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Steve Moore

Pangaea Ultima

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2013
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik
Label: Spectrum Spools
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Steve Moore Electronics, Keyboards, Sounds

Tracklist

Disc 1
1. Endless Caverns 6:06
2. Planetwalk 5:12
3. Deep Time 5:42
4. Nemesis 6:20
5. Pangaea Ultima 8:50
6. Logotone 5:54
7. Aphelion 7:16
8. Endless Mountains 6:07
9. Worldbuilding 6:55
Gesamtlaufzeit58:22


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Ganz am Ende des Jahres 2013 legt der Zombi-Basssist und -Keyboarder Steve Moore ein neues Soloalbum vor. "Pangaea Ultima" wird in einem schlichten, aber durchaus ansprechend gestalteten Digipack geliefert, ist aber auch als Doppel-LP erhältlich. Beide Versionen enthalten dasselbe musikalische Material.

Elektronische Musik gibt es auf "Pangaea Ultima" zu hören, erzeugt mit allerlei analogem und digitalem Tastenwerk und diversen synthetisch-elektronischen Klangquellen. Ganz so weit und eindeutig zurück in Teutonisch-Berliner-Gefilde wie mit dem Vorgängeralbum "Light Echoes" begibt sich Moore nicht, doch sind die deutschen Elektroniker der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts auch hier eine klar zu erkennende Inspirationsquelle, nun eher die der späteren 70er Jahre. Die typischen Sequenzermuster fehlen diesmal weitestgehend, dafür kommt ab und zu elektronischer Schlagwerkersatz zum Einsatz, der sich aber auf monotones Wummern und Pulsieren à la primitive Rhythmusmaschine beschränkt.

Eher karg und sparsam wabern und gleiten die Sounds aus den Boxen. Das Ganze schwillt aber bisweilen mächtig an und pulsiert dynamisch in einfachen Rhythmen. Zudem werden die Klänge mit flächigen, mitunter auch perlenden Tastenmustern und blubbernden Synthesizerlinien, allerlei kosmischem Rauschen, Fiepen und Wabern und getragen an- und abschwellenden Soundwogen angereichert. Bisweilen sind die Klangschichten auch komplex verwoben und schreiten fast munter, aber immer sehr repetitiv und hypnotisch voran (man höre z.B. "Planetwalk").

"Pangaea Ultima" bietet im Grunde eine etwas delikatere und rein elektronische Version des frühen Zombi-Sounds, also kosmisch-sphärische Klangexkurse im krautigen Geiste. Irgendetwas Neues ist in solcherlei Musik kaum auszumachen, doch stört dies bei solch zeitlosen Tonmustern nicht sonderlich. Wer Elektronischer Musik noch nie etwas abgewinnen konnte, der kann "Pangaea Ultima" getrost ignorieren. Wer aber spacig-klangvolle Elektronikexkurse schätzt, der bekommt mit diesem Album hochwertigen (und exzellent klingenden) Nachschlag, so er denn noch hungrig ist.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 27.12.2013
Letzte Änderung: 31.7.2014
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Steve Moore

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2007 The Henge 9.00 1
2008 Demo 2003 + Bonus Track (LP) 10.00 1
2011 Primitive Neural Pathways / Vaalbara 9.00 1
2012 Light Echoes 11.00 1
2015 Cub 11.00 1
2016 The Mind's Eye 12.00 1

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