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Steve Hackett

Spectral Mornings

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1979 (Remaster-Ausgabe mit Bonustiteln 2005 bei Camino Records)
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog; sonstiges
Label: Virgin
Durchschnittswertung: 7.33/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Steve Hackett guitars,guitar synth,koto,harmonica,vocals,extras
Pete Hicks lead vocals and harmonies
Dik Cadbury bass,bass pedals,violin,vocals
Nick Magnus keyboards
John Hackett flutes,bass pedals
John Shearer drums,percussion

Tracklist

Disc 1
1. Every Day 6:15
2. The Virgin And The Gypsy 4:28
3. The Red Flower Of Tachai Blooms Everywhere 2:06
4. Clocks - The Angel Of Mons 4:17
5. The Ballad Of The Decomposing Man 3:48
6. Lost Time In Cordoba 4:03
7. Tigermoth 7:35
8. Spectral Mornings 6:33
9. Every Day   (ab hier Bonustitel der Remaster-Ausgabe; Alternate Mix) 7:08
10. The Virgin And The Gypsy   (Alternate Mix) 4:29
11. Tigermoth   (Alternate Mix) 3:17
12. The Ballad Of The Decomposing Man   (Alternate Mix) 4:23
13. Clocks - The Angel Of Mons   (Single Version) 3:37
14. Live Acoustic Set

1. Etude in a minor
2. Blood on the Rooftops
3. Horizons
4. Kim

5:40
15. Tigermoth   (live) 3:58
Gesamtlaufzeit71:37


Rezensionen


Von: Thomas Thielen @ (Rezension 1 von 3)


Eins von Hacketts durchwachsenen Alben. Der Opener "Every Day" klingt zwar teilweise nach Hooters, ist aber als Popsong mit ein paar Tempowechseln ganz brauchbar. Bei "The Virgin and the gypsy" ist Hackett auch der Kitschlöffel in den Topf reingefallen, aber sowas soll ja auch manchmal ganz nett sein. Klingt ein bisschen nach den ganz frühen Genesis lange vor Hackett - komisch?! "The Red Flower..." ist irgendwie chinesisch, kann ich nur als "experimentell" klassifizieren. "Clocks" ist düster, dicht, druckvoll, böse: Highlight! "The Ballad of the Decomposing Man" bringt uns anschließend zum Lachen, naja, soll es jedenfalls, und kommt in die "Harold the Barrel"-Schublade. Ist aber ganz nett. "Lost Time in Cordoba" steht ganz im Zeichen von Hacketts akkustischen Platten, schöne unendliche Melodien und intelligente Voicings und Arpeggios und -huch!- ganz schön schnell am Schluß! Bleiben mit "Tigermoth" (wieder düster, "Clocks"' großer Bruder) und "Spectral Morning" (sphärisch, schwebend, Chorusgitarre) noch zwei Highlights (und Klassiker) - was kann man über diese Platte also abschließend sagen?

Nun, daß sie zwei oder noch mehr Gesichter hat. Das ganze wirkt nicht als Album, mehr als Zustandsschilderung von Hacketts damaligen Ideenschnipseln und Songs. Und das ist auch die große Schwäche, daß sich gute Kompositionen und undurchdachter Müll abwechseln; für mich zumindest ist nicht jede Idee und jedes Experiment per se aufnahme- und veröffentlichungswürdig. Das sieht Hackett hier aber manchmal wohl etwas anders.

Anspieltipp(s): Tigermoth, Clocks, Spectral Mornings
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.6.2002
Letzte Änderung: 10.6.2002
Wertung: 7/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 3)


Kurz mein Senf zu Hacketts drittem Solowerk:

Der opener ist ganz nett; ein temporeiches und druckvolles Stück mit eingängiger Melodie und abschliessendem Guitar-Gezwirbel-Gefrickel-Overkill im Bombast-Anstrich.

Zigeuner und Jungfrau können als bestes Beispiel dafür dienen, wo die Grenze zwischen Zauber und Magie auf der einen und banalem Kitsch auf der anderen Seite liegt. Hier wird einfach zuviel Zuckerguss aufgetragen; die Hände der Priesterin sind gefesselt.

"The red flower..." ist überflüssig.

"Clocks": ein erster Höhepunkt. Finster-bedrohliche, tiefe, fette Synthiakkorde und Bassschläge. Ist stilistisch der legitime Nachfolger von "please don`t touch".

"The ballad..." ist der Nachfolger von "carry on up the vicarage" (von Please don't touch) und "I am the walrus". Witzig immerhin am Schluss die "Betriebsfestorgel" und die Steeldrums. Sehr schräg.

"Lost time in cordoba" hatten wir irgendwie auf den Vorgängern in anderer Form auch schon. Etwas mehr Gitarre, dafür weniger Flöte. Nicht wirklich neu. Der Schluss ist gut.

"Tigermoth": Fortsetzung von "clocks" und ein absolutes Highlight im Schaffen Hacketts. Dasselbe gilt für das Titelstück. Eines der grössten Werke, das dieser Mann geschaffen hat.

Braucht man "Spectral Mornings"? Ich finde nicht. Die Klassiker finden sich auch auf Live Archive, welches ich hiermit jedem wärmstens empfehlen möchte. Dieses Album ist nur etwas für Komplettisten.

Anspieltipp(s): tigermoth, spectral mornings
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.12.2004
Letzte Änderung: 12.12.2004
Wertung: 7/15
spectral mornings 12

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 3 von 3)


Nachdem Hacketts seine beiden vorherigen Soloplatten mit wechselnden Gastmusikern einspielte, stellte er für "Spectral Mornings" (und den Nachfolger "Defector") eine feste Band zusammen. Trotzdem klingt "Spectral Mornings" irgendwie zerrissen und hinterlässt teilweise einen etwas unbefriedigenden Eindruck. Anders als auf "Please Don't Touch", das ebenfalls eine recht große stilistische Bandbreite aufweist, sind hier nämlich auch einige weniger gelungene Stücke drauf. Dazu gehört vor allem das übermäßig kitschige "The Virgin And The Gypsy" und das poppige "Every Day" - zumindest letzteres bessert sich gegen Ende deutlich.

Zu den Höhepunkten zählen neben dem grandiosen Titelstück vor allem "Clocks" und "Tigermoth", die mit ihrer düsteren Stimmung an den Titelsong des Vorgängeralbums erinnern. Auch das akustische "Lost Time in Cordoba" finde ich sehr gelungen.

Die Remaster-Ausgabe von "Spectral Mornings" kommt mit einer ganzen Reihe von Bonustiteln, die fast so viel Spielzeit einnehmen wie die Titel des Originalalbums. Apropos Spielzeit: wieso kriegen es die Leute bei Camino Records eigentlich nicht in die Reihe, die korrekten Spielzeiten auf die Hülle zu schreiben? Die Abweichungen betragen hier bis zu vier Minuten! Jedenfalls bestehen die Bonustitel überwiegend aus Alternativmixen, die sich meist nur geringfügig von den Originalen unterscheiden; "Every Day" ist hier etwas länger, dafür ist "Tigermoth" stark gekürzt und auf den instrumentalen Teil reduziert.

Schließlich gibt es noch eine Single-Version von "Clocks" und zwei Liveaufnahmen: ein Akustik-Medley und eine instrumentale Kurzfassung von "Tigermoth".

Wie schon in den anderen Rezensionen festgestellt wurde, ist dies keines der essentiellen Hackett-Werke. Vom Titelstück gibt es schließlich genügend Versionen auf diversen Liveveröffentlichungen.

Anspieltipp(s): Clocks, Lost Time in Cordoba, Spectral Mornings
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 25.9.2005
Letzte Änderung: 25.9.2005
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Steve Hackett

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1975 Voyage Of The Acolyte 9.80 5
1978 Please Don't Touch 10.33 3
1980 Defector 9.33 3
1981 Cured 6.00 2
1983 Highly Strung 7.00 2
1983 Bay of Kings 7.50 2
1984 Till We Have Faces 5.67 3
1988 Momentum 10.50 2
1992 The Unauthorised Biography - 1
1992 Time Lapse 10.00 2
1993 Guitar Noir 11.50 2
1993 There Are Many Sides To The Night 14.00 1
1994 Timeless (MCD) 9.00 1
1995 Blues with a Feeling 1.00 2
1996 The Tokyo Tapes (DVD) 9.00 1
1996 Genesis Revisited 10.50 2
1997 A Midsummer Night's Dream - 1
1998 The Tokyo Tapes 9.00 2
1999 Darktown 10.67 3
2000 Feedback '86 2.33 4
2001 Live Archive 70,80,90s 11.00 1
2001 Live Archive 70's Newcastle 9.00 1
2002 Genesis Files - 2
2003 Live Archive - NEARfest 11.00 1
2003 Hungarian Horizons (Live in Budapest) 11.00 1
2003 Somewhere in South America... Live in Buenos Aires 13.00 2
2003 To Watch The Storms 11.00 4
2004 Live Archive 04 10.00 1
2004 Once above a time (DVD) 10.00 1
2004 Live Archive 03 11.00 1
2005 Metamorpheus 9.50 2
2005 Live Archive 05 9.00 1
2005 Spectral Mornings ('Musikladen' show) (DVD) 11.00 1
2006 Wild Orchids 10.33 3
2006 Live Archive 83 8.00 1
2009 Out Of The Tunnel's Mouth 11.50 2
2011 Live Rails 10.00 2
2011 Beyond the Shrouded Horizon 10.50 2
2012 Genesis Revisited II 13.00 3
2013 The Bremen Broadcast - Musikladen 8th November 1978 13.00 1
2013 Genesis Revisited: Live At Hammersmith 15.00 1
2014 Genesis Revisited: Live At The Royal Albert Hall - 2
2015 Wolflight 11.00 1
2015 The Man, The Music 11.00 1
2016 The Total Experience Live In Liverpool 11.00 1
2017 The Night Siren 12.00 2

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