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IQ

Forever Live

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1996 (Boxset mit Video)
Besonderheiten/Stil: live; Neoprog
Label: Giant Electric Pea
Durchschnittswertung: 11/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Pete Nicholls vocals
Mike Holmes guitars
Martin Orford keyboards, backing vocals
John Jowitt bass,backing vocals
Paul Cook drums

Tracklist

Disc 1
1. The Wake 5:08
2. The Darkest Hour 10:27
3. Widows Peak 9:34
4. Out Of Nowhere 5:05
5. Nostalgia - Falling Apart At The Seams 10:37
6. The Last Human Gateway - Middle Section 4:27
7. Fading Senses 6:54
Gesamtlaufzeit52:12
Disc 2
1. The Thousand Days 4:24
2. Leap Of Faith 7:04
3. Human Nature 10:15
4. The Enemy Smacks 15:58
5. Headlong 7:41
6. The Last Human Gateway - End Section 8:00
7. No Love Lost 5:51
Gesamtlaufzeit59:13


Rezensionen


Von: Thomas Thielen @ (Rezension 1 von 3)


Es war ein ziemliches Gedöns, bis dieses Live-Album endlich herauskam: Ewige Jahre lang versprachen IQ die CD für "dieses Jahr" (nein, die sind nicht mit Peter Gabriel verwandt), bis sie dann kurz vor Subterranea das Licht der Welt erblickte. Das Konzert, aufgenommen kurz vor EVER, entlohnt aber für die lange Wartezeit.

Leider ist Nicholls noch nicht wieder ganz bei Stimme, keine Frage, Songs wie "The Darkest Hour" kommen auf EVER einfach mit mehr Ausdruck und Wumms in der Stimme rüber (vor allem "Nothing any good..."), aber das macht er mit dem ihm eigenen Charisma wieder weg. Man hört der Platte auch eine gewisse Nervosität und Ernsthaftigkeit in der Performance an, die ein IQ-Auftritt - gelinde gesagt - sonst nicht dauernd an sich hat. Trotzdem... Die Songauswahl ist durchwachsen - hier scheint man jedem etwas bieten zu wollen. Aber auch wenn Stücke wie "No Love Lost", "Out of Nowhere" oder auch "Human Nature" nicht unbedingt zu meinen Favoriten gehören, stören sie nicht weiter. Überraschend ist auch, daß die Jungs fehlerfrei durch die Songs kommen, was bei IQ live auch nicht oft vorkommt. (Nicht daß das weiter stören würde, will ich noch anmerken.)

Zum Thema Sound: Großartig, was Mike Holmes da produziert hat, sehr transparent usw, aber auch er kann natürlich den nöligen D70-Orgelsound von Orford nicht übertünschen. Furchtbar! Schenkt dem Mann mal z.B. eine C3... oder auch nur ein Viscount-Teil! Die Gitarre kommt nahe an das ran, was Rotherys Sound ohne Tremolo-Einsatz wäre, Paul Cooks Drums klingen druckvoll, aber nie matschig, und Jowitt drückt. Ein echtes Plus hier! Die Musik auf der CD entspricht voll und ganz den Erwartungen. Gerade die Songs von TALES gewinnen durch den neuen Sound neue Dimensionen, und auch die sehr steif produzierte THE WAKE kommt in neuem Klanggewand eingängiger daher. Die Stückchen aus "Last Human Gateway" sind schön arrangiert, wenn auch das ganze Stück natürlich wünschenswert gewesen wäre... Echte Höhepunkte bilden aber "The Enemy Smacks" und "Headlong", die richtig loslegen, abgehen, gut gespielt sind.

Fazit: Ein gutes Einsteiger-Album in die Musik von IQ. Wer die Versionen dieser Platte mal gehört hat, greift zwar noch zu EVER, aber zu THE WAKE und TALES nur noch, wenn er Songs hören will, die auf FOREVER LIVE nicht drauf sind.

Anspieltipp(s): The Enemy Smacks, Headlong
Vergleichbar mit: Neoprog an sich ;-)
Veröffentlicht am: 9.6.2002
Letzte Änderung: 9.6.2002
Wertung: 11/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 3)


In jeder Hinsicht ein tolles Album : ein pot pourri aus über 10 Jahren IQ-Geschichte, ein sauberer, ausgewogener Klang, die live-Atmosphäre kommt gut mit rüber und das ganze ist auch ordentlich lang, wenn man auch auf die beiden 2 CD`s durchaus noch jeweils 20 Minuten mehr hätte draufpacken können. So hätte ich mir noch "further away", "intelligence quotient" und "outer limits" gewünscht. Aber auch so kommt man voll auf seine Kosten. Nicholls Stimme kenne ich live gar nicht anders als immer etwas an der Grenze. Und das ist auch gut so. Dadurch behalten die Stücke bei aller modernen und glasklaren Produktion doch wenigstens ein wenig ihrer ursprünglichen, liebgewonnenen Authentizität. Ich bin daher nicht der Meinung, dass man die alten Alben "The Wake" und "Tales from the lush attic" nicht mehr unbedingt braucht. Im Gegenteil. Dort sind die "echten" Versionen als Rohdiamanten zu finden. Wogegen Ever im Prinzip mehr oder weniger gleich klingt wie ForEver live bei identischer Interpretation der Stücke. Höhepunkte des Albums sind für mich "Widow`s peak", "Nostalgia" und "the enemy smacks". Ebenfalls stark, wenn auch leider fragmentiert, ist "the last human gateway". Ich freue mich schon auf die DVD (mit hoffentlich viel Bonus-Material) und auf die angekündigten live-bootlegs (Archive-collection).

Anspieltipp(s): widow`s peak
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.5.2003
Letzte Änderung: 9.5.2003
Wertung: 13/15
Best of live in superbem Klanggewand

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Von: Jürgen Gallitz-Duckar @ (Rezension 3 von 3)


Kurz zu mir und IQ: In den 80ern mal in "The Wake" reingehört und Produktion sowie Stimme als "nicht gut" befunden. Nun aufgrund der vielen guten Stimmen zum neuen Album neugierig geworden und zweimal etwas riskiert. And here it comes....

Mit der Stimme von Herrn Nicholls hab ich hier beim Livealbum immer noch teilweise meine Probleme. Irgendwie seltsam. Es gibt Momente, da erinnert er mich an Peter Gabriel, um kurz darauf wieder etwas von sich zu geben, bei dem ich mich frage, ob er jemals gelernt, hat den Ton zu treffen. Insgesamt aber konnte ich mich damit anfreunden. Seine Stimme ist auf alle Fälle auffällig im Sinn von "wiedererkennbar". Und das können heute wahrlich die meisten Sänger nicht von sich behaupten.

Die Keyboards von Martin Orford dagegen klingen oft so arg nach den grauslichen 80er Jahren, dass ich schon mal ungläubig aufs Aufnahmedatum – 1993 – geschielt habe.

Um es kurz zu machen (es gibt ja schon einige Rezis hier): alles in allem würde ich es auch als Einstieg in die "alten" IQ empfehlen. Es hat sehr gute Songs und Augenblicke (Nostalgia/Falling apart at the seams, Widow's peak, die beiden Ausschnitte aus TLHG, Leap of faith, No love lost und natürlich den Enemy), gepaart mit Songs, die etwas vorbeiplätschern, aber dabei nicht schlimm oder gar furchtbar wären (The wake, The darkest hour, The thousand days). Richtig schlecht finde ich nichts. Das Konzert macht Spaß und stellt die Band gut vor. Der Sound ist auch sehr gut. Ich bin also nun auch bei IQ dabei.

Anspieltipp(s): Nostalgia/Falling apart at the seams, The enemy smacks, No love lost
Vergleichbar mit: Neo-Prog der 80er, alte Marillion teilweise
Veröffentlicht am: 10.8.2004
Letzte Änderung: 14.8.2013
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von IQ

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1983 Tales From The Lush Attic 12.00 3
1985 The Wake 11.00 2
1985 Living Proof 10.00 2
1987 Nomzamo 8.00 2
1989 Sold on you (single) - 1
1989 Nine in a pond is here 8.00 1
1989 Are you sitting comfortably? 6.00 1
1991 J'ai Pollette D'arnu 8.50 2
1993 Ever 10.50 2
1997 Subterranea 12.25 4
1998 Seven stories into '98 8.50 2
1999 The lost attic (a collection of rarities 1983-1999) 6.75 4
2000 Subterranea - The Concert 10.00 2
2000 The Seventh House 11.25 4
2002 Subterranea - The Concert (DVD) 11.00 1
2003 The archive collection - IQ20 10.00 2
2004 The twentieth anniversary show (DVD) 10.67 3
2004 Dark Matter 10.80 6
2006 Stage - Dark Matter Live In America And Germany 2005 (DVD) 11.00 2
2007 Forever Live : Live at the Stadthalle Kleve Germany : June 12 1993 (DVD) 11.50 2
2008 Frequency Tour CD 7.00 1
2009 Frequency 10.00 5
2010 The Wake - Live at De Boerderij - 1
2011 Re:Mixed - 1
2012 Live from London (DVD) 11.00 2
2012 IQ30 - Live In Zoetermeer 10.00 1
2014 The Road of Bones 10.67 3
2015 Live On The Road Of Bones 11.00 1
2017 Scrape Across The Sky 11.00 1
2017 Tales From A Dark Christmas 11.00 2

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