SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
18.9.2018
Mark Wingfield - Tales from the Dreaming City
Blackfield - Open Mind - The Best of Blackfield
17.9.2018
Giant Hedgehog - Die Irrealität der Zeit
16.9.2018
Ángel Ontalva & Vespero - Sea Orm Liventure
Finally George - Life is a Killer
15.9.2018
Dai Kaht - Dai Kaht
OAK (Oscillazioni Alchemico Kreative) - Giordano Bruno
14.9.2018
Antony Kalugin Project (Sunchild) - Messages from afar: The Division and Illusion of Time
London Underground - Four
13.9.2018
Starfish64 - The Future in Reverse
The Aaron Clift Experiment - If All Goes Wrong
12.9.2018
Le Mur - exorta
10.9.2018
Anderes Holz - Fermate
9.9.2018
stringmodulator - Manifesto: Noises made by Guitar and Bass
8.9.2018
Monophonist - Über die Freiheit der praktischen Unvernunft
Colonel Petrov's Good Judgement - Among Servants
7.9.2018
The Flaming Lips - Onboard the International Space Station Concert for Peace
Yes Featuring Jon Anderson, Trevor Rabin, Rick Wakeman - Live At The Apollo (Blu-Ray)
ARCHIV
STATISTIK
24893 Rezensionen zu 17064 Alben von 6650 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

London Underground

Honey drops

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2010
Besonderheiten/Stil: Psychedelic; RetroProg
Label: Musea
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Gianluca Gerlini Hammond C3, Piano, Wurlitzer, Fender Rhodes, Mellotron
Alessandro Gimignani Drums
Fabio Baini Bass

Gastmusiker

Stefano Negri Saxophone
Riccardo Cavalieri Acoustic and Electric Guitars, Violas
Sergio Taglioni Moog, Mellotron and Synful Orchestra

Tracklist

Disc 1
1. Fanfare 2:43
2. Ellis Island 3:10
3. Jive Samba 5:56
4. Honey drops 6:22
5. Midnight Cowboy 4:19
6. Faster and faster 5:32
7. Dharma for one 2:59
8. Queen Saint-Gang 4:16
9. Saint-Helens 4:02
10. Norwegian wood 5:33
11. Waiting for the lady 2:40
12. Jive Samba 3:11
Gesamtlaufzeit50:43


Rezensionen


Von: Kristian Selm


Die Swingin’ 60s sind zurück. Bereits auf den beiden Vorgängeralben lebten London Underground ihre musikalische Leidenschaft für die späten 60er und frühen 70er in Vehemenz aus. Mit jeder Menge Schweineorgel und treibenden Grooves wurde dort die Vergangenheit in Perfektion exhumiert.

Nach mehr als 7 Jahren Sendepause kehren die Italiener zurück, wobei nur noch Keyboarder Gianluca Gerlini an seinem mannigfaltigen analogen Tastenarsenal (Hammond, Wurlitzer, Fender Rhodes, Mellotron) von der ursprünglichen Besetzung übrig geblieben ist. Auf den ersten Blick hat sich musikalisch nicht so viel geändert, noch immer verstehen es die runderneuerten London Underground, ihren mächtig verorgelten Historientrip mit ansteckender Tanzbarkeit zu versehen. Das klingt oftmals wie die schwungvolle Begleitung eines Edgar Wallace Films bzw. könnte perfekt als Soundtrack für jeglichen schwarz-weißen Agententhriller aus der Zeit des kalten Krieges herhalten.

Doch bei genauem Hinhören unterscheidet sich dieses Album in einigen Details maßgeblich von seinen Vorgängern. Zum einen agiert man nur noch rein instrumental, da man für den ehemaligen Frontmann und Schlagzeuger Daniele Caputo keinen Ersatz geholt hat. Zum anderen wurde die stilistische Ausrichtung zum Teil mehr Richtung früher Progressive Rock verschoben, zu Ungunsten der farbenfrohen psychedelischen Schlagseite des bisherigen Materials. Weiterhin swingt dieses Mal ein etwas funkiger Rhythmus im Unterton mit, was die Musik ebenfalls mehr hinein in die 70er verschiebt.

Für Fans von richtig schönen angestaubten Keyboardklängen ist dieses Album natürlich ein Freudenfest. Doch wer auch mal Progressive Rock weg von verkopfter Ernsthaftigkeit und pompöser Überladenheit möchte und lieber auf fluffiges Georgel, sowie flotte, mitreißende Rhythmen zurückgreift, liegt mit diesem Instrumentalalbum richtig.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 18.11.2013
Letzte Änderung: 18.11.2013
Wertung: 10/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von London Underground

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2000 London Underground 9.00 1
2003 Through a glass darkly 11.00 1
2018 Four 10.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum