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Pendragon

The History: 1984-2000

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2000
Besonderheiten/Stil: Neoprog
Label: Metal Mind Records
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Nick Barrett guitars, vocals
Clive Nolan keyboards
Fudge Smith drums
Peter Gee bass, acoustic guitar

Gastmusiker

Tracy Hitchings additional vocals

Tracklist

Disc 1
1. The Walls of Babylon 10:47
2. The Shadow 9:53
3. Total Recall 6:54
4. The Voyager 12:15
5. The Black Knight 9:55
6. And We`ll Go Hunting Deer 7:15
7. Am I Really Losing You ? 4:46
8. The King of the Castle 4:38
9. Paintbox 4:27
10. Last Waltz (video) 5:18
Gesamtlaufzeit76:08


Rezensionen


Von: Jörg Schumann @


Dieses schön aufgemachte, limitierte Digipak wurde anno 2000 speziell für den polnischen Markt herausgegeben und gibt einen guten Überblick über das Schaffen der Altväter des Neoprog. Pendragon: das bedeutet melodiöse Kompositionen in kraftvollem und dichtem Klanggewand und oftmals epischer Breite, mit viel Atmosphäre und ausschweifenden, gefühlvollen Gitarrensoli garniert. Was Pendragon nicht ist, sind Eier, Krummtakte oder Kanten. Wer das sucht, ist hier an der falschen Adresse.

Alle anderen aber finden hier einen idealen Einstieg in die Musik der Mannen um Clive Nolan und Nick Barrett. Auf History 1984-2000 hat man wohl die beliebtesten Stücke der ersten anderthalb Dekaden zusammengetragen. Den Anfang macht das grossartige "The Walls of Babylon", welches für mich die Quintessenz des Pendragon`schen Stils darstellt. Es folgt das epische "The Shadow", dann das eher ruhige "Total Recall", schliesslich das etwas zu lang geratene "The Shadow". Allen Stücken sind eingängige, fliessende Melodien zu eigen. Die Musik umschmeichelt den Hörer mehr, als dass sie ihn anstösst oder kratzt.

Der schwarze Ritter beginnt zuerst auch sehr ruhig und spartanisch. Eine schreiende Gitarre setzt ein und trägt den Hörer weit fort. Im Mittelteil wird's etwas flotter, beinahe dramatisch, die Harmonien erinnern an Ulysses, bevor es schliesslich mit akustischer Gitarre und sphärischen Keyboards wieder ruhig ausklingt.

Es folgt das mit einem einfach-schönen Gitarrensolo veredelte "Am I really losing you?", bevor die beiden extra für diese Compilation aufgenommenen Acoustic-Versionen von "King of the Castle" und "Paintbox" das Album beschliessen.

Man kann dem Album den Vorwurf machen, dass die Stücke grösstenteils in ein und demselben Midtempo gehalten sind, auf der anderen Seite ist dies eben typisch Pendragon. Das auf Melodie und Atmosphäre basierende Grundgerüst der Kompositionen lässt kaum etwas anderes zu.

Pendragon spielen schönen, melodiseeligen, gelegentlich auch an der Grenze zum süsslichen Kitsch entlang schrammenden Neoprog, der zum Entspannen einlädt. Mehr braucht es manchmal gar nicht.

Anspieltipp(s): The Walls of Babylon
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.1.2014
Letzte Änderung: 11.1.2014
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Pendragon

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1985 The Jewel 9.00 2
1986 9:15 Live 8.00 1
1988 Kowtow 8.00 1
1991 The World 7.50 2
1991 The rest of 4.00 1
1993 The Window Of Life 9.00 4
1993 The very very bootleg 4.00 1
1994 Fallen Dreams and Angels 6.50 2
1995 Utrecht...The final frontier 7.00 1
1996 As Good As Gold 7.00 1
1996 The Masquerade Overture 10.50 2
1997 Live in Krakow 1996 7.00 1
1999 "Once Upon A Time In England" Volume 2 4.00 1
1999 "Once Upon A Time In England" Volume 1 8.00 1
2001 Not of this world 9.50 2
2002 Acoustically challenged 7.00 1
2005 Believe 6.75 4
2006 And Now Everybody To The Stage... (DVD) 11.00 1
2007 Past And Presence (DVD) 11.00 1
2008 Pure 9.00 4
2009 Concerto Maximo (DVD) 9.00 1
2011 Passion 8.00 4
2012 Out Of Order Comes Chaos (DVD) 9.00 1
2013 Out of Order Comes Chaos 9.00 1
2014 Men Who Climb Mountains 9.67 3
2017 Masquerade 20 (DVD) 10.00 1

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