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Circle

Manner

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2013 (LP-Version von 2012, Hydra Head Records)
Besonderheiten/Stil: Metal; Postrock; RetroProg; RIO / Avant; sonstiges
Label: Ektro Records
Durchschnittswertung: 10/15 (2 Rezensionen)

Tracklist

Disc 1
1. Lintu Joe 4:50
2. Blue King 5:10
3. Here Comes The Warm Jets 8:06
4. New Fantasy 8:25
5. Mustaa Kultaa 4:13
6. Potero 9:07
Gesamtlaufzeit39:51


Rezensionen


Von: Achim Breiling @ (Rezension 1 von 2)


"A dilating dose of NWOFHM/Avant-AOR!" Das gibt es, so das Label Hydra Head Records, auf "Manner", dem derzeit (Stand Frühjahr 2013) neusten Album von Circle zu hören. Ganz neu ist das Album allerdings nicht. Erstmals wurde "Manner" im April 2012 veröffentlicht, allerdings nur als LP, von dem eben erwähnten Label und versehen mit dem Augen-Cover. Im Januar 2013 erschien das Album dann bei Ektro Records auch als CD (mit dem oberen Cover). Das scheinbar verwaschen-unscharfe Titelbild der Ektro-Version ist übrigens ein blau-rotes 3D-Bild, welches Teil des ausfaltbaren Beiheft-Posters ist. Es gibt auch noch eine auf 100 Stück limitierte "Die Hard Edition", die anders verpackt ist, eine 3D-Brille und einen Circle-Button enthält. Ich habe mir allerdings nur die normale Edition gegönnt.

In musikalischer Hinsicht gibt es auf "Manner" wenig Neues zu vermelden. Circle betätigen sich auf gewohnt hohem Niveau in ihrem seit Jahren abgesteckten Terrain, welches sich über Metallisches, repetitiv-krautiges Postgerocke, Folkig-Bizarres, Jazziges, Punkiges, herbes Gejamme und sperrigen Avantprog erstreckt. So sind hier härtere NWOFHW-Rocker zu finden ("Blue King", "Mustaa Kultaa"), eine schräge Postrocknummer mit dem expressiv-eigenartigen Gesang Rättös ("Lintu Joe"), das repetitiv-krautig-jazzige "Potero" (mit eher folkig-elegischen, aber nicht minder eindrücklichen Gesangseinlagen) und das seltsame, jazzig-symphonische, elektronisch-hymnische, teilweise fast retro-canterbury-progressive "New Fantasy". Dazu kommt noch das etwas lau voranwabernde, aber doch irgendwie gelungene Eno-Cover "Here Come The Warm Jets", das man - wie auch einige andere Stücke hier - von der Live-CD "Serpent" kennt.

"Manner" ist ein sehr abwechslungsreiches und eigenes Circle-Album, welches Circle-Fans und Freunde von Retro-Metallisch-Postkrautrockig-Jazz-Progressivem sicher gut unterhalten wird. "New Fantasy" hat sich jedenfalls schon in meine Top-10 der Circle Stücke vorgearbeitet. Es wird im Vergleich zu früheren Alben recht viel Gesungen, was aufgrund Rättös sehr charakteristischen Organs deutliche Bezüge zu den rezenteren Produktionen von Kuusumun Profeetta herstellt. Damit erweitern Circle doch ein wenig ihr musikalisches Betätigungsfeld. Ach ja, wer hier welche Instrumente bedient ist dem Album nicht zu entnehmen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 23.2.2013
Letzte Änderung: 4.6.2014
Wertung: 11/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 2)


Jüngst erwarb ich zwei weitere CDs von Circle, neben dieser hier noch Fraten von 1997. Dass es gerade diese beiden waren, hat keinen besonderen Grund (außer natürlich, dass ich beide bislang nicht besaß). Jedenfalls würde man, wenn man beide hintereinander hört, nicht unbedingt auf die Idee kommen, dass dieselbe Band dahintersteckt, denn beide sind sehr unterschiedlich.

Die Stücke auf Manner sind von sehr unterschiedlichem Charakter, und nicht alle lösen bei mir Begeisterung aus. So wird immerhin ein Viertel der - sowieso nicht gerade üppig bemessenen - Spielzeit der CD für die recht simplen Rocknummern Blue King und Mustaa Kultaa verbraten, die sich allenfalls durch den ziemlich ausgeflippten Gesang von normalem Hardrock oder Metal abheben. Auch das abschließende Potero findet nicht meinen ungeteilten Beifall, da es mir für 9 Minuten Laufzeit zu wenig Abwechslung bietet; auch der penetrante „lalala“-Gesang nervt nach einiger Zeit.

Auf der Habenseite stehen neben dem einleitenden Lintu Joe (wieder mit wunderbar schrägem Gesang) vor allem das Eno-Cover Here Come the Warm Jets sowie New Fantasy, eine kuriose Melange aus allerlei jazzigen und psychedelisch-krautigen Klängen, die immer wieder mal symphonisch anschwillt, was dann wiederum durch den gewohnt seltsamen Gesang konterkariert wird.

Licht und Schatten also auf Manner. Unterm Strich dennoch ein ordentliches Album.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.10.2014
Letzte Änderung: 4.10.2014
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Circle

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1994 Meronia 11.00 1
1996 Zopalki 10.00 1
1996 Hissi 12.00 2
1997 Fraten 11.00 2
1998 Pori 12.00 1
1999 aNdeXelt. 11.00 1
2000 Prospekt 11.00 1
2001 TAANTUMUS 12.00 1
2002 Alotus 10.67 3
2002 Sunrise 10.50 2
2003 Guillotine 11.00 1
2004 Golem / Vesiliirto 10.00 1
2004 Forest 12.00 1
2005 TULIKOIRA 10.50 2
2006 Miljard 12.00 1
2006 Arkades 10.00 1
2007 Rakennus 9.00 1
2007 Panic 10.00 2
2007 TOWER 12.00 1
2007 Tyrant 11.00 1
2007 Katapult 11.00 1
2008 Triumph 11.00 1
2008 Hollywood 8.00 1
2009 Soundcheck 10.00 2
2010 Rautatie 12.00 1
2011 Infektio 12.00 1
2012 Serpent 10.00 1
2015 Pharaoh Overlord 11.00 1
2017 Terminal 10.00 1

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