SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
21.9.2017
7C - Compartment C
The Great Discord - The Rabbit Hole
White Moth Black Butterfly - Atone
20.9.2017
Panther & C. - Il Giusto Equilibrio
19.9.2017
Mastermind - Until Eternity
Hällas - Hällas
Pere Ubu - The Pere Ubu Moon Unit
Arabs in Aspic - Victim of Your Father´s Agony
17.9.2017
VagusNerve - Lo Pan
Guerilla Toss - Gay Disco
Igorrr - Hallelujah
Zanov - Moebius 256 301
Zelinka - Zelinka
Arabs in Aspic - Syndenes Magi
16.9.2017
Papir - V
Filter-Kaffee - 100
Guerilla Toss - Gay Disco
Igorrr - Poisson Soluble
ARCHIV
STATISTIK
23875 Rezensionen zu 16314 Alben von 6337 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Steve Moore

Light Echoes

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2012
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik
Label: Cuneiform
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Steve Moore

Tracklist

Disc 1
1. Tyken's Rift 6:14
2. Light Echoes I 6:39
3. Aldebran Exchange 6:42
4. Light Echoes II 14:06
5. Protomorphosis 8:53
6. Ancient Shorelines II 28:05
Gesamtlaufzeit70:39


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Das Cuneiform-Label gilt im allgemeinen als Hort der schrägeren Spielarten progressiver Rockmusik. Labelboss Steve Feigenbaum scheint aber auch ein Faible für elektronische Musik zu haben, speziell für die Klänge der Berliner Schule, denn immer wieder finden sich im Programm Alben von Künstlern, die von den Klängen dieser Spielart elektronischer Musik beeinflusst sind. Nun ist also Steve Moore, eine Hälfte des Elektronik-Duos Zombi, mit seinem achten Soloalbum bei Cuneiform gelandet.

Im Infotext des Labels wird Light Echoes als "elektronische Meditation" bezeichnet, und das trifft es recht gut. Langsam wogende Klangbögen bestimmen die Musik, fließen als mächtige Klangströme aus den Boxen oder türmen sich zu beeindruckenden Klanggebirgen auf. Die Musik hat oft einen elegischen bis geradezu dunklen Charakter, klingt dabei jedoch nicht so bedeutungsschwanger, wie dies bei manch deutscher Produktion der frühen 70er der Fall ist. Dennoch evozieren diese Klänge durchweg Erinnerungen an die frühen Werke von Klaus Schulze oder Tangerine Dream. Dieser Eindruck wird noch verstärkt durch den Umstand, dass Steve Moore hier ausschließlich analoge Instrumente verwendet. Deren warmer Klang ist einfach unnachahmlich.

Nachdem die ersten paar Stücke weitgehend ohne rhythmische Komponente auskommen, allenfalls von dezenten Sequencern begleitet werden, treten in Protomorphosis und Ancient Shorelines II die Sequencerpatterns stärker hervor. Gerade Protomorphosis besteht fast nur aus flirrenden Patterns, die lediglich von elektronischen Windgeräuschen untermalt werden. Auch Ancient Shorelines II, das mit fast einer halben Stunde Laufzeit schon kosmische Ausmaße hat, besteht fast nur aus solchen Patterns, die hier aber wesentlich drängender und dynamischer daher kommen, im Laufe des Stücks immer hektischer werden, bis sie ab etwa der Mitte des Stücks allmählich in den Hintergrund treten. Stattdessen treten seltsame elektronische Geräusche hervor, die einer Fabrik entstammen könnten, bevor das Stück mit sanften Klängen endet.

Light Echoes ist ein schönes Retro-Elektronik-Album, das bei aller Inspiration durch die frühen deutschen Elektroniker doch von eigenem Charakter ist. Liebhabern von Werken der Berliner Schule oder der kosmischen Musik sollte dieses Album zusagen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 23.9.2012
Letzte Änderung: 23.9.2013
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Steve Moore

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2007 The Henge 9.00 1
2008 Demo 2003 + Bonus Track (LP) 10.00 1
2011 Primitive Neural Pathways / Vaalbara 9.00 1
2013 Pangaea Ultima 10.00 1
2015 Cub 11.00 1
2016 The Mind's Eye 12.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum