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Martin Barre

Away With Words

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2013
Besonderheiten/Stil: instrumental; Folk; RetroProg
Label: Edifying Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Martin Barre Gitarre, Bouzouki, Mandoline, Bass, Flöte, Bassklarinette

Gastmusiker

Frank Mead Flöte, Bodhran, Harfe
Dan Crisp Gesang
Jonathan Noyce Bass
George Lindsay Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. At First Light/Moths 3:10
2. It's My Round/Requiem 6:04
3. One Brown Mouse/Fatcat 3:16
4. Air: Lament Of The Spalpeen/Martin's Jig/Hymn 43 6:11
5. All Bars Hold 1:12
6. Pussy Wilow 3:44
7. Snapshot/Paparazzi 4:14
8. Long Ago/Home 4:54
9. Fire At Midnight/From The Ashes 4:06
10. Protect And Survive 3:06
11. Spare A Thought/From A Dead Beat To An Old Greaser 4:03
12. Sundown 4:04
Gesamtlaufzeit48:04


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Nach einem Jahrzehnt gibt es wieder einmal ein Soloalbum des - mittlerweile wohl ehemaligen - Gitarristen von Jethro Tull. Away with Words versammelt eigene Kompositionen und umarrangierte Stücke von Jethro Tull, die Martin Barre größtenteils tatsächlich solo eingespielt hat, die Gastmusiker kommen lediglich sporadisch zum Einsatz, der Sänger so richtig eigentlich nur in einem Stück, weswegen ich das Album als instrumental kategorisiert habe.

Umarrangierte Stücke von Jethro Tull, da wird mancher vielleicht denken, das ist keine sehr originelle Idee. Aber Martin Barre hat hier nicht die bekannten „Gassenhauer“ gewählt, sondern überwiegend wenig bekannte Stücke, und diese werden in größtenteils akustischen Versionen dargebracht. Allerlei gezupfte Klänge bestimmen die Musik, nicht nur Gitarren, oft in mehreren Spuren übereinander gelegt, sondern gelegentlich auch Mandoline und Bouzouki; auch in die Flöte bläst Martin Barre hin und wieder (der Kenner weiß freilich, dass er desgleichen auch bei Jethro Tull ab und an gemacht hat, auf einigen Stücken von Stand Up und Aqualung etwa). Die elektrische Klampfe kommt nur sporadisch und dann eher zurückhaltend zum Einsatz, was den Stücken einen deutlich folkigen bis mittelalterlichen Charakter verleiht. Bzw. selbigen verstärkt, denn Songs wie Moths oder Fire at Midnight hatten schon im Original einen deutlichen Folkrock-Einschlag. Besonders interessant sind die Bearbeitungen von Songs aus Jethro Tulls stärker elektronisch geprägter Phase in den frühen 80ern, etwa von Protect and Survive (aus A von 1980), das hier zu einem fast reinen Akustik-Gitarrenstück mutiert.

Wie erwähnt, finden sich hier aber auch Originalkompositionen von Martin Barre, und diese sind häufig mit den Tull-Bearbeitungen verwoben. Nicht unbedingt so, dass erst das eine, dann das andere gespielt wird, sondern es können sich auch mehrmals eigenkomponierte Teile mit Tull-Passagen abwechseln. So finden sich in Spare a Thought zwischendurch immer wieder Passagen aus Tulls From a Dead Beat to an Old Greaser (original von 1976).

So virtuos und filigran hier gezupft wird, streckenweise klingt mir die Musik hier dann aber doch etwas zu leichtgewichtig. Da finde ich die Alben von Richard Leo Johnson spannender, um mal einen anderen Gitarrenvirtuosen zu nennen. Für einen ruhigen Abend ist Away with Words dennoch bestens geeignet, und Liebhaber von Jethro Tull, insbesondere von deren Folk-orientierter Phase, kommen hier ebenfalls auf ihre Kosten.

Anspieltipp(s): Protect and Survive
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.11.2013
Letzte Änderung: 8.11.2014
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Martin Barre

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1994 A Trick of Memory 8.00 1
2003 Stage Left 9.00 1
2014 Order of Play 9.00 1
2015 Back to Steel 9.00 1

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