SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
20.8.2018
Mkwaju Ensemble - KI-Motion
19.8.2018
Shingetsu - The Best Of Album Outtakes 1976-1981
Expo '70 - America Here & Now Sessions
18.8.2018
Space Machine - 3
The Flaming Lips - At War With The Mystics
17.8.2018
Nathan - Era
Between the Buried and Me - Automata II
15.8.2018
Fabio Frizzi - Manhattan Baby
Goad - Landor
14.8.2018
The Muffins - Secret Signals 2
Node - Node Live
Anubis - Different Stories
13.8.2018
Visitor 2035 - Visitor 2035
12.8.2018
Thunkfish - Renegades
11.8.2018
Malady - Toinen toista
Douze Alfonso - Under
The Muffins - Secret Signals 1
Eugen Mihăescu - Guitaromania Part Two
ARCHIV
STATISTIK
24844 Rezensionen zu 17019 Alben von 6634 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

David Bowie

Outside: The Nathan Adler Diaries

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1996
Besonderheiten/Stil: sonstiges
Label: BMG/Arista
Durchschnittswertung: 13/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

David Bowie vocals,saxophone,guitar,keyboards
Brian Eno synthesizers,treatments & strategies
Reeves Gabrels guitar
Erdal Kizilcay bass,keyboards
Mike Garson grand piano
Sterling Campbell drums
Carlos Alomar rhythm guitar
Joey Barron drums
Yossi Fine bass
Tom Frish additional guitar on 18
Kevin Armstrong additional guitar on 16
Bryony,Lola,Josey & Ruby Edwards backing vocals on 3 & 12

Tracklist

Disc 1
1. Leon takes us outside 1.25
2. Outside 4.04
3. The hearts filthy lesson 4.57
4. A small plot of land 6.34
5. segue-baby grace 1.39
6. Hallo spaceboy 5.14
7. The motel 6.49
8. I have not been to Oxford Town 3.47
9. No control 4.33
10. segue-Algeria touchshriek 2.03
11. The voyeur of utter destruction (as beauty) 4.21
12. segue-Ramona A.Stone/I am with name 4.01
13. We prick you 4.33
14. segue-Nathan Adler 1.00
15. I'm deranged 4.31
16. Thru' these architects eyes 4.22
17. segue-Nathan Adler 0.28
18. Strangers when we meet 5.07
19. Hallo spaceboy (remix) 4.10
Gesamtlaufzeit73:38


Rezensionen


Von: Thomas Thielen @ (Rezension 1 von 2)


Brian Eno ist auch sofort ein gutes Stichwort, denn man hört genau, wie der Herr hier mitwirkt. Nicht nur, dass er das eine oder andere Stück co-komponiert hat, der Sound geht auch auf sein und Meister Bowies Konto ("Brian Eno - Synthesizers, Treatments and Strategies"). Die Verbindung aus Bowies düstersten Phantasien und Enos feines Gespür für schräge, "andere" Arrangements bringt eine der interessantesten Platten der letzten Jahre auf die Bildfläche. Dominierend sind das von Mike Garson sowohl virtuos, als auch quasi transzendent im wahrsten Sinne des Wortes gespielte Grand Piano (Verhält sich zum Rest der Scheibe ungefähr so wie Fripps Linien auf Bowies früherem Meisterwerk "Heroes") und die angenehm an eben jenen Fripp erinnernde Lead Guitar von Reeves Gabrels, der Bowies Gruselvocals und -lyrics die richtige Antwort zu geben weiß. Wenn sich dann noch eine geschmackvolle Drum-Machine (E-drums?) und ein gar nicht so zurückhaltender Drummer, des weiteren eine äusserst seltsame Bassistin, die den eigentlich der Gesangsmelodie angemessenen Akkord oft alleine zu halten scheint, entsteht eine wenn nicht ausgewogene, dann doch hoechst spannende Mischung.

Die einzelnen Stücke zu besprechen, würde hier zu weit führen, und selbst die Gesamtstimmung der Platte zu beschreiben, ist unglaublich schwer. Ein Hint liegt sicher darin, dass das faszinierend paranoide "I'm Deranged" von David Lynch zur Titelmusik seines letzten Opus "Lost Highway" gekürt wurde. DieMusik tut weh, sie ekelt an, und die Anziehungskraft und Atmosphäre dieser Platte läßt sich am ehesten damit erklären, dass wir Bowie anscheinend unbeteiligt (als Hörer?) dahin folgen dürfen, wohin wir selbst zu gehen uns nicht trauen würden. Auf dem schmalen Grat zwischen Obszönität, Verrücktheit und mitleidserregender Verzweifelung balanciert "Outside" so ehrlich und unverfälscht, dass die nachfolgenden Visionen niemanden kalt lassen dürften. Wild, Leute, das ist das Wort, die Platte klingt furchtbar wild und, wenn das Wort irgendeine Bedeutung hat, urban.

Kein Album für laue Sommernächte, fürchte ich.

Anspieltipp(s): I'm deranged, A small plot of land, The motel
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.6.2002
Letzte Änderung: 10.6.2002
Wertung: 14/15

Zum Seitenanfang

Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 2 von 2)


Obwohl der erste Track arg düster daherkommt, empfinde ich die ganze Atmosphäre der CD bei weitem nicht so schmerzhaft wie Thomas. Im Gegenteil, ich finde, Bowie knüpft damit sehr stark an die Zeit zwischen Heroes und Lodger an. Das ändert aber nichts daran, dass Thomas in seiner Beurteilung Recht hat: diese Platte ist nach langen Jahren des Wartens wieder eine klasse Aufnahme Bowies. Großen Anteil hat neben der Band Eno, der, wie er es auch schon bei anderen Künstlern getan hat, deren Besonderheiten in phantastische Arrangements umsetzen kann. Das beide moderne Beats und Loops in die Musik einzubauen verstehen, macht das Ganze auch für jüngere Hörer interessant.

Das musikalische Spektrum ist auf der ganzen Scheibe enorm - es gibt neben den typischen Bowie-Songs (Spaceboy) mit modernen Beats ausserdem merkwürdige Sprechgesänge mit sphärischen Sounds und Bluesgitarre im Hintergrund ("Segue - Baby grace" oder "Segue -Algeria touchshriek") und sogar reggaehaftes wie "I have not been to Oxford town).

Fazit: eine der spannendsten Bowieplatten der letzten Jahre. Als besonderen Kaufanreiz gibt es diese CD jetzt mit "Earthling" und "Hours" als Special-Edition in schönen Digipacks inklusive dreier Bonusdisks, die diverse Outtakes und Remixes enthalten - und das für ziemlich wenig Geld. Die meisten Remixe sind zwar eher uninteressant (u.a. 5 Versionen von "The hearts filthy Lesson", 4 mal "Hello Spaceboy"), dafür sind die beiden Outtakes recht gelungen.

Anspieltipp(s): durchhören
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 27.10.2004
Letzte Änderung: 27.10.2004
Wertung: 12/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von David Bowie

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1969 Space Oddity 11.00 1
1971 The Man Who Sold The World 9.00 1
1971 Hunky Dory 13.00 2
1972 The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars 12.00 1
1973 Aladdin Sane 9.50 2
1974 Diamond Dogs 8.33 3
1974 David Live 11.00 1
1976 Station to Station 11.50 2
1977 Low 9.50 2
1977 Heroes 13.00 1
1978 Stage 10.50 2
1979 Lodger 9.00 1
1980 Scary Monsters 10.00 2
1983 Let's dance 6.00 2
1984 Tonight 4.00 1
1986 Labyrinth 1.00 1
1987 Never let me down 3.00 3
1993 The Buddha Of Suburbia 12.00 1
1993 Black Tie White Noise 5.00 1
1997 The singles collection - 1
1997 Earthling 10.00 1
1999 Hours 9.33 3
2002 Heathen 11.50 2
2002 Slow Burn 11.00 1
2003 Reality 9.25 4
2008 Live Santa Monica '72 11.00 1
2008 David Bowie Box - 1
2010 A Reality Tour 11.00 1
2013 The Next Day 10.00 2
2014 Nothing Has Changed. - 1
2016 Blackstar 13.00 3
2018 Welcome to the Blackout (Live London '78) 10.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum