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Steve Hackett

Guitar Noir

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1993
Besonderheiten/Stil: sonstiges
Label: Permanent Records
Durchschnittswertung: 11.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Steve Hackett Gesang, Gitarre, Mundharmonika

Gastmusiker

Aron Friedman Keyboards
Julian Colbeck Keyboards
Dave Ball Bass
Hugo Degenhardt Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. Take These Pearls 4:12
2. Dark As The Grave 4:37
3. Paint Your Picture 2:57
4. There Are Many Sides To The Night 6:55
5. Like An Arrow 2:49
6. Walking Away From Rainbows 3:10
7. Sierra Quemada 5:02
8. Lost In Your Eyes 4:11
9. Little America 4:40
10. In The Heart Of The City 4:32
11. Vampyre With A Healthy Appetite 5:11
12. Tristesse 3:57
Gesamtlaufzeit52:13


Rezensionen


Von: Thomas Thielen @ (Rezension 1 von 2)


eines der besseren hackett-alben, das vorne weg. wer es herbstgrau bis nachtblau mag, was atmosphaeren angeht, ist hier sicherlich gut bedient. von ein paar griffen ins beruehmte klo abgesehen, sind auch die songs von bester hackett-qualitaet, besonders weil ihm hier eine synthese aus seinen akkustischen und elektrischen vorlieben gelingt: songs wie "there are many sides to the night" koennten zum teil auf alben a la "momentum", zum teil auch auf "spectral mornings" zu hause sein.

zerbrechlich wie eh und je wirkt hacketts gitarrenspiel in beiden bereichen. die gitarrenarbeit in "sierra quemada" erreicht eine intimitaet, die hackett frueher oft gegen seine legendaere agressivitaet eingetauscht hatte - hier hat er einfach nur einen wunderschoenen ton und tolle linien. "walking away from rainbows" tastet sich vorsichtig auf die cd, nur angedeutet schweben dem hoerer hacketts melodien entgegen. "take these pearls" bedient sich einer - leider etwas gewoehnlich klingenden - drum-machine, klingt aber stimmig und dicht.

der letzte teil der cd flacht leider etwas ab. songs wie "lost in your eyes", "little ameria" und "vampyre with a healthy appetite" setzen das niveau doch merklich herab. hier gleitet der meister ab in stampfpoprock und z.t. duemmliche lyrics. diese linie wuerde er dann mit der grausamen "blues with(out) a feeling"-katastrophe weiterverfolgen - gaehn.

erst "tristesse" versoehnt wieder, fuehrt zur alten atmosphaerischen dichte zurueck.

fazit: eine platte fuer den herbstabend, sehr schoen zum darin verlieren, wenn man tracks 8,9,11 weglaesst.

Anspieltipp(s): sierra quemada, there are many sides to the night, walking away from rainbows
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.6.2002
Letzte Änderung: 10.6.2002
Wertung: 11/15

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Von: Thomas Kohlruß (Rezension 2 von 2)


1993 veröffentlichte Steve Hackett dieses Album. Vorher hatte er doch eine gewisse Durststrecke zu überwinden. Seine letzten Soloalben gehörten nicht zu seinen überzeugensten (vielleicht "Momentum" und Live-Alben hier mal ausgenommen). Der Versuch, mit GTR eine All-Star-Band zu gründen, war auch nicht richtig erfolgreich.

Dafür veröffentlichte Steve Hackett dann mit "Guitar Noir" vielleicht so eine Art Befreiungsschlag. Meiner Meinung nach ist dies das erste Album, auf dem Steve Hackett seine gesamte Stil-Bandbreite sehr überzeugend vereinen kann. Mit "Guitar Noir" beginnt denn auch eine Folge von Veröffentlichungen, die letztlich alle als ziemlich gelungen bezeichnet werden können (wenn man das sicherlich andere Intentionen verfolgende "Blues With A Feeling" mal nicht betrachtet).

"Guitar Noir" ist sozusagen zweigeteilt: Mehr als die Hälfte des Albums wird von der Zusammenarbeit von Steve Hackett mit dem Keyboarder Aron Friedman beherrscht. Hier dominiert ein eher 'akustisches' Klangbild die CD. Teilweise sehr ruhige, aber auch sehr tiefgründige Stücke mit einer Mischung aus akustischer und elektrischer Gitarre werden vorgetragen. Es erklingen klassische Tonfolgen oder auch schon mal spanische Flamenco-Gitarre. Dabei legen die Keyboards atmosphärendienliche Klangteppiche, setzen sparsame elektronische Effekte oder bieten sich (im letzten Track "Tristesse") als fast klassisches Piano als Duo-Partner an. Über allem schwebt eine melancholische, ja fast verträumte Stimmung.

Eines der schönsten Intrumentalstücke Hacketts, "Sierra Quemada", leitet über in den Band-Teil des Albums, der auch mit anderer Besetzung eingespielt wurde. "Sierra Quemada" bedient mit wunderschönen Gitarrenmelodielinien über einem elegischen Keyboard-Teppich, gepaart mit wuseliger Percussion erst nochmal die träumerische Schiene.

Die harten, trockenen Drumbeats von "Lost In Your Eyes" reissen den Hörer dann allerdings ziemlich unsanft aus seinen Träumen. Dieser erste Versuch von Steve Hackett, einen Bluesrock zu spielen, mag viele Fans entsetzen, aber er zeigt hier, dass er auch dieses Metier einigermassen (wenn auch nicht toll) beherrscht. Mir gefällt dieses Stück als Auflockerung trotzdem, sonst wäre dieses Album allzu ruhig geraten. Zusammen mit der Band bringt Hackett dann noch einige "Experimente" zu Tage: Das fast schon floydige "In The Heart Of The City" trifft auf kreischenden Elektro-Hackett im extravaganten "Vampyre With A Healthy Appetite". In dieser eigenwilligen Komposition mischen sich Hacketts Verständnis von Pop-Musik mit rockigen, progressiven Anteilen. Komisch, aber gut.

Für mich eines der besten Hackett-Solo-Alben (mindestens der Neu-Zeit). Die CD wurde inzwischen von Hacketts Camino-Label mit einigen Bonustracks (meist Demo-Versionen von Album-Titeln) wiederveröffentlicht. Sehr empfohlen!

Anspieltipp(s): Dark As The Grave, Sierra Quemada, Vampyre With A Healthy Appetite
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 2.1.2005
Letzte Änderung: 2.1.2005
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Steve Hackett

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1975 Voyage Of The Acolyte 9.80 5
1978 Please Don't Touch 10.33 3
1979 Spectral Mornings 7.33 3
1980 Defector 9.33 3
1981 Cured 6.00 2
1983 Highly Strung 7.00 2
1983 Bay of Kings 7.50 2
1984 Till We Have Faces 5.67 3
1988 Momentum 10.50 2
1992 The Unauthorised Biography - 1
1992 Time Lapse 10.00 2
1993 There Are Many Sides To The Night 14.00 1
1994 Timeless (MCD) 9.00 1
1995 Blues with a Feeling 1.00 2
1996 Genesis Revisited 10.50 2
1996 The Tokyo Tapes (DVD) 9.00 1
1997 A Midsummer Night's Dream - 1
1998 The Tokyo Tapes 9.00 2
1999 Darktown 10.67 3
2000 Feedback '86 2.33 4
2001 Live Archive 70,80,90s 11.00 1
2001 Live Archive 70's Newcastle 9.00 1
2002 Genesis Files - 2
2003 Live Archive - NEARfest 11.00 1
2003 Hungarian Horizons (Live in Budapest) 11.00 1
2003 Somewhere in South America... Live in Buenos Aires 13.00 2
2003 To Watch The Storms 11.00 4
2004 Live Archive 04 10.00 1
2004 Once above a time (DVD) 10.00 1
2004 Live Archive 03 11.00 1
2005 Metamorpheus 9.50 2
2005 Live Archive 05 9.00 1
2005 Spectral Mornings ('Musikladen' show) (DVD) 11.00 1
2006 Wild Orchids 10.33 3
2006 Live Archive 83 8.00 1
2009 Out Of The Tunnel's Mouth 11.50 2
2011 Live Rails 10.00 2
2011 Beyond the Shrouded Horizon 10.50 2
2012 Genesis Revisited II 13.00 3
2013 The Bremen Broadcast - Musikladen 8th November 1978 13.00 1
2013 Genesis Revisited: Live At Hammersmith 15.00 1
2014 Genesis Revisited: Live At The Royal Albert Hall - 2
2015 Wolflight 11.00 1
2015 The Man, The Music 11.00 1
2016 The Total Experience Live In Liverpool 11.00 1
2017 The Night Siren 12.00 2

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