetalsong, der mir vor allem dadurch auffällt, dass einige Keyboardlinien eine normalerweise in diesem Genre den Gitarren zugewiesene Rolle übernehmen. In dem instrumentalen "Iwazaru" nähert man sich durch die verwobenen Strukturen zeitweise dem aus dem King Crimson-Umfeld bekannten Progfunk. Und überhaupt: die funkige Note sowie einen erheblichen Teil seiner Lebendigkeit verdankt das Album dem Bassspiel des Projektchefs. Der Progmetal von "Free Falling" bewegt sich zwischen Dream Theater und Pain of Salvation, zwischen Virtuosität und Herzblut.

"Between space and time" ist ein sphärisch-entspanntes Instrumental für Tasteninstrumente, Bass und eine unverzerrte elektrische Gitarre, das es gerade noch schafft die Grenze hin zu New Age-Mystik nicht zu überschreiten. Mit "Coming home" folgt ein melodieseliger Hardrocker zwischen Kansas und Whitesnake. Wobei die letztere Assoziation mir vor allem durch den Gesang von Herrn Erixon in den Sinn kommt. Verabschiedet wird der Hörer von "Believe", einer schwermütigen Ballade zwischen Hardrock und Retroprog, schon wieder veredelt durch die Stimme von Erixon.

Und noch eines finde ich an "Three Wise Monkeys" ungewöhnlich: es entsteht bei mir nicht der Eindruck, dass hier ein Bassist mit vielen Gastmusikern etwas zusammenzimmert, was nicht zusammengehört. Wüsste ich es nicht besser, würde ich an eine gutklassige und sehr vielseitige Progmetalcombo glauben. Eine Combo mit zwei Sängern. Die Scheibe sei daher allen Freunden vom facettenreichen Progmetal empfohlen. Im Vergleich zu "Three Wise Monkeys" kann eine Twinspirits-Scheibe doch sehr einseitig anmuten.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 15.9.2012
Letzte Änderung: 29.4.2018
Wertung: 10/15

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