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Earth & Fire

To The World Of The Future

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1975
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog; Rock / Pop / Mainstream
Label: Polydor
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jerney Kaagman Gesang
Chris Koerts Gitarre
Gerard Koerts Keyboards
Theo Hurts Bass
Ton van der Kleij Schlagzeug, Percussion

Tracklist

Disc 1
1. To The World Of The Future 11:28
2. How Time Flies 3:18
3. The Last Seagull 7:34
4. Only Time Will Tell 3:41
5. Voice From Yonder 6:59
6. Love Of Life 3:00
7. Circus 6:15
Gesamtlaufzeit42:15


Rezensionen


Von: Horst Straske @


Auf "To The World Of The Future" präsentierte sich der hochmelodisch-symphonische Wohlklang von Earth And Fire bereits eine ganze Ecke polierter und geschliffener als auf den vorherigen Werken, was bei der ohnehin schon poppigen Basis der Niederländer zur Folge hatte, dass die Melodien noch eingängiger geworden sind. Geschmeidiger Schönklang bestimmt dieses Album aus dem Jahr 1975, was in einem schnörkellosen Edel-Pomp mündet, der sich von dominanten Keyboardflächen geprägt zeigt, die stets im Zeichen eines orchestral-poppig ausgerichteten Breitwandsounds stehen. Das Mellotron musste weitgehend allerlei für die damalige Zeit modernen Synthesizereinsätzen weichen, die im als Opener fungierenden Titelsong "To The World Of The Future" angesichts ausgefeilter Gesangsharmonien so anmuten, als ob die Les Humphries Singers eine Zusammenarbeit mit Jean-Michel Jarre starten wollten. All dies wurde perfekt produziert, bewegt sich aber noch mehr als zuvor auf einem schmalen Grat zwischen symphonisch-epischem Bombast und gesichtslosem Art-Pop.

Der weitere Weg von Earth And Fire zum Disco-Sound der späten 70er Jahre, der im Smash-Hit "Weekend" seinen unsäglichen Höhepunkt finden sollte, war auf jeden Fall schon vorprogrammiert. Die eingängige Ausrichtung der Band wurde auf "To The World Of The Future" durchaus noch mit der notwendigen Raffinesse in Szene gesetzt und weiß als Sympho-Pop trotz aller Vorbehalte gegenüber solch einem "Verrat" an progressiven Tugenden zu gefallen, zumal Jerney Kaagmans Stimme einmal mehr mit warmem Charme aufwarten konnte und in der zartgliedrigen Ballade "How Time Flies" für verträumte Schwelgerei sorgt, die im unerwartet instrumentalen "The Last Seagull" fortgeführt wird. Mit dem funkig-fetzigen "Love Of Life" wurden die Weichen aber endgültig in Richtung eines gefälligen aber letztendlich doch gesichtslosen Disco-Pop--Sounds gestellt.

Anspieltipp(s): To The World Of The Future, Love Of Life
Vergleichbar mit: Sympho-Pop
Veröffentlicht am: 26.11.2012
Letzte Änderung: 26.11.2012
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Earth & Fire

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1970 Earth & Fire 7.50 2
1971 Song Of The Marching Children 8.00 2
1973 Atlantis 8.50 2
1977 Gate To Infinity 5.00 1

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