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Steve Hackett

Darktown

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1999
Besonderheiten/Stil:
Label: Camino Records
Durchschnittswertung: 10.67/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Steve Hackett guitar,harmonica,vocals
Douglas Sinclair bass
Roger King keys,virtual drums,bass extractions
Ian McDonald sax
Julian Colbeck keys
Jim Diamond vocals on 5
Billy Budis bass guitar,cello line on 5
John Hackett flute,pan pipe on 6
Ben Frenner mellotron,DX 7 and organ particles
Hugo Degenhardt drums on 8
Aron Friedman piano & keyboards on 8

Tracklist

Disc 1
1. Omega Metallicus 3:48
2. Darktown 5:00
3. Man Overboard 4:17
4. The Golden Age Of Steam 4:09
5. Days Of Long Ago 3:23
6. Dreaming With Open Eyes 6:55
7. Twice Around The Sun 7:15
8. Rise Again 4:26
9. Jane Austen's Door 6:13
10. Darktown Riot 3:10
11. In Memoriam 8:06
12. The Well At The World's End 3:48
13. Comin' Home To The Blues 6:12
Gesamtlaufzeit66:42


Rezensionen


Von: Thomas Thielen @ (Rezension 1 von 3)


Man merkt schon, dass diese Platte sich aeusserst vielseitig gibt. Das schraege, geniale Uptempostueck "Omega Metallicus" mit seinem Wahnsinnsbass (nein, laut booklet kein Stick - ich glaube es kaum!) von "Sir Douglas Sinclair" haut mich sofort um. Der Titeltrack beginnt experimentell, um dann in ein "Clocks"-aehnliches Arrangement und Aufbauprinzip zu rutschen. Ian MacDonald blaest sein Sax so schraeg, wie man es den Floyds manchmal wuenschen wuerde.

"Man overboard" bietet einen Stilbruch zu den Vorgaengern - akkustisch, leise und sentimental behaucht uns der Meister mit seiner Stimme, die zwar nichts Besonderes ist, aber so ehrlich klingt, dass sie durchaus als Pluspunkt gewertet werden kann. "The Golden Age of Steam" geht in dieselbe Richtung, nun sind aber die orchestralen Momente noch mehr im Vordergrund. Sehr spannend und harmonisch aufgebaut, mit vielen Wendungen, die so nicht unbedingt zu erwarten sind!

Die Maennerchoere von "Days of long ago" sind ja toll, aber die sogenannten "soulful vocals" von Jim Diamond sind nicht mein Bier. Manierismen und Halsvibrato, duenn, ganz und gar ohne Seele, wie ich finde. Das ist schade, denn die Komposition ist zwar etwas schmalzig, aber dennoch sehr schoen, ganz in der Tradition der Hackettschen Akkustikplatten.

"Dreaming with open eyes" liegt in der Mitte der beiden Stilextreme von vorher. Kontrabass und Klampfe mit Percussion, ganz auf Hacketts Vocals und Gitarrenimpros abgestimmt. Ein Floetensolo gegen Ende ueberrascht, die Harmoniewechsel ebenso. Alles in allem aber ein Niveauabfall.

"Twice around the sun" ist die Rueckkehr der E-Gitarre. Eine Drummachine und ein Mellotron sorgen fuer das Drumrum, gegen das Herr Hackett soliert: Eine Nummer, die teilweise sehr an "Spectral Mornings" in den 90ern erinnert. Geschmackvolle Sounds, tolles BassSolo in der Mitte, aber es passiert nicht viel. Allerdings geht es hier auch eigentlich nur um Atmosphaere.

"Rise Again" beginnt akkustisch, um dann in der Mitte einen Teil aus dem neuaufgelegten "Los Endos" zu zitieren und als verkappte Uptempo-Nummer mit greulichen Wettonkopie-Vocals zuende zu holpern. Ein paar interessante Reverse-Sounds am Ende retten das Teil auch nicht mehr.

"Jane Austen's Door" erzaehlt in leisen E-Drums und Gitarren, Keyboardteppichen und gehauchten Vocals gekleidet eine Geschichte aus Steves Kindheit (?). Etwas langatmig, aber mit schoenem Pat Metheny-Solo in der Mitte. Halt harmonisch.

"Darktown riot" und seine verfremdeten Stimmsamples reissen mich auch nicht mehr richtig vom Hocker. Das Stueck klingt nach einem mittelmaessigen Jam - zuwenig Struktur, aber fuer eine reine Impro zu wenig Feuer. So, weder Fisch noch Fleisch, zuenden auch die lustigen Gitarrensounds nicht richtig, die Melodien bedrohen nicht, der Riot ist ein Strohfeuer.

Mit "In Memoriam" sind wir zurueck bei Pat Metheny. Dass Hackett so wunderschoen (softcore-)jazzy spielen kann, wusste ich gar nicht! Und seine Vocals sind wieder tausendmal "more soulful" als die von Jim Diamond. Ein Stueck wie ein ruhig dahinfliessender, breiter Fluss - Gitarrensynthie, gedaempfte Soli, String-Teppich, leise Drums. Herbstabende, ihr koennt kommen!

Fazit: Wie eigentlich immer bei Hacketts Alben: Ein paar Griffe in den beruechtigten Klo (aber diesmal nicht so tief wie sonst manchmal), ein paar Perlen, vieles, was auf der besseren Seite von Gut und Schlecht hangelt... Aber diesmal gibt er sich wieder sehr experimentierfreudig, in neuem Sound, gut produziert... ein Album, das in sich stimmt und seine Atmosphaere nicht verraet. Fuer alle, die noch was Neues fuer den Herbst suchen, ist diese Platte ein Tip.

Anspieltipp(s): Omega Metallicus, Man Overboard, In Memoriam
Vergleichbar mit: Track fuer Track? naja, King Crimson, Rondo Veneziano, Genesis, Al diMeola...
Veröffentlicht am: 10.6.2002
Letzte Änderung: 10.6.2002
Wertung: 11/15

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Von: Michael Weinel @ (Rezension 2 von 3)


Hier meine definitive Zustimmung!

Darktown ist ein abwechslungsreiches, musikalisch interessantes Album geworden, das (mit ein paar Skip-Anwärtern) durchaus überzeugen kann.

Alles weitere siehe oben... :-)

Anspieltipp(s): Twice Around The Sun, Darktown
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.6.2002
Letzte Änderung: 16.6.2003
Wertung: 13/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 3 von 3)


Darktown ist ein abwechslungsreiches Album. Da finden sich grandiose Instrumentals mit typischem Gitarrenspiel (Twice around the sun; vor allem die zweite Hälfte steht den grossen Werken der 70er in nichts nach), düster-moderne Titel (Darktown, der Titel ist Programm), zerrissen von quietschendem Saxophon und ruhige, von akustischer Gitarre geprägte Titel wie "Man overboard", das mir allerdings etwas zu seicht ist. Im Gegensatz zu Thomas finde ich "Rise again" gut. Erst ein ruhiges "acoustical", dann ein temporeiches, von E-Gitarre, treibenden Drums und inbrünstigem Gesang, der mich teilweise an Jim Kerr (Simple Minds) erinnert, dominiertes Stück, das Spaß macht. "Jane Austen's door" kratzt ziemlich am Kitsch entlang, schafft für mich aber noch den Sprung auf die Habenseite. Dafür sorgt vor allem die gefühlvolle, wehmütige Gitarre in der zweiten Hälfte des Stücks. "In memoriam" ist ähnlich; es beginnt stimmungsmässig ein wenig "starless-like" (Red), dazu ein, etwas unnötiger Grummel-Gesang, zwischendurch Männerchor-Refrain.

Alles in allem ist Hackett mit "Darktown" ein ordentliches Album gelungen, das einige gute Kompositionen, viel ordentlichen Durchschnitt und einige unnötige Stücke enthält. Mein persönlicher Favorit ist "Twice around the sun".

Fazit: ordentliches Album auf Augenhöhe mit "Spectral mornings".

Anspieltipp(s): Twice around the sun, Omega metallicus
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 12.12.2004
Letzte Änderung: 12.12.2004
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Steve Hackett

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1975 Voyage Of The Acolyte 9.80 5
1978 Please Don't Touch 10.33 3
1979 Spectral Mornings 7.33 3
1980 Defector 9.33 3
1981 Cured 6.00 2
1983 Highly Strung 7.00 2
1983 Bay of Kings 7.50 2
1984 Till We Have Faces 5.67 3
1988 Momentum 10.50 2
1992 The Unauthorised Biography - 1
1992 Time Lapse 10.00 2
1993 Guitar Noir 11.50 2
1993 There Are Many Sides To The Night 14.00 1
1994 Timeless (MCD) 9.00 1
1995 Blues with a Feeling 1.00 2
1996 The Tokyo Tapes (DVD) 9.00 1
1996 Genesis Revisited 10.50 2
1997 A Midsummer Night's Dream - 1
1998 The Tokyo Tapes 9.00 2
2000 Feedback '86 2.33 4
2001 Live Archive 70,80,90s 11.00 1
2001 Live Archive 70's Newcastle 9.00 1
2002 Genesis Files - 2
2003 Live Archive - NEARfest 11.00 1
2003 Hungarian Horizons (Live in Budapest) 11.00 1
2003 Somewhere in South America... Live in Buenos Aires 13.00 2
2003 To Watch The Storms 11.00 4
2004 Live Archive 04 10.00 1
2004 Once above a time (DVD) 10.00 1
2004 Live Archive 03 11.00 1
2005 Metamorpheus 9.50 2
2005 Live Archive 05 9.00 1
2005 Spectral Mornings ('Musikladen' show) (DVD) 11.00 1
2006 Wild Orchids 10.33 3
2006 Live Archive 83 8.00 1
2009 Out Of The Tunnel's Mouth 11.50 2
2011 Live Rails 10.00 2
2011 Beyond the Shrouded Horizon 10.50 2
2012 Genesis Revisited II 13.00 3
2013 The Bremen Broadcast - Musikladen 8th November 1978 13.00 1
2013 Genesis Revisited: Live At Hammersmith 15.00 1
2014 Genesis Revisited: Live At The Royal Albert Hall - 2
2015 Wolflight 11.00 1
2015 The Man, The Music 11.00 1
2016 The Total Experience Live In Liverpool 11.00 1
2017 The Night Siren 12.00 2

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