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the 3rd and the mortal

Tears Laid In Earth

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1994
Besonderheiten/Stil: Folk; Gothic; Metal
Label: voices of wonder
Durchschnittswertung: 8.6/15 (5 Rezensionen)

Besetzung

Kari Rueslatten Vocals
Trond Engum Guitar
Finn Olav Holthe Guitar
Geir Nilssen Electric And Acoustic Guitar
Bernt Rundberget Bass
Rune Hoemsnes Drums

Tracklist

Disc 1
1. Vandring 1:40
2. Why So Lonely 5:15
3. Atupoéma 4:41
4. Death-Hymn 8:25
5. Shaman 3:29
6. Trial Of Past 5:14
7. Lengsel 2:07
8. Salva Me 4:38
9. Song 6:37
10. In Mist Shrouded 5:36
11. Oceana 18:46
Gesamtlaufzeit66:28


Rezensionen


Von: Holger Grützner @ (Rezension 1 von 5)


...und ewig singt die Elfe, schmachtend nach ihren Brüdern....

Einst trieb es diese fort vom heimischen Herd, um in der Ferne zu Helden zu werden. Reich an Beute und ruhmbedeckt stellten sie sich dereinst ihre Heimkehr vor. Am trauten Kamin sollten die Daheimgebliebenen ihren Erzählungen lauschen. Vaters Anerkennung und die verklärten Blicke von Mutter und Schwesterlein waren als Lohn für alle Entbehrungen während der Reise gedacht. ........aber........... Die Pest raffte Vater und Mutter dahin, dezimierte das Gesinde der Burg. Schwesterleins Trost wurde es, jeden Morgen auf den Turm zu steigen und Ausschau zu halten, ob sie nicht bald kämen, die da helfen sollten, wo alles schon verkauft war. Er mußte doch erhalten bleiben, der Stammsitz der Familie!

Am ersten Tag stand sie schweigend, spähend auf dem Turm. Am zweiten betete sie. Am dritten gaben ihr die Engel Stimme, ihre Sehnsucht hinauszusingen ins Land. Am vierten Tag sang sie.

Ebenso am fünften, sechsten.......wer zählt die endlose Zahl? Schließlich kräuselten sich Staubwolken am Horizont, die langsam größer wurden. Wuchtiger Hufschlag schwerer Pferde drang an ihr Ohr. Waffenklirren. Rufe vertrauter Stimmen: Die Brüder! Doch keine Schar freudestrahlender Sieger kam da herangaloppiert und rief nach Wein und Umarmung. Ein Trupp Geschlagener kehrte heim. Müde. Verbittert.

Der Brüder Sieben zogen einst aus. Sechs kehrten zurück. Vier zu Roß und zwei auf einem Leiterwagen, mehr tot als lebendig. Der Wiedersehensfreude tat das keinen Abbruch. Schwesterlein stand auch am nächsten Tag auf dem Turm, um dem Himmel zu danken und für die maladen beiden Brüder zu bitten, doch das Sterben ging weiter. Und so stand sie wieder und wieder auf dem Turm und ihr Gesang wurde inniger und inniger. Sie wechselte die Sprache in der Hoffnung verstanden zu werden und Heilung herbei zu flehen. Der erste Bruder starb. Der zweite lag im Wundfieber. Das Maß war noch nicht voll: Im Streit erschlug ein weiterer einen anderen und - die Todsünde zu spät erkennend, legte er Hand an sich und starb. Die Heimkehr schien niemandem zu frommen und so stand Schwesterlein auf dem Turm und sang.....

......bis schließlich die Deiche brachen und die Nordsee ansetzte, sich die Burg zu holen, die ihr einst abgetrotzt worden war. Heutige Geschlechter segeln von Zeit zu Zeit über die Stelle.......nichts ahnend.

Was auch immer die norwegisch - englischen Lyrics tatsächlich meinen mögen: bei dieser Platte geht einem die Phantasie durch.

A capella overture. Weiblich. Die leibhaftige Lorelei. Auf norwegisch. Dann wälzt es sich wie Lava über die Hügel: auf Bass gestimmte Gitarren. Do the rock the Scharping way. Dazu ein Schlagzeug - gespielt von einem angeschossenen Hünen. Die Pfeile im Rücken bäumt er sich immer wieder auf, um die Felle vor seinen Knieen für seine Schmerzen zu strafen - und über allem: die Mutter der Stimmen: dieser Elfengesang. Sally Oldfield goes Heavy. Ein hinkender Vergleich.

Dieses Werk stammt von 1994 und ist somit die Mutter all der anderen Elfen, die sich unter die Ledermänner mischten: Theatre of tragedy, the gathering, nightwish .... Mögen diese Töchter auch gute Arbeit leisten - einem Vergleich mit "Tears laid in earth" halten sie nicht stand.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: "Nighttime Birds" von the gathering, aber melodiöser als diese
Veröffentlicht am: 14.6.2002
Letzte Änderung: 6.11.2004
Wertung: 15/15

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Von: Kristian Selm (Rezension 2 von 5)


Wer schon immer mal die passende Musik für einen Selbstmord kaufen wollte, liegt bei dieser Scheibe genau richtig. Schon Gruppenname und Titel der CD sind Programm. Genau so stelle ich mir die Totengesänge der Wikinger vor. Hier wird depressive Untergangsmusik erster Güte geboten. Aber genug der Klagen, denn diese Gruppe bietet wirklich wesentlich mehr.

Nach der Veröffentlichung ihrer EP "Sorrow" lieferten die sechs Norweger kurz danach mit "Tears laid in earth" ihren ersten Longplayer ab und waren bereits 1994 der Vorreiter für die später so angesagte Mischung aus elfengleichen Gesang und harten Riffs. Allein an der Besetzung mit drei Gitarristen erkennt man, wohin die Richtung dieser Musik geht. Es handelt sich um schwerfälligen, leicht progressiven gitarrengetriebenen Düster-Rock, der vor allem durch langsame Heavy Gitarrenriffs geprägt wird. Damit das Ganze nicht zu düster wirkt, gibt es als Kontrapunkt den wirklich glockenklaren und sehr hohen Gesang von Ausnahmesängerin Kari Rueslåtten.

Gerade die Mischung aus melancholischem Arrangements und sehr schönem Gesang macht für mich den unvergleichbaren Reiz dieser Musik aus. Zwar ist die Grundstimmung eher dunkel und eignet sich somit erstklassig für neblige Herbsttage, aber sie bietet so viel Abwechslung, dass die CD mit einer Gesamtzeit von über 66 Minuten immer spannend bleibt.

Wem nur schöne Melodien gefallen, dem ist diese Platte sicherlos zu trostlos, andererseits bietet sie dem reinen Liebhaber von richtigem Heavy Rock nicht genügend Aggressivität. Wer aber bereit ist, nicht in reinen Schubladen zu denken, dem könnte diese Gruppe aus dem Randbereich des Prog Rocks eine absolut willkommene Abwechslung bieten.

Anspieltipp(s): Why so lonely, Atupéma
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 3.11.2004
Letzte Änderung: 6.11.2004
Wertung: 12/15

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Von: Achim Breiling @ (Rezension 3 von 5)


Kristian hat die Musik, die auf "Tears Laid In Earth" zu finden ist, recht treffend zusammengefasst: "Schwerfälliger, leicht progressiver gitarrengetriebener Düster-Rock". Genau! Kari Rueslåttens Engelsstimme schwebt mehr als eine Stunde über den zeitlupenhaften, schwermütigen Gitarrenriffs, begleitet von der sich träge dahinschleppenden Rhythmusgruppe.

Beim ersten Hören wirkt das sehr beeindruckend und regt die Phantasie an (siehe Holgers Rezension weiter oben). Doch allzuviel passiert auf der Scheibe eigentlich nicht. Ich kann Kristian daher nicht ganz zustimmen, wenn er schreibt, dass hier so viel Abwechslung geboten wird, dass die CD über 66 Minuten immer spannend bleibt. Das wunderbare Geschrammel und Gejauchze ist sich nämlich immer sehr ähnlich ... mehr oder weniger. Nach einer halben Stunde reicht mir das, danach beginnt es zu nerven. Gerade der Longtrack stellt ziemlich hohe Ansprüche an die Ausdauer des Hörers, insbesondere, wenn man schon 45 Minuten der Platte hinter sich hat.

Kurz: "Tears Laid In Earth" ist mir über die ganze Spielzeit hinweg zu eintönig und oft zu zäh. Da finde ich die Nachfolgescheibe, die ich übrigens vor der hier besprochenen CD kennengelernt habe (was meine Einschätzung der Scheibe vielleicht verständlicher macht), doch um einiges abwechslungsreicher und interessanter!

Anspieltipp(s): egal
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.12.2004
Letzte Änderung: 8.7.2006
Wertung: 7/15

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Von: Ralf J. Günther @ (Rezension 4 von 5)


Wieder eine dieser Platten, die dem BBS-Leser deutlich machen, wie unterschiedlich unsere Rezensenten ticken. Ich schlage mich hiermit auf Achims Seite, denn ich finde die Musik wahrhaft ermüdend. Es passiert nix. Das Fantasyland, in das ich hier gerate, ist das Reich der Träume. Ich muss mir also beim Anhören der Platte immer den Wecker stellen, auf den sie mir geht.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.12.2004
Letzte Änderung: 9.12.2004
Wertung: 6/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 5 von 5)


Auch ich tue mich schwer damit, diese CD spannend zu finden. Dafür passiert erstens einfach zu wenig und zweitens unterscheidet sich das, was passiert, nicht grossartig voneinander. Der immer gleiche, langsame, schlagtakt-artige Rhythmus. Monotone Stufen und Akkordfolgen, die zwar einlullend hypnotisch sind, aber auf Dauer langweilig und nervend werden. Die Stimme, so sauber und glockenhell sie auch sein mag, ist auf Dauer ebenfalls nervend und nützt sich ab, da sie keinerlei Variationsbreite hat. So hat die Scheibe bei mir nach 30 Minuten ausgespielt. Und wer mich kennt, der weiss, was jetzt kommt: Prog ist das auch nicht.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.5.2005
Letzte Änderung: 28.5.2005
Wertung: 3/15
1 für die Stimme, 1 für die Stimmung und 1 für die Musik

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von the 3rd and the mortal

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1995 Nightswan EP 8.00 1
1996 Painting on glass 10.50 2
1997 In this room 11.00 1
2002 Memoirs 11.00 1

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