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The Enid

Invicta

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2012
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog; Moderne Klassik
Label: Operation Seraphim/Enidworks
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Robert John Godfrey Keyboards
Jason Ducker Guitars
Max Read Guitars and vocals
Dave Storey Drums and percussion
Nic Willes Bass, and percussion
Joe Payne Vocals

Tracklist

Disc 1
1. Anthropy 1:03
2. One And The Many 10:22
3. Who Created Me 5:39
4. Execution Mob 4:05
5. Witch Hunt 6:36
6. Heaven's Gate 9:09
7. Leviticus 6:02
8. Villain Of Science 5:03
9. The Whispering 4:22
Gesamtlaufzeit52:21


Rezensionen


Von: Thomas Schüßler @


Nach dem überraschenden Comeback-Album "Journey's End" im Jahre 2010 erschien zwei Jahre später ein weiteres Alterswerk der Mannen rund um Enid-Mastermind Robert John Godfrey. Das zweite einer geplanten Trilogie, wie man auf der Homepage der Band nachlesen kann. Immerhin scheint der rechtliche Streit mit der Fa. Inner Sanctum, die widerrechtlich Enid-Alben veröffentlichte, beigelegt zu sein. Zumindest ist mir in Bezug auf das neue Album nichts Gegenteiliges zu Ohren gekommen.

Zuerst einmal fällt das schöne Artwork auf: da sitzen die Mitglieder der Band als Götter im Progolymp und schauen auf ein pastorales Idyll hernieder, wo sich Hirten, Schafe und Satyrn tummeln.

Musikalisch knüpfen The Enid in etwa beim Vorgänger "Journey's End" an. D.h. relativ songorientiert, mit viel Gesang, wobei aber zwischendurch immer wieder Zeit für symphonische Ausführungen im Stile englischer, romantischer Komponisten bleibt. Deutlichster Unterschied zum Vorgänger ist der Lead Gesang, denn mit Joe Payne hat die Band einen neuen Sänger bekommen, der seine Sache richtig gut macht. Sein Vorgänger Max Read ist zwar auch noch mit dabei, verlegt sich aber eher auf Hintergrundgesang und steuert Gitarrenarbeit bei.

Und so geht es nach dem kurzen Intro mit One & the many gleich überraschend los. Über romantischen Klavierakkorden schwingt sich eine Frauenstimme gen Himmel. Frauenstimme? Nein, es ist Joe Payne, der im Falsett diese Höhen erklimmt. Und wie gesagt, das macht er richtig gut. Im Laufe des Songs gesellen sich immer mehr Instrumenten-Imitate aus Godfreys Keyboard dazu, Bläser, Streicher, dann ein kleiner Chor. Insgesamt ein toller Song, der für mich mit zum Schönsten gehört, was The Enid je hervorgebracht haben.

Danach wird es aber songorientierter, wobei anzumerken ist, dass das Songwriting, an dem sich die meisten der Bandmitglieder beteiligt haben, auf angenehm hohem Niveau abspielt. Lediglich mit Execution mob ist ein Mini-Ausfall zu beklagen. Dabei werden immer wieder nette Ideen aufgegriffen, mal auf rythmischer Seite in Form von Xylophon und anderem Percussion, mal bei der Instrumentierung mit z.B. gestopften Trompeten (cooler Effekt!). Und schließlich gibt es auch wieder zwei adagiohafte, langsam fließende Stücke, die ohne Schlagzeugeinsatz auskommen.

"Invicta" knüpft ziemlich genau beim ebenfalls schon gelungenen Vorgänger "Journey's End" an. Das neue Album gefällt mir dabei vielleicht einen Ticken besser, was ich aber allenfalls am tollen One & the many festmachen könnte. Dass man mit 65 noch lange nicht zum alten Eisen gehört, beweist Robert John Godfrey hier eindrucksvoll mit einem der symphonischen Highlights des Jahres 2012.

Anspieltipp(s): One & the many, Witch hunt
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.2.2013
Letzte Änderung: 11.2.2013
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Enid

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1976 In The Region Of The Summer Stars 10.00 2
1978 Aerie Faerie Nonsense 9.00 3
1979 Touch Me 12.00 1
1980 Six Pieces 10.00 1
1983 Something Wicked This Way Comes 9.00 1
1983 Live at Hammersmith 12.00 2
1984 The Spell 9.50 2
1985 Salome 12.00 1
1986 The Liverpool Album - 2
1988 The Seed and the Sower 6.00 1
1994 Tripping The Light Fantastic 7.00 1
1995 Sundialer 7.00 1
1998 White Goddess 9.00 1
2010 Live At Town Hall, Birmingham 11.00 1
2010 Journey's End Orchestrations 11.00 1
2010 Journey's End 11.00 2
2012 Live At Loreley 11.00 1
2014 First Light 12.00 1
2015 The Bridge 13.00 2
2015 The Bridge Show - Live At Union Chapel 12.00 1
2016 Dust 11.00 1
2017 The Music Of William Arkle and Other Recordings 9.00 1

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