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Crippled Black Phoenix

Live Poznan

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2013 (Aufnahmen vom 08.11.2011)
Besonderheiten/Stil: live; New Artrock; Postrock; sonstiges
Label: Cool Green Recordings
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Justin Greaves guitar, backing vocals
Karl Demata guitar, backing vocals
Christian Heilmann bass
Mark Furnevall synthesizer, keyboards, backing vocals
Miriam Wolf vocals, piano
Ben Wilsker drums
Joe Volk vocals

Tracklist

Disc 1
1. Intro / Troublemaker 8:29
2. Fantastic Justice 7:50
3. Of A Lifetime 6:07
4. Song For The Loved 13:10
5. The Brain / Poznan 7:55
6. Goodnight Europe 6:47
7. The Heart Of Every Country 8:29
Gesamtlaufzeit58:47
Disc 2
1. Release The Clowns 5:34
2. 444 7:39
3. We Forgot Who We Are 11:12
4. Rise Up And Fight 6:19
5. Bella Ciao 4:31
6. Born For Nothing / Paranoid Arm Of Narcoleptic Empire 21:17
Gesamtlaufzeit56:32


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


Ah, eines dieser Livealben, die zur Legende werden können. In einer Reihe mit den großen Werken der 70er Jahre (nicht unbedingt musikalisch, versteht sich, aber von der Anmutung her), ein Livealbum welches noch wirkliches Live-Feeling transportiert, das Publikum zu Gehör bringt, Ansagen enthält und gar kleine Ungereimtheiten und Verspieler. Die Musik ist manchmal zu laut, zu dominant, da muss der Sänger kämpfen, aber auch das ist eben live.

Wer, wie der Rezensent, Crippled Black Phoenix spätestens seit dem famosen „Mankind...“ verehrt und wer, wie der Rezensent, bisher alle Gelegenheiten verpasst hat, diese Band live zu sehen, dem bescheren Crippled Black Phoenix nun ein nettes, kleines Geschenk. „Live Poznan“ fängt die Band in ihren grandiosen Momenten ein. Gewaltige Gitarrenwände, elegische Soli in bester Gilmour'scher Manier, hypnotische Rhythmen, allerlei blubbernde, sirrende und flirrende Synthies, ruhiger, schwebender Gesang... Crippled Black Phoenix zelebrieren ihre düsteren Klanglandschaften ausführlich, monumental und leicht pathetisch. Dazwischen gibt es immer mal wieder fast schroffe, heftige Ausbrüche und schließlich eine augenzwinkernde Rock-Polka. Bis das Album in einem 20minütigen Psychedelic-Freakout förmlich explodiert.

Ein tolles Konzert haben Crippled Black Phoenix da abgeliefert. Da macht es auch nichts, dass die Aufnahmen schon etwas älter sind und damit eine schon vergangene Bandbesetzung präsentieren. Was vor allem für Joe Volk gilt, der Ur-Sänger, der die Band nach „Mankind...“ verlassen hat, und damit eine längere Phase der Unstetigkeit hinter dem Mikro ausgelöst hat. Etwas mehr schade ist schon, dass „Burnt Reynolds“ fehlt, normalerweise der Live-Höhepunkt eines Crippled Black Phoenix-Konzerts, wenn man den Berichten glauben darf. Gespielt wurde es, dass kann man der digitalen Version dieses Albums entnehmen, wo der Song enthalten ist.

Aber egal, „Live Poznan“ ist ein tolles Livedokument einer tollen Liveband. Interessant sind sicherlich die frühen Live-Versionen von Stücken, die später auf „Mankind...“ erscheinen sollten. Aber auch das Journey-Cover „Of A Lifetime“, hier genial gesungen von Miriam Wolf, ist mit seinem aus dem Rahmen fallenden AOR-Touch ein besonderes Erlebnis. Und wer glaubt Crippled Black Phoenix könnten nicht gewaltig erdig rocken, der beginnt am besten mit der zweiten CD. Kraftvoll und mitreißend!

Anscheinend war das Album bislang „nur“ als Dreifach-LP erhältlich (und da wohl inzwischen vergriffen). Jetzt haben Crippled Black Phoenix dem Drängen der Fans nachgegeben und das Ganze eben auch als Doppel-CD (in einem hübschen Digipak) und als Download (Bandcamp) veröffentlicht.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.8.2013
Letzte Änderung: 21.8.2013
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Crippled Black Phoenix

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2009 200 tons of bad luck 11.00 1
2010 I, Vigilante 10.50 2
2012 (Mankind) The Crafty Ape 10.33 3
2012 No Sadness Or Farewell 11.00 1
2014 White Light Generator 11.00 1
2015 New Dark Age 9.00 1
2016 Bronze 9.00 2

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