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Renaissance

Grandine il Vento

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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2013
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Klassischer Prog
Label: Symphonic Rock Recordings
Durchschnittswertung: 10.33/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Annie Haslam Gesang
Michael Dunford Gitarre
Rave Tesar Keyboards
David J. Keyes Bass, Gesang
Jason Hart Keyboards
Frank Pagano Schlagzeug

Gastmusiker

Ian Anderson Flöte (5)
John Wetton Gesang (7)

Tracklist

Disc 1
1. Symphony of Light 12:09
2. Waterfall 4:45
3. Grandine il Vento 6:30
4. Porcelain 6:42
5. Cry to the World 5:45
6. Air of Drama 5:21
7. Blood Silver Like Moonlight 5:16
8. The Mystic and the Muse 7:48
Gesamtlaufzeit54:16


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 3)


Viel zu wenig Beachtung fand die Veröffentlichung der neuen Renaissance-EP The Mystic and the Muse im Jahre 2010 - selbst auf diesen Seiten dauerte es über ein Jahr, bis die Rezensenten davon Notiz nahmen. Dabei war Renaissance etwas gelungen, was nur sehr wenigen Bands der klassischen Progressive-Rock-Szene gelingt: an die Glanztaten der 70er anzuknüpfen. Das gelingt ansonsten nur Yes (kleiner Scherz). Jedenfalls dauerte es nicht lange, und es ward zu lesen von einem geplanten Vollzeitalbum der neuen Renaissance-Inkarnation, zu der mit Annie Haslam und Michael Dunford zwei der Hauptprotagonisten der "alten" Renaissance gehören. Da sich kein Label dafür fand, beschloss man kurzerhand, das Album im Eigenvertrieb herauszubringen und über eine Kickstarter-Kampagne zu finanzieren. Was auch gelang, sonst könnte ich ja jetzt nicht darüber schreiben. Überschattet wurde das Ganze leider vom plötzlichen Tod Michael Dunfords im November 2012.

Mit leichter Verspätung erschien die neue CD nun im April 2013, und da dem Rezensenten als Teilnehmer der oben erwähnten Kampagne der musikalische Genuss schon vorab zuteil wurde, kann der interessierte Leser sich bereits wenige Tage nach der offiziellen Veröffentlichung hier seine Empfehlung abholen. Und damit ist das Fazit dieser Rezension schon vorweggenommen: Grandine il Vento - ein Titel, der nach Auskunft verlässlicher Experten relativ sinnlos ist ("Hagel der Wind") - ist eine beeindruckende Rückkehr zur alten Form, auch wenn meiner Ansicht nach die Klasse der EP nicht ganz erreicht wird.

Trotzdem lässt sich vieles, was auf diesen Seiten zur EP geschrieben ward, für Grandine il Vento übernehmen. Gleich zu Anfang von Symphony of Light schwingt sich Annie Haslam scheinbar mühelos in schwindelerregende Höhen auf, begleitet von Streichern aus dem Keyboard. Denn die üppigen Orchestereinsätze der klassischen Alben fehlen, werden aber durch geschmackvolle Keyboards adäquat ersetzt. Sanfte Passagen mit zarter Akustik-Gitarre, romantisierendes Klavier, prachtvolle Symphonik - alles, was man an den alten Renaissance schätzt, wird in diesem epischen Stück geboten. Nicht zuletzt Annie Haslams wunderbarer Gesang, der nichts von seiner Strahlkraft verloren hat, auch wenn sie in hohen Lagen gelegentlich etwas schrill klingt.

Mit Waterfall folgt ein deutlich einfacher gestrickter Song, der die folkige Seite von Renaissance betont. Sanfte Gitarren, dezente Percussion, sporadische Töne vom Klavier bilden die spartanische Begleitung für Annies Sangeskünste. Ein luftig-fluffiges Liedchen, schlicht, aber geschmackvoll.

Nachdem der Titelsong wieder in symphonischen Klängen schwelgt, schalten die beiden folgenden Stücke erneut etwas zurück. Und zwar sehr zurück, denn beide sind mir doch etwas zu poppig. Während das bei Porcelain eigentlich nur den Refrain betrifft, ist mir Cry to the World insgesamt zu poppig, wenn auch längst nicht so penetrant wie die 80er-Jahre-Ergüsse der Band. Eher erinnert mich dieser Song an Carpet of the Sun vom '73er Album Ashes Are Burning, der war mir auch immer zu leichtgängig. Auf Cry to the World gastiert übrigens Ian Anderson an der Flöte.

Air of Drama hat ein leicht chansoneskes Flair, zu dem auch der Klang eines Akkordeons (vermutlich aus dem Keyboard) beiträgt. Dazu bringt ein Cembalo etwas Barock-Flair rein, eine ungewöhnliche Kombination. Annie Haslam singt hier im Duett mit Bassist David J. Keyes.

Apropos Duett: das gibt es im folgenden Blood Silver Like Moonlight in Vollendung. Nur von Rave Tesars romantisierendem Klavier begleitet, singt Annie Haslam zusammen mit keinem geringeren als John Wetton! Ein wunderbares Lied, mein heimlicher Favorit dieses Albums. Wetton war übrigens 1971 kurzzeitig Mitglied von Renaissance.

Zum Abschluss gibt es mit The Mystic and the Muse den Titelsong der eingangs erwähnten EP. Es ist der einzige Song der EP, der auch auf dem Album zu finden ist, und er zeigt die Band noch einmal in symphonischer Hochform.

Trotz zweier etwas schwächerer Songs lässt sich konstatieren, dass Renaissance mit Grandine il Vento ein Album vorgelegt haben, das über weite Strecken an die Klasse ihrer Werke aus den 70ern anschließt. Ob allerdings weitere Alben folgen werden, ist angesichts des Todes ihres Hauptkomponisten Michael Dunford fraglich. Bleibt zu hoffen, dass Renaissance auf ihrer geplanten Tour auch den Weg in deutsche Lande finden werden!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 13.4.2013
Letzte Änderung: 13.4.2013
Wertung: 10/15

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Von: Nik Brückner @ (Rezension 2 von 3)


Ich kann mich nicht entscheiden! Was ist die wichtigere Nachricht? Dass Renaissance ein neues Album vorlegen? Oder dass es gut ist?

Ist ja immer so eine Sache mit den alten Heroen. Man möchte ja schon noch ihr Fan bleiben, aber irgendwie ist das auch cheesy, ob man das nun zugibt oder nicht. Merke: Du bist nerdig, wenn du zu einer Band gehst, die zu Protokoll gibt, dass ihre Fans zu ihren Konzerten mittlerweile ihre Kinder mitbringen. Merke weiterhin: Wenn du cool sein willst, Finger weg von allem, das mit dem Slogan „für die ganze Familie“ wirbt…

Das Problem ist ein ziemlich komplexes. Niemand, der zu seiner Lieblingsuraltband auch nur ein bisschen kritische Distanz einnehmen kann, würde einfach sagen, er ist Fan der Band. Wer um die Cheesiness solcher Situationen weiß, ist sehr bemüht, herauszustellen, welcher Phase man anhängt, ganz so, als ginge es hier um Picasso. Nur mit dem Unterschied, dass man das bei dem nicht muss.

Erschwerend kommt hinzu, dass die guten Alben als klassisch geltender Bands oft genug einfach besser sind als die Alben neuer Bands, und seien die auch noch so hip. Was bleibt, stellt sich eben oft erst nach Jahren heraus. Dumm nur, dass die klassischen Bands irgendwann jeden Stolz über Bord geworfen haben und seither einfach nur noch Scheiße produzieren. An dieser Stelle kommt dann meist das Argument, Scheiße sei subjektiv, überhaupt sei Musik Geschmackssache und damit subjektiv. Erzähl das mal deinem Klo.

Denn es ist eben nicht so. Und da hilft es auch nicht, wenn man sagt: Man müsse doch froh sein, dass die Band überhaupt noch existiere. Besser ein schlechtes Album als gar kein Album? Wer das sagt, der muss ordentlich Lebenszeit zu verschwenden haben. Und überhaupt, was ist das für eine Einstellung der älteren Generation gegenüber - einfach zu sagen, die bringen’s eh nicht mehr, seien wir froh, wenn die überhaupt noch was auf die Reihe bringen.

Nein, andersherum wird ein Schuh draus: Erst wenn du von jemandem nicht weniger als das erwartest, was er zu leisten imstande ist, respektierst du ihn wirklich. Einem Popstar braucht man ein Popalbum nicht vorzuwerfen, einem Progmusiker schon. Weil man ihn sonst nicht für voll nimmt. Ist schlussendlich ja auch für einen selbst besser... ;-)

Seien wir doch ehrlich: Das ist Rockmusik. Popmusik. Eine Band wie Yes hatte vierzig Jahre Zeit um 20 Alben aufzunehmen. Das sind schätzungsweise 15 Stunden Musik. In 40 Jahren! Das allein ist doch schon ein Witz! Vergleicht das mal mit dem OEuvre eines richtigen Komponisten. 15 Stunden in 40 Jahren! Da kann man ein bisschen Qualität verlangen, meine ich. Und dazu kommt: Es ist eben nicht so, dass die heute nicht mehr auf dem Niveau musizieren wollten, dass sie mal draufhatten, sie können es nicht mehr. Sie haben keinen Bock mehr. Sie hassen sich gegenseitig. Sie brauchen das Geld. Sie haben ihre motorischen Fähigkeiten ebenso versoffen und verkifft wie ihre Kreativität. Und irgendjemand sagt ihnen, dass es egal sei, welche Musik sie aufnähmen, Hauptsache, die Gründungs-, Ur-, Stamm- oder Schlüsselbesetzung sei wieder zusammen. Und die Fans lassen sich für so etwas auch noch vereinnahmen. Nur: Stil ist keine Frage des Personals, Stil ist eine Frage des Stils. Daran ändern auch unkritische Fans nichts.

Was also ist die wichtigere Nachricht? Dass Renaissance ein neues Album vorlegen? Oder dass es gut ist? Die Antwort liegt auf der Hand. Denn „Grandine il Vento“ ist ein wirklich tolles Album, dass wunderbar an die Phase der Band anschließt, in der sie “A Song for all Seasons“ und „Azure d‘Or“ aufnahm. Und Ihr glaubt gar nicht, wie schön es ist, über eine der alten Bands mal wieder so etwas schreiben zu dürfen.

Und die Band macht alles richtig: zwischen die anspruchsvoll-symphonischen Longtracks „Symphony of Light“ und „The Mystic and the Muse“ sind einfachere Songs eingespannt, die die folkig-poppige Seite der Band repräsentieren. Das Tolle daran: Selbst Songs wie „Porcelain“, das nun wirklich keine Glanztat ist, sind unverkennbar Renaissance-Songs und nicht gesichtsloser Ausschuss, der mit Ach, Krach und ein paar Keyboardfiedeln auf Renaissance getrimmt wurde. Solche Alben hatten wir schon von dieser Band, wie von so vielen anderen auch, und es ist toll zu hören, dass man so eine Phase auch hinter sich lassen kann. Es ist herrlich, die typischen Harmonien, die typischen Wendungen wiederzuerkennen, ganz so, als hätte es die Zeit nach „Azure d‘Or“ nicht gegeben.

Ebenfalls grandios ist, wie Renaissance Einflüsse aus verschiedenen Musiken zusammenführen, die für sie immer eine Rolle gespielt haben: Da sind natürlich Rock, Klassik und Folk, aber da ist auch eine Genesis-Reminiszenz in "Symphony of Light" (an "Dancing with the moonlit Knight"), da ist Ian Andersons Flöte, John Wettons Gesang, und da sind Anklänge an das eigene "Mother Russia" in "The Mystic and the Muse".

Das Tollste an diesem Album: Es hält sämtlichen ehemaligen Proglegenden einen Spiegel vor, die es einfach nicht mehr draufhaben und ihrem Publikum einreden, es sei für sie das Größte, mittelmäßige AOR-Scheibletten zu produzieren. Hier ist eine Band, die das auch mal gemacht hat, die sogar mal (supercheesy) doppelt existiert hat, mit zwei verschiedenen Bandleadern, die aber mittlerweile kapiert hat, dass es eben doch noch geht, wenn man sich mal auf den Hosenboden setzt und einfach mal arbeitet. Renaissance ist nicht, wenn Dunford Gitarre spielt und Haslam singt, Renaissance ist, wenn Dunford gut Gitarre spielt und Haslam gut singt.

Womit wir bei der Qualität des zu Hörenden angelangt wären. Wie gesagt: Die Kompositionen sind gut, im Vergleich zum derzeitigen Output anderer Bands aus der Frühzeit gar hervorragend, und selbst im schlimmsten Fall immer noch authentisch Renaissance. Allerdings hört man dem Album sein Budget an. Nie klangen Renaissance schmalbrüstiger als hier. Klar, ein Orchester können sie sich nicht leisten, aber selbst der Ersatz aus der Dose klingt bisweilen unangenehm dünn. Nun kann man einer Band ihr Budget nicht vorwerfen, aber schade ist es schon.

Und Annie Haslam? Nun, auf jüngeren Liveaufnahmen klang sie nicht gut, oft schrill und lange nicht mehr so treffsicher wie früher. Auf diesem Album ist davon nichts zu hören – aber es ist eben ein Studioalbum, da ist sicher nachgeholfen worden.

Doch was soll die Mäkelei! Die Freude überwiegt – und die Hoffnung schwingt mit, dass andere Progbands dieser Generation vielleicht nochmal ähnliches zustande bringen. Wer weiß!!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 16.4.2013
Letzte Änderung: 14.9.2013
Wertung: 10/15
Fans der Hochphase können bedenkenlos zugreifen! (Wann kann man so einen Satz schon mal schreiben...)

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Von: Markus Peltner @ (Rezension 3 von 3)


2013 wurde das 13. Studio-Album der britischen Progressive Rock Band Renaissance mit dem Titel „Grandine Il Vento“ veröffentlicht. Und diese „13“ brachte der Band kein Glück, denn noch während der Abmisch-Phase verstarb leider der Hauptideengeber und Gitarrist von Renaissance, Michael Dunford, am 20. November 2012. Dies vor dem Hintergrund, dass der Band mit dem vorliegenden Album ein Comeback gelungen ist, welches stark an ihre beste Zeit in den 70er Jahren erinnert. Seit 1978, nach der Veröffentlichung von „A Song For All Seasons“, war die Band in die Pop-Schiene abgerutscht und konnte mit den vier folgenden Veröffentlichungen den Fan und die Kritiker so gar nicht mehr überzeugen, was schließlich auch zur Auflösung von Renaissance führte.

Dann im Jahr 2012 die Ankündigung einer Reunion mit den zwei Hauptakteuren Annie Haslam und Michael Dunford. Man durfte also gespannt sein auf das Ergebnis, welches letztendlich die Erwartungen sogar noch deutlich übertrifft. Man fühlt sich beim Hören von „Grandine Il Vento“ in die 70er Jahre und die Hochzeit von Renaissance zurückversetzt. Hier ist er wieder zu hören, der symphonische progressive Rock, der orchestral instrumentiert eine Brücke zwischen den Genres Klassik und Rock zu schlagen imstande ist. Dieses Mal allerdings mit der Einschränkung, dass hier kein Orchester mehr zu hören ist, sondern die Synthesizer strapaziert wurden, was dem Hörgenuss allerdings keinen Abbruch beschert.

Schöne Melodien sind wieder zu hören, die Stimme Annie Haslams klingt erneut glockenklar, ein Umstand, der bereits auf den zwei Alben aus den 80ern nicht mehr ganz so zu hören war. Die Musik ertönt voll, ist spannend und geht bereits beim ersten Hören ins Ohr. Die Platte startet mit dem längsten Lied des Albums „Symphony Of Light“, der gleich einen Höhepunkt auf „Grandine Il Vento“ darstellt. Symphonischer Prog Rock, der heutzutage in dieser Weise überhaupt nicht mehr zu hören ist und bereits vor vierzig Jahren in Vollendung so und auf diese Art auch nur von Renaissance zu hören war. Etwas gewöhnungsbedürftig dabei lediglich das Intro und der Ausklang des Liedes, welche beide schon ein bisschen sehr nach Oper klingen dadurch, dass Annie Haslam hier ihrer Sopran-Lage freien Lauf lässt. Aber für die Musik von Renaissance passt auch dies.

Die folgenden Lieder werden ein wenig poppiger, wobei die Band ihren Stil auch hier nicht über Bord wirft. Das ist alles zweifelsohne Renaissance im Gewand ihrer Blütezeit und nicht zu vergleichen mit jener Art der Pop-Musik, für die die Band ab „Azur D’Or“ stand. Die Musik wirkt zu jeder Zeit melodiös und eingängig und stellt daneben meist den Gesang von Annie Haslam in den Vordergrund. Der wird dann beim Titel „Cry To The World“ noch tatkräftig durch die Querflöte Ian Andersons unterstützt. Zusätzliche Abwechslung wird in den folgenden beiden Titeln auch dadurch generiert, dass sich hier Annie Haslam den Gesang mit David Keyes und John Wetton teilt. Und auch diese Duette wirken dabei gelungen.

Fazit: Selten, sehr selten hat es das gegeben, dass eine Band nach solch einer langen Zeit den Fan mit so einem überzeugendem Comeback überrascht. „Grandine Il Vento“ ist ein überaus gelungenes Album geworden. Die Musik ist spannend und gleichzeitig sehr melodiös. Mitunter fühlt man sich bei einem Intro an Frederic Chopin oder aber, wie beim Opener, an eine Oper erinnert. Dies wird allerdings nicht überstrapaziert. Der Renaissance-Sound der 70er Jahre lebt auf „Grandine Il Vento“ wieder auf. Für alle Freunde dieser Musik sehr zu empfehlen. Sehr schade, dass sich dies nach dem Tod Michael Dunfords wohl kaum fortsetzen wird.

Anspieltipp(s): Symphony Of Light, The Mystic And The Muse und auch die anderen sechs Titel.
Vergleichbar mit: Wirklich mit Renaissance aus den 70ern...
Veröffentlicht am: 13.9.2013
Letzte Änderung: 13.9.2013
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Renaissance

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1969 Renaissance 10.50 2
1971 Illusion 9.67 3
1972 Prologue 12.00 1
1973 Ashes are burning 10.50 2
1974 Turn of the Cards 11.00 2
1975 Scheherazade And Other Stories 11.67 3
1976 Live at Carnegie Hall 11.50 2
1977 Novella 10.50 4
1978 A Song For All Seasons 10.00 1
1979 Azure d'or 7.67 3
1982 Camera Camera 3.67 3
1983 Time Line 2.33 3
1994 The Other Woman 7.00 1
1995 Da Capo - 1
1997 At The Royal Albert Hall With The Royal Philharmonic Orchestra, Part 1 11.00 1
1997 At The Royal Albert Hall With The Royal Philharmonic Orchestra, Part 2 11.00 1
1997 Songs from the Renaissance Days 1.00 1
2000 'Unplugged' - 'Live' at The Academy of Music, Philadelphia USA 7.00 1
2001 Tuscany 7.00 2
2002 In the land of the rising sun 9.00 1
2006 British Tour '76 11.00 1
2008 Song of Scheherezade (DVD) 11.00 1
2010 Kings & Queens 10.00 1
2010 The Mystic and the Muse 11.00 2
2014 Symphony of Light 11.00 1
2015 DeLane Lea Studios 1973 9.00 1
2016 Live at the Union Chapel 12.00 1

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