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Mumpbeak

Mumpbeak

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2013
Besonderheiten/Stil: instrumental; Jazzrock / Fusion; Moderne Electronica; sonstiges
Label: RareNoise Records
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Roy Powell Hohner clavinet, fx pedals
Bill Laswell electric bass
Shanir Ezra Blumenkranz electric bass
Pat Mastelotto acoustic and electronic drums and percussion

Gastmusiker

Lorenzo Feliciati electric bass (4)
Tony Levin electric bass (6)

Tracklist

Disc 1
1. Biscuit 5:15
2. Forelock 4:32
3. Monocle 5:53
4. Nork 7:15
5. Oak 4:30
6. Chain 4:55
7. Piehole 8:54
Gesamtlaufzeit41:14


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


Mumpbeak sind ein weiteres Projekt des in Oslo lebenden britischen Keyboarders Roy Powell. Daneben ist Powell noch mit InterStatic, seinem „Orgel-Trio“, und Naked Truth aktiv. Mumpbeak ist Powells „Clavinet“-Formation. Den Stamm von Mumpbeak bilden neben Powell noch Naked Truth-Bandkollege Pat Mastelotto (kein Unbekannter) und die Bassisten Bill Laswell (auch kein Unbekannter, u.a. Massacre) und Shanir Ezra Blumenkranz. Dazu kommen noch Lorenzo Feliciati (auch ein Mitstreiter bei Naked Truth) und Tony Levin als Gäste, so dass in den Stücken oftmals zwei Bassisten, einmal gar drei gleichzeitig zu hören sind.

Das Mumpbeak eine gewisse Rhythmuslastigkeit aufweisen macht ja schon die Besetzung deutlich. So erheben sich die Stücke oftmals aus einem Fundament aus vertrackten Rhythmen, grollenden Bassläufen und Mastelottos ebenso druckvollen, wie an den richtigen Stellen, auch filigranen Drumming. Mastelotto setzt dabei in bewährter Weise auf eine Mischung aus akustischem und elektronischem Schlagzeug, was zu allerlei Zisch-, Klingel- und Pling-Effekten führt.

So ist Powell fast alleine für die melodischen Momente, also die Musik an sich verantwortlich. Mit flirrenden, sirrenden, kreischenden, jaulenden Klängen gestaltet er die Stücke und holt dabei mit Hilfe seiner Effekt-Pedale eine erstaunliche Vielfalt aus seinem Hohner Clavinet heraus. Auch typischen perkussiven Tastenlinien fehlen natürlich nicht. Besonders verblüffend sind die zahlreichen Gitarren-Einlagen, die letztlich täuschend echt von Powell erzeugt werden. Man muss schon irritiert die Besetzungsliste studieren, um festzustellen, dass hier wirklich kein Gitarrist agiert. Sonst würde mal felsenfest behaupten, dass z.B. im eher ruhigen, stark jazzverseuchten „Monocle“ mindestens ein Al Di Meola oder ein John McLaughlin als Gast agieren.

So rocken sich Mumpbeak voller Verve durch interessante, höchst abwechslungsreiche Instrumentalstücke, die mal jazziger, mal rockiger daherkommen. Mal ertönen eigenwillige SciFi-Sounds, mal treten virtuelle Gitarristen auf, mal spinnen die Bassisten verschrobene Tiefton-Klanggeflechte. So erkunden die versierten Musiker aus einem durchaus noch gewohnten Jazzrock-Basislager heraus interessante, doch teils recht andere Klangwelten. In "Chain" wird es sogar mal phasenweise recht klang-abenteuerlich atonal. Es entsteht ein unterhaltsames Instrumentalalbum, welches sich den musikalischen Schubladen teils recht geschickt entzieht. Spannend!

Anspieltipp(s): Biscuit, Nork
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.8.2014
Letzte Änderung: 14.8.2014
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Mumpbeak

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2017 Tooth 10.00 2

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