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Genesis

Seconds Out

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1977
Besonderheiten/Stil: live; Klassischer Prog
Label: Virgin
Durchschnittswertung: 11/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Phil Collins Gesang, Schlagzeug
Steve Hackett Gitarre
Mike Rutherford Bass, Gitarre
Tony Banks Keyboards, Gitarre

Gastmusiker

Chester Thompson Schlagzeug
Bill Bruford Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. Squonk 6:22
2. The Carpet Crawl 5:12
3. Robbery Assault & Battery 6:00
4. Afterglow 4:19
5. Firth Of Fifth 8:41
6. I Know What I Like 8:35
7. The Lamb Lies Down On Broadway 4:55
8. The Musical Box (closing section) 2:56
Gesamtlaufzeit47:00
Disc 2
1. Supper's Ready 24:02
2. Cinema Show 10:51
3. Dance On A Volcano 5:08
4. Los Endos 5:48
Gesamtlaufzeit45:49


Rezensionen


Von: Thomas Thielen @ (Rezension 1 von 3)


Der spätnachtige Sound der CD ist eigentlich das wirklich Beeindruckende, die den Songs neues Leben einhaucht. Natürlich sind die Kompositionen allesamt wirklich hörenswert, aber für genauere Infos bitte ich, bei den jeweils einschlägigen Studioversionen nachzuschauen.

Wir wollen uns auf die live-spezifischen Merkmale konzentrieren. Da gibt es zunächst einmal das besondere Flair von Gabriel-Songs mit Collins-Vocals zu bestaunen. Hervorzuheben ist hier vor allem die Killer-Version von "Supper's Ready", die zwar nicht in punkto Aggressivität ans Original rankommt, aber durch den stimmigeren Sound eine brauchbare Alternative darstellt. Phils Stimme ist nicht nur hier leider sehr, sehr dünn gemixt, noch dünner als sonst immer, was aber zum Gesamtsound erstaunlicherweise gut paßt. Auch "Cinema Show" weiß im neuen, elektrischeren Klang zu überzeugen, vor allem die Duelle von Collins und Bruford an den Drums machen den Song noch interessanter.

Die Lieder von "Trick of the Tail" und "Wind and Wuthering" klingen noch etwas zurückgezogener als auf den genannten CDs, wobei vor allem Banks' inzwischen kultig gewordener Orgel+Flanger (Phaser?) -Sound und das weich klirrende E-Piano dominieren. Auch Hacketts Gitarrenuntermalung ist ähnlich dezent und geschmackvoll, wirkt im Klang aber viel ausgereifter und moderner. Hach, die CD gibt wirklich zu erkennen, was alles mit ihm verlorengegangen sein muß; richtig reinhauen kann er auch bei "Dance on a volcano", das ebenso wie das zum letzten Mal bei Genesis so zu hörende, zum letzten Mal geschmackvolle "Firth of Fifth"-Solo schwelgen läßt... Sturmer mag ja ein netter Gitarrist sein, aber diese dunklen, langgezogenen Töne aus Hacketts Klampfe toppen sein Gefrickel einfach tausendfach...

Ich schweife ab; Fazit: Eine wirklich gelungene Live-Platte mit einem tollen (echt!) Collins als Gabriel-Ersatz, wenn man seine Stimme denn ertragen kann. Spieltechnisch oberklasse, die Songsauswahl annehmbar (auch wenn man sich natürlich "Mad Man Moon", "One for the Vine", "Eleventh Earl of Mar", "Ripples"... gewünscht hätte, aber wenn sie dafür "Cinema Show", "Robbery, Assault..." und "Dance on a Volcano" weggelassen hätten, würde ich jetzt nach denen schreien), der Sound genau mein Ding - eine tolle Genesis-Zusammenfassung bevor es mit "And the there were three" mal so richtig abwärts ging.

Anspieltipp(s): Dance on a Volcano, Supper's Ready, Cinema Show
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.6.2002
Letzte Änderung: 10.6.2002
Wertung: 12/15

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Von: Michael Weinel @ (Rezension 2 von 3)


Genesis waren immer eine hervorragende Liveband. "Seconds Out" sollte also eigentlich das Non-Plus-Ultra der Genesis-Diskographie sein, nicht?

Nun - ehrlich gesagt, ich war noch nie sonderlich begeistert von dem Album (hört, hört!). Warum? Der Sound ist furchtbar dünn und mittenlastig! Wo ist die berühmte Power geblieben? Warum klingt Phil so fiepsig (vor allem bei Supper's Ready)?

Vor allem: wieso klingen andere Live-Aufnahmen aus der Zeit im Vergleich so viel besser?

Eine Antwort auf diese Fragen drängt sich auf: die Produktion. Auch wenn die Legende, dass Hacketts Parts nach seinem Ausstieg schlicht rausgemischt wurden, tatsächlich eine Legende ist, ist die Abmischung ziemlich merkwürdig für meine Ohren.

Musikalisch finde ich es übrigens schade, dass nur eine Aufnahme mit Bill Bruford als Drummer ("Cinema Show") enthalten ist. Chester Thompson in allen Ehren, aber dagegen wirkte er zumindest damals reichlich farblos.

Sicherlich die ausgewogenste und repräsentativste offizielle Live-Scheibe von Genesis, aber ich habe eben schon so viel besseres gehört... ;)

P.S.: Zur Thomas' Rezi: "Mad Man Moon" wurde tatsächlich niemals live gespielt - angeblich, weil der Piano-Mittelteil live nicht spielbar war (Overdubs im Studio?). Und "Ripples" wurde erstmals 1980 auf der Duke-Tour live gespielt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.8.2004
Letzte Änderung: 6.8.2004
Wertung: 9/15
Wenn nur der Sound besser wäre...

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 3 von 3)


"Seconds out" ist zweifellos das Live-Album, das man von Genesis haben sollte. Auch wenn ich persönlich die Setlist etwas anders zusammengestellt hätte, so wird hier doch ein guter und ausgewogener Überblick über das Schaffen in der ersten und wie ich finde wichtigsten Phase der Band gegeben. Zur Musik muss nicht mehr viel gesagt werden; alles Klassiker.

Ich möchte noch etwas zum Sound loswerden, da Michael dies ansprach. Ich habe "Seconds out" zuerst als ältere CD-Version kennengelernt, die ich mir auf MC aufgenommen hatte. Der Klang war ordentlich. Dann kam die Charisma-Doppel-LP von 1977 dazu und schliesslich die überarbeitete resp. remasterte Version von 2009, die sich inklusive eines 5.1Mix in der Box "Live 1973-2007" findet.

Ein Vergleich von LP und remasterter CD bringt Folgendes zutage: die CD klingt wuchtiger, druckvoller und betont die Bässe mehr. Auffällig wird dies vor allem beim knackigen Sound der Drums (Snare und Toms). Phil Collins steht etwas näher am Hörer und ist lauter als auf der LP. Die LP zeigt brillante Höhen, die das Klangbild dominieren, ohne zu nerven. Dieses ist sehr luftig und offen, offener gar als auf der CD; und es wirkt filigraner.

Beide Versionen haben ihren Reiz. Die LP scheint durch das feine Knistern einfach authentischer zu sein. Ein Effekt, den ich immer wieder (an mir) beobachte.

Schliesslich gibt es noch den 5.1 Mix. Ich bin bisher mit 5.1-Versionen nicht ganz warm geworden. Wenn bei Star Wars ein Raumschiff von links nach rechts über die Leinwand und dann an mir vorbeifliegt und der Sound dies räumlich wiedergibt, dann passt das. Als Musikhörer begreife ich (und mein Gehirn) die Darbietung immer noch als etwas Frontales. Vorne die Bühne mit den Künstlern, mit etwas Abstand unten das Publikum. Musik ist für mich ein Stereo-Erlebnis. So bietet diese 5.1-Version für mich irgendwie keinen echten Mehrwert. Ich höre darauf nichts, was ich nicht in der Stereo-Fassung gehört hätte.

Vielleicht habe ich aber auch einfach keine Lust, jedesmal in den Fernsehkeller zu gehen, um Musik zu hören.

Anspieltipp(s): Firth of Fifth
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.2.2014
Letzte Änderung: 27.2.2014
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Genesis

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1969 From Genesis to Revelation 3.75 4
1970 Trespass 11.20 5
1971 Nursery Cryme 12.17 6
1972 Foxtrot 14.13 8
1973 Genesis Live 10.00 3
1973 Selling England by the Pound 12.71 7
1974 The Lamb lies down on Broadway 11.50 4
1976 A Trick Of The Tail 10.75 4
1976 Wind And Wuthering 11.25 4
1977 Spot The Pigeon (EP) 7.00 2
1978 And Then There Were Three 8.25 8
1980 Duke 7.57 7
1981 Abacab 6.67 6
1982 3X3 4.00 2
1982 Three Sides Live (VHS) - 1
1983 Genesis 7.50 4
1984 Three Sides Live 9.75 4
1985 The MAMA Tour (VHS) - 1
1986 Invisible Touch 7.67 3
1986 Rock Theatre - 1
1987 Visible Touch (VHS) - 1
1988 Invisible Touch Tour (VHS) - 1
1988 Videos Volume I (VHS) - 1
1988 Videos Volume II (VHS) - 1
1991 We Can't Dance 6.67 3
1991 Turn It On Again - Best Of '81-'83 - 1
1992 The Way We Walk Vol.1 - The Shorts (Live) 5.67 3
1993 The Way We Walk Vol.2 - The Longs (Live) 8.33 3
1994 The Way We Walk (VHS) - 1
1996 The Royal Philharmonic Orchestra plays the music of Genesis 2.00 1
1997 Congo (Maxi-CD) - 1
1997 Shipwrecked (Maxi) - 2
1997 Calling All Stations 6.50 4
1998 Archive I - 1967-1975 12.50 5
1998 Not About Us (Maxi) - 1
1999 Turn It On Again - The Hits - 2
2000 Archive II - 1976-1992 11.00 1
2000 The Genesis Songbook (DVD) 12.00 1
2001 The Way We Walk (2DVD) - 1
2003 Live At Wembley Stadium (DVD) - 1
2004 Genesis Live (DVD) 5.00 1
2004 Platinum Collection - 1
2004 The Video Show (DVD) 7.00 2
2004 Inside Genesis 1975-1980 - An Independent Critical Review (DVD) - 1
2006 The Genesis of Genesis - 1
2007 Box Set 1976 - 1982 12.00 1
2007 Live - Helsinki, Fi, 11-06-07 9.00 1
2007 Live Over Europe 2007 11.33 3
2008 Box Set 1970 - 1975 13.50 2
2009 Box Set 1973-2007 Live 12.00 1
2014 Three Sides Live (DVD) - 1
2014 Sum of the Parts (DVD) - 1

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