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The Enid

Live At Town Hall, Birmingham

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2010
Besonderheiten/Stil: live; mit Orchester; Klassikrock / Adaptionen; RetroProg
Label: Operation Seraphim / The Enid
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Robert John Godfrey keyboards
Max Read keyboards, guitar, bass, vocals, vocoder
Jason Ducker guitar
Nic Willes bass, percussion
Dave Storey drums, percussion

Gastmusiker

Francis Lickerish guitar
Grant Jamieson guitar
Jon Beedle guitar
Sean Montgomery town hall organ
Chandos Symphony Orchestra trumpets, trombones, bass trombone, tubas, cassa, hand cymbals

Tracklist

Disc 1
1. Terra Firma 7:30
2. Terra Nova 5:31
3. Space Surfing 4:46
4. Malacandra 13:55
5. Shiva 8:17
6. Judgement 8:53
7. In The Region of the Summer Stars 6:28
Gesamtlaufzeit55:20
Disc 2
1. Childe Rolande 7:46
2. Ondine 3:40
3. The Lovers 5:13
4. Fand 22:44
5. Dark Hydraulic 15:13
Gesamtlaufzeit54:36


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


Mit The Enid habe ich mich relativ spät beschäftigt... eigentlich ein Fehler, wenn man auf sinfonische 'Rock'musik steht. The Enid sind allerdings bei ihren Versuchen Klassiksymphoprog gepaart mit spät- bzw. neoromatischen, manchmal impressionistischen Orchesterklängen mit Rockinstrumentarium zu zelebrieren schon recht speziell. Aber gerade das Debütalbum „In The Region Of The Summer Stars“ kann mich begeistern. Den Nachfolger kenne ich noch, neuere Werke muss ich erst noch antesten. Aber beim Stöbern auf der The Enid-Homepage fiel mir dieses Livealbum auf und da schlug meine Schwäche für derartige Alben sofort mit einem Kaufimpuls zu.

Am 16. April 2010 gaben The Enid ein Konzert in der Town Hall in Birmingham. Das Ganze wurde mit großen Aufwand inszeniert. Neben der damaligen Band war ein Orchester (allerdings nur Bläser, keine Streicher) mit auf der Bühne und es gab einige Gäste, wie z.B. das Gründungsmitglied Francis Lickerish an der Gitarre. Ein Anderer bediente die 'Town Hall Organ'. Großes Kino also, welches denn auch auf diesem Mitschnitt zu hören ist.

Der erste Teil des Konzerts steht ganz im Zeichen des damals aktuellen Albums „Journey's End“, dessen teils sinfonische, teils durchaus rockende Kompositionen in mitreißenden Versionen dargeboten werden. Das Zusammenspiel von Band und Orchester klappt hervorragend und so kann man sozusagen das Beste beider Welten genießen. Immer wieder schwingen sich die Musiker zu beeindruckenden Klangexplosionen auf, aber es gibt auch verträumte, intime Momente. Gerade wenn sich aus orchestralen Passagen eine jaulende Gitarrenlinie herausschält, sorgt das schon für Gänsehaut. Schon sehr beeindruckend das Ganze, welches aber schon eher klassisch-konzertanten Charakter hat, als den eines wilden Rockkonzert. Aus der Rolle fällt vielleicht am ehesten das stark an Pink Floyd erinnernde „Space Surfing“. Aber daneben gibt es auch komplette Sinfonien wie „Malacandra“. Oder "Shiva" mit einem leichten Magma-Touch (allerdings einer extrem fröhlichen und ausgelassenen Variante). Zu meinem Erstaunen wird relativ viel gesungen, aber das mag meiner relativen Unerfahrenheit mit The Enid geschuldet sein.

Im zweiten Teil des Konzerts werden einige Klassiker im frischen Gewand dargeboten. Hier können besonders die Sympho-Overkill-Stücke wie „Childe Roland“ oder „Fand“ überzeugen. Aber auch das recht moderne, teils düstere „Dark Hydraulic“ beeindruckt.

Wer The Enid mal kennenlernen möchte, wer sinfonische Klänge in epischer Breite und ohne Scheu von auch mal kitschigen Momenten liebt, der sollte sich mal mit diesem gelungenen Livealbum beschäftigen.

Auf DVD gibt es das Konzert wohl auch, aber die kenne ich nicht.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.2.2014
Letzte Änderung: 17.2.2014
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Enid

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1976 In The Region Of The Summer Stars 10.00 2
1978 Aerie Faerie Nonsense 9.00 3
1979 Touch Me 12.00 1
1980 Six Pieces 10.00 1
1983 Something Wicked This Way Comes 9.00 1
1983 Live at Hammersmith 12.00 2
1984 The Spell 9.50 2
1985 Salome 12.00 1
1986 The Liverpool Album - 2
1988 The Seed and the Sower 6.00 1
1994 Tripping The Light Fantastic 7.00 1
1995 Sundialer 7.00 1
1998 White Goddess 9.00 1
2010 Journey's End 11.00 2
2010 Journey's End Orchestrations 11.00 1
2012 Invicta 11.00 1
2014 First Light 12.00 1
2015 The Bridge 13.00 2
2015 The Bridge Show - Live At Union Chapel 12.00 1
2016 Dust 11.00 1
2017 The Music Of William Arkle and Other Recordings 9.00 1

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