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Museo Rosenbach

Barbarica

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2013
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog
Label: Immaginifica
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Stefano "Lupo" Galifi Vocals
Alberto Moreno Keyboards
Giancarlo Golzi Keyboards
Sandro Libra Guitar
Max Borelli Guitar, Vocals
Fabio Meggetto Keyboards
Andy Senis Bass, Vocals

Tracklist

Disc 1
1. Il Respiro Del Pianeta 13:48
2. La Coda Del Diavolo 6:35
3. Abbandonati 6:24
4. Fiore Di Vendetta 6:43
5. Il Re Del Circo 7:10
Gesamtlaufzeit40:40


Rezensionen


Von: Harald Schmidt @


Der Italo-Prog der 70er ist ein Universum für sich: Das gilt sowohl für die Vielzahl an Bands als auch deren musikalische Reichhaltigkeit. Unter den Klassikern findet sich zudem eine beachtliche Anzahl an Platten, die jeweils die einzige Veröffentlichung von Bands waren, die danach schnell wieder zerfielen. Museo Rosenbach mit ihrem 73er-Album Zarathustra sind ein solcher Fall. Empfehlenswert für die Genesis-Fans der Gabriel-Phase hat sich diese Band im Jahr 2000 reformiert und in etwas erweiterter Besetzung im Jahr 2012 eine „Live in Studio“-Version ihres Zarathustra-Klassikers eingespielt, um 2013 mit dem selben Line-Up ein neues Studioalbum aufzunehmen. Mit dabei sind drei der fünf Mitglieder der 73er-Besetzung plus vier neue Bandmitglieder, die sich optimal integriert haben.

Museo Rosenbach bleiben sich treu, agieren auf vergleichbarem Niveau wie 1973 und es gelingt ihnen eine dezente Modernisierung ihres Klangs unter Beibehaltung ihrer Wucht und Rauheit von damals. Dies ist der Tatsache zu verdanken, dass mit Alberto Moreno nicht nur der Stammkeyboarder, sondern auch der alleinverantwortliche Zarathustra-Komponist weiter den Ton angibt: Man bekommt klassischen Progressive Rock zu hören - mit vielen Tempo- und Stimmungswechseln, abwechslungsreicher Instrumentierung und komplexen Arrangements. Die für den Italo-Prog so typischen Klassik-Einflüsse sind ebenso prägend wie der kräftige und leicht theatralische –aber immer melodische und tonsichere- italienische Gesang. Dazu agieren Museo Rosenbach weiterhin mit viel rockiger Wucht, gelegentlichen schrägen Momenten und eleganten Melodieführungen. Besonders das Wechselspiel aus den kernig rockenden Uptempo-Passagen und sakral-schwebenden Momenten zeichnet Barbarica aus. Die Band bezieht sich damit nicht nur beim Cover Artwork auf ihre Vergangenheit und es gelingt dabei ganz vorzüglich, die tragenden Elemente von einst auch in das aktuelle Material zu transportieren. Die warmen, analogen Keyboardsounds tun ihr Übriges und bei allen Verweisen auf die Vergangenheit werden dennoch die klanglichen Vorteile einer modernen Produktion realisiert.

Die Band verfügt auch nach 40 Jahren über ausreichend Kreativität. Jede Sekunde ist geprägt von Inspiration und wird getragen von konkreten und ausgereiften Ideen, welche wiederum in geschickte und opulente Arrangements gefasst werden. Dem Hörer bietet sich somit ein in sich schlüssiges und funktionierendes Gesamtwerk, bei dem aber auch die einzelnen Stücke für sich bestehen können.

Wünscht man sich ein Beispiel für integren, klischeefreien und lebendigen Progressive Rock mit Impulsivität und dezent eingestreuter Theatralik, dann sind Museo Rosenbach ein Volltreffer. Ein wunderbares Beispiel für die Vitalität und Kraft des klassischen Italo-Progs auch im Jahr 2013.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.8.2013
Letzte Änderung: 28.12.2013
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Museo Rosenbach

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1973 Zarathustra 11.50 4
1992 Live ´72 9.00 1
1992 Rare and unreleased 10.00 1
2000 Exit 2.00 1
2012 Zarathustra - Live In Studio 13.00 1
2014 Live in Tokyo 11.00 1

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