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Influence X

Existence

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2013
Besonderheiten/Stil: Mathrock; Progmetal
Label: Eigenverlag
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Ramin Dänzer vocals
Ralph Zollinger bass
Roger Heim drums
Rodger Iqbal guitar
Vito Städler keys

Tracklist

Disc 1
1. Determined 6:27
2. Existence 4:55
3. Pacman   (instrumental) 7:53
4. Terra Incognita 8:05
5. Paranoise 5:02
6. Rotten Breath 4:47
7. Voyager 8:47
8. Awakening   (bonus track) 12:22
Gesamtlaufzeit58:18


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


Irgendwo habe ich mal gelesen, dass eine Band mit „X“ als Namenszusatz immer logischerweise Progmetal sein müsste. Zumindest im Fall Influence X würde man damit schon mal richtig liegen. Schon seit 2006 sind die Schweizer unterwegs, zuerst als Instrumentalband, dann ab 2010 mit Sänger. Es hat also etwas gedauert, bis das Debüt „Existence“ im Kasten war, nämlich bis 2013 (vorher gab es schon mal ein Demo).

Gut Ding will eben Weile haben... und „Existence“ ist ein gutes Ding geworden. Das Influence X Wurzeln als instrumentale Wildlinge haben, kann man bei „Pacman“ in vollen Zügen genießen. Ein Stück voller aberwitziger Instrumentalabfahrten, fettem Riffing, orchestralen Keyboards und wuseligem Drumming. Und auch sonst lassen die Schweizer, die sich für Dream Theater, Symphony X (!!), Riverside und Pink Floyd begeistern können, nicht lumpen. Jeder Song besticht mit kraftvollem Musizieren. Fette Gitarrenriffs, Stakkato-Riffing, elegant-scharfe Soli, druckvolle Rhythmik, schöne Melodiebögen, mal sirrende, mal orchestrale Tastengebirge, so macht das schon Spaß. Dazu noch die raue, aber warme Stimme von Sänger Ramin Dänzer, der oftmals für das gewisse Etwas sorgt.

Neben atmosphärischen Passagen und klassischen Progmetal-Abfahrten bauen Influence X schon auch mal recht technische Abschnitte ein, in denen ordentlich instrumental gefrickelt wird. So erfinden die Schweizer sicher nichts grundlegend neu, mixen aber einen erfreulich frischen und voller Spielfreude dargebrachten Cocktail. Je länger das Album läuft, desto wagemutiger und abwechslungsreicher wird die Musik. Trotz hoher Ideendichte, die zu einigen Hakenschlägen und Wendungen führt, bleiben die Songs aber strukturiert und nachvollziehbar. Gegen Ende werden auch noch teilweise neue Töne angeschlagen, so ist „Voyager“ ein interessanter Mix aus Gebretter und balladesken Passagen. Da gibt’s auch mal Samples und kleine elektronische Gimmicks. Und warum gerade der hymnische Longtrack „Awakening“ am Schluss „nur“ ein Bonus Track sein soll, erschließt sich auch nicht recht. Ein hervorragender Schlusspunkt, in dem alle Bandmitglieder nochmal glänzen dürfen und der Hörer so richtig darin schwelgen kann.

Alles in allem ist „Existence“ ein mehr als solides, sehr unterhaltsames Debüt einer Band, die vermutlich noch mehr von sich reden machen wird. Genrefans sollten hier auf jeden Fall ein Ohr riskieren, könnte ein gelungenes Erlebnis werden.

Anspieltipp(s): Existence, Pacman, Paranoise
Vergleichbar mit: sicherlich auch frühen Dream Theater, Symphony X, Riverside und manchmal gar Planet X... aber die Schweizer machen was Eigenes draus
Veröffentlicht am: 15.1.2014
Letzte Änderung: 15.1.2014
Wertung: 10/15

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