SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
17.12.2017
Wobbler - From Silence To Somewhere
16.12.2017
Pauline Anna Strom - Trans-Millenia Music
Group 1850 - The Golden Years Of Dutch Pop Music
Heartfield - Follow
Lynhood - Septembre
15.12.2017
Mind Enemies - Revenge
Ringhausen - Lumen
Kaipa - In the Wake of Evolution
White Mountain - The Delta Sessions
Status Minor - Three Faces of Antoine
Trinity Xperiment - Anaesthesia
14.12.2017
Isproject - The Archinauts
Isildurs Bane - Off the Radar
PuzzleWood - Gates of Loki
13.12.2017
World Trade - Unify
Squartet - Adplicatio Minima
12.12.2017
Acqua Fragile - A New Chant
Spock's Beard - Snow Live
ARCHIV
STATISTIK
24187 Rezensionen zu 16533 Alben von 6440 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Circle

Fraten

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1997 (Reissue 2012, Ektro Records)
Besonderheiten/Stil: Krautrock; Postrock; Spacerock; sonstiges
Label: Metamorphos
Durchschnittswertung: 11/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

t. elo Guitars, Voice
t. harrivaara Bass, Double Bass
j. lehtisalo Guitars, Keyboards, Voice
t. niemelä Keyboards, Stick
j. peltomäki Drums
v. raitio Percussion

Tracklist

Disc 1
1. korko = klague 4:57
2. puntari = gnosem 3:47
3. hissi = festum 7:23
4. paneeli = krimen 5:45
5. hiiret = delite 3:22
6. kentä = areend 9:32
7. rengastus = gastus 5:14
8. hytti = ser ozm 5:55
9. katolla = katoll 4:06
10. isaak = gilded 8:53
Gesamtlaufzeit58:54


Rezensionen


Von: Achim Breiling @ (Rezension 1 von 2)


Ein Jahr nach dem Erscheinen von "Hissi" legten Circle ihr viertes Album vor. "Fraten" wurde 1997, wieder beim kleinen, nicht mehr existierenden Label Metamorphos veröffentlicht, dessen Tonträger inzwischen durchweg gesuchte Raritäten darstellen. Dementsprechend schwierig war es seit einigen Jahren an "Fraten" heranzukommen. Im Sommer 2012 wurde das Album aber von Ektro Records (zusammen mit "Hissi") wieder aufgelegt.

Eine veränderte Besetzung von Circle ist auf "Fraten" zu hören, was sich auch teilweise auf die auf dem Album zu findende Musik ausgewirkt hat. Das elektronische Element, welche "Hisse" über weite Strecken geprägt hat, wurde auf "Fraten" wieder reduziert. Dafür wird, wie weiland auf "Zopalki", dominiert von Gitarren und Tasten, repetitiv-hypnotisch gerockt, mal eher krautig-minimalistisch und leicht neu!-artig, mal spacig-neopsychedelisch, mal getragen postrockig.

Für klangliche Abwechslung sorgen seltene Gesangseinlagen, recht viel glockig-klimpernde Perkussion und Bassist Harrivaara, der mit seinen nicht selten mit einem Bogen bestrichenen Kontrabass bisweilen für eine bedrohliche Kammerprogatmosphäre sorgt (vor allem im langen "Kenttä = Areend"). Ansonsten treiben die Klänge hier intensiv, hallend und mit viel Volumen dahin, mal mächtig und getragen, mal flott und kantig, mitunter mit leicht punkigem Charakter. Mit "a hidden hypno-rock treasure ... minimalistic, disciplined, mesmerizing ... loaded with tension" preist ein Aufkleber des Labels das Album an. In der Tat! Liebhaber von Neo-(Retro)-Krautrock, hypnotischem Postrock und Spacigem sollten hier zugreifen (und natürlich Circle-Fans, dennen "Fraten" noch in der Sammlung fehlt). Groß ist die Stärke der Auflage des Reissues von Ektro bestimmt nicht!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.9.2012
Letzte Änderung: 29.9.2012
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 2)


Wie groß die von Achim erwähnte Neuauflage ist, weiß ich natürlich nicht, aber zumindest zwei Jahre nach Erscheinen selbiger konnte ich noch ein Exemplar erstehen. Wobei sich die Nachfrage nach Circle-CDs vermutlich in Grenzen hält.

Mittlerweile besitze ich jedenfalls so einige Scheibchen der Finnen, aus allen Phasen der Bandgeschichte, und manchmal wollen einen geradezu Zweifel befallen, ob es sich wirklich die ganze Zeit um die gleiche Band handelt. Nun, die ganz gleiche Band natürlich nicht, denn bei Circle kam und kommt es immer wieder zu Besetzungsänderungen, die schon wenige Jahre nach der Gründung den Gitarristen Jussi Lehtisalo als einziges Mitglied der Urbesetzung übrig ließen. Gibt es dazu eigentlich auch heiße Diskussionen, welche Besetzung „true“ ist? Na ja, egal.

Jedenfalls fabriziert das Sextett auf Fraten ein faszinierendes Gemenge aus krautrockigen, postrockigen und spacerockigen Klängen, manchmal noch um leichten Ethno-Einfluss ergänzt, der durch entsprechendes Schlagwerk hereingebracht wird. Minimalistisch-repetitive Strukturen dominieren, sorgen dabei in den langsameren Stücken wie Hissi=Festum für einen geradezu meditativen Charakter (nicht im Sinne von „Wegdös-Mucke“). Wenn’s flotter wird, etwa gleich im Stück danach, erinnert die Musik dabei etwas an den Neo-Krautrock von Kreidler. Schönes Teil!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 3.10.2014
Letzte Änderung: 3.10.2014
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Circle

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1994 Meronia 11.00 1
1996 Zopalki 10.00 1
1996 Hissi 12.00 2
1998 Pori 12.00 1
1999 aNdeXelt. 11.00 1
2000 Prospekt 11.00 1
2001 TAANTUMUS 12.00 1
2002 Alotus 10.67 3
2002 Sunrise 10.50 2
2003 Guillotine 11.00 1
2004 Forest 12.00 1
2004 Golem / Vesiliirto 10.00 1
2005 TULIKOIRA 10.50 2
2006 Miljard 12.00 1
2006 Arkades 10.00 1
2007 Panic 10.00 2
2007 Tyrant 11.00 1
2007 TOWER 12.00 1
2007 Katapult 11.00 1
2007 Rakennus 9.00 1
2008 Hollywood 8.00 1
2008 Triumph 11.00 1
2009 Soundcheck 10.00 2
2010 Rautatie 12.00 1
2011 Infektio 12.00 1
2012 Serpent 10.00 1
2013 Manner 10.00 2
2015 Pharaoh Overlord 11.00 1
2017 Terminal 10.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum