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Steve Moore

The Henge

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2007
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik
Label: Relapse Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Steve Moore Instruments, Electronics

Tracklist

Disc 1
1. Introduction 5:52
2. Infinite resignation 6:59
3. The Henge / Ascension 11:15
4. Dead tide 5:02
5. Cepheid 14:29
Gesamtlaufzeit43:37


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


"The Henge" ist das Solo-Debüt von "Zombi" Steve Moore. Oder, es ist zumindest das erste Album des Amerikaners, welches in normaler Auflagenstärke auf CD erschienen ist. Die Aufnahmen des "Demos" sind zwar älter, doch wurde jenes Material erst 2008 "richtig" veröffentlicht. Wie auch immer ...

Elektronische Musik gibt es natürlich auf "The Henge" zu hören, die mal wie eine leicht abgespeckte Version der Musik der ersten beiden Zombi-Scheiben, mal sehr retro-berlinerisch, mal mit modernerem, leicht avantgardistisch-experimentellem Sound aus den Boxen wabert und pulsiert.

Die Musik ist von eher düsterer Atmosphäre und fließt sehr mächtig und voluminös dahin, immer wieder rhythmisch geformt von allerlei programmierten (zu stark wummernden) Perkussionsounds oder pulsierenden Elektronikmustern. Ansonsten gleiten die Klänge eher frei dahin, überlagern sich zu klang- und machtvollen Tongebirgen und tiefen Klangseen, manchmal auch fast maschinellen, dröhnenden Strukturen, in die immer wieder gewaltige Tastenschübe mit Retroflair eindringen, oder auch wuchtige Pianoschläge.

Bisweilen hat diese Musik Filmmusikcharakter, wirkt wie ein alternativer, rein elektronischer Soundtrack zu "Dune", oder könnte auch einen dieser etwas angestaubten Streifen eines Dario Argento begleiten. Das abschließende "Cephid" wird weitestgehend von munter vorantreibenden Sequencermustern à la Spätsiebziger Tangerine Dream bestimmt, etwas simpler allerdings, dafür klangvoller und fetter im Sound.

"The Henge" ist ein nettes Album mit moderner Retroelektronik, bei dem nur die bisweilen arg stampfenden Rhythmen den Hörgenuss etwas mindern. Da hätte sich der Einsatz von Schlagzeugkollege A.E. Paterra gelohnt. Trotzdem sei die Scheibe all denjenigen empfohlen, die auch die überkandidelten Elektronik-Rock-Exkurse von Zombi schätzen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.7.2013
Letzte Änderung: 4.8.2013
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Steve Moore

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2008 Demo 2003 + Bonus Track (LP) 10.00 1
2011 Primitive Neural Pathways / Vaalbara 9.00 1
2012 Light Echoes 11.00 1
2013 Pangaea Ultima 10.00 1
2015 Cub 11.00 1
2016 The Mind's Eye 12.00 1

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