SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
25.9.2017
Vuur - In This Moment We Are Free
24.9.2017
Electric Orange - EOXXV
Cosmograf - The Hay​-​Man Dreams
23.9.2017
Grobschnitt - Jumbo
22.9.2017
Violent Attitude If Noticed - Ourselves and Otherwise
The Tangent - The Slow Rust Of Forgotten Machinery
21.9.2017
7C - Compartment C
The Great Discord - The Rabbit Hole
White Moth Black Butterfly - Atone
20.9.2017
Panther & C. - Il Giusto Equilibrio
19.9.2017
Mastermind - Until Eternity
Hällas - Hällas
Pere Ubu - The Pere Ubu Moon Unit
Arabs in Aspic - Victim of Your Father´s Agony
17.9.2017
VagusNerve - Lo Pan
Guerilla Toss - Gay Disco
Igorrr - Hallelujah
Zanov - Moebius 256 301
ARCHIV
STATISTIK
23881 Rezensionen zu 16317 Alben von 6339 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

The Strawbs

Deep Cuts

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1976
Besonderheiten/Stil: Beat; Rock / Pop / Mainstream
Label: Oyster Records
Durchschnittswertung: 6/15 (1 Rezension)

Besetzung

Dave Cousins Gesang, Gitarre
Dave Lambert Gesang, Gitarre
Chas Cronk Bass, Gesang, Gitarre
Rod Coombes Schlagzeug, Gesang

Gastmusiker

Robert Kirby Keyboards, Horn
John Mealing Keyboards
Rupert Holmes Keyboards, Klarinette

Tracklist

Disc 1
1. I Only Want My Love To Grow In You 3:00
2. Turn Me Round 3:42
3. Hard Hard Winter 2:54
4. My Friend Peter 2:15
5. The Soldier's Tale 4:15
6. Simple Visions 4:40
7. Charmer 3:13
8. Wasting My Time (Thinking Of You) 2:27
9. Beside The Rio Grande 4:18
10. So Close And Yet So Far Away 2:59
Gesamtlaufzeit33:43


Rezensionen


Von: Gunnar Claußen @


Seit Mitte der 90er Jahre ist das unlängst auf diesen Seiten besprochene Strawbs-Album "Burning For You" am einfachsten im CD-Doppelpack mit seinem Vorgänger "Deep Cuts" aus dem Jahr 1976 erhältlich. Das passt, denn "Deep Cuts" beschreibt einen ziemlich ähnlichen Stil, der von softrockigen Mainstreamnummern dominiert wird, zwischen die sich das eine oder andere interessantere Stück gemischt hat.

Zugute halten muss man "Deep Cuts" abseits davon aber, dass die ganz großen Zuckerwatte-Stücke zunächst mal außen vor bleiben und das Album einen wesentlich schlimmeren Einstieg hätte finden können: "I Only Want My Love To Grow In You" ist zwar Poprock, hat aber einen hymnisch arrangierten Refrain, und "Turn Me Round", eigentlich ein gewisses Abziehbild des The-Who-Klassikers "Baba O'Riley", endet recht interessant. Im weiteren Verlauf allerdings gilt es nervige Nichtigkeiten wie "Hard Hard Winter", "Simple Visions" oder "Charmer" und schließlich ausgewachsenen Schmalz in Form von "So Close And Yet So Far Away" auszuhalten.

Die Ausnahmen von diesem ganzen Mainstream-Gedöns sind dann allerdings wieder streckenweise ganz interessant. "My Friend Peter" schlägt mal wieder mit seinem Chanson-artigen Gehoppel in die Beatles-Kerbe, nervt allerdings im "Refrain" (im Grunde genommen endet nur jede Strophe auf "... my friend Peter XYZ") ein wenig. Hingegen ist die rührige 20er-Jahre-Ragtime-Nummer "Wasting My Time" eine interessante Erfahrung, zumal hier auch Bläser ins Spiel kommen. Interessant übrigens, dass zur selben Zeit auch Queen mehrere solcher Stücke im Repertoire hatten ("Bring Back That Leroy Brown", "A Seaside Rendezvous", "The Millionaire Waltz").

Die wahren Hämmer von "Deep Cuts" sind dann allerdings "The Soldier's Tale" und "Beside The Rio Grande", die beide auf eine ähnliche Weise funktionieren: Allgemeine Zuspitzung, hervorgerufen von immer dichter werdenden Gitarreneinsätzen, Dave Cousins exaltiertem Organ und Soundtrack-artigen Mellotronwänden. Im Falle von "The Soldier's Tale" wirkt das zwischenzeitlich noch etwas ziellos, endet aber relativ schlüssig. "Beside The Rio Grande" hingegen ist ist ein kleines Wildwest-Epos mit geradezu sinfonischer Aufmachung. Zwar erinnert mich das auch ein wenig an Chris De Burghs "Spanish Train", aber das ist ja nun auch ein echter Klassiker und damit nicht die schlechteste Referenz.

Unterm Strich ist "Deep Cuts" damit zwar stilistisch nicht grob verschieden von "Burning For You" und unzweifelhaft ein weiterer Ausflug aufs Mainstream-Territorium. Allerdings scheint mir das 76er Album aufgrund der genannten beiden Nummern in der Spitze etwas besser besetzt zu sein, was dann auch den Ausschlag gibt, hier einen kleinen Punkt mehr zu vergeben.

Anspieltipp(s): Beside The Rio Grande, Wasting My Time
Vergleichbar mit: hmm... Queen in billig?
Veröffentlicht am: 3.4.2013
Letzte Änderung: 2.4.2013
Wertung: 6/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Strawbs

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1970 Just a collection of Antiques and curios 10.00 1
1971 From The Witchwood 10.50 2
1973 Bursting At The Seams 8.00 1
1974 Hero and Heroine 9.50 2
1975 Ghosts 9.00 1
1977 Burning For You 5.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum