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Kotebel

Live at Prog-Résiste 2013

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2014 (digital album / CD)
Besonderheiten/Stil: instrumental; live; Jazzrock / Fusion; Klassikrock / Adaptionen; Moderne Electronica; RetroProg
Label: Eigenverlag
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Carlos Guillermo Plaza keyboards
Adriana Plaza Engelke keyboards
Jaime Pascual bass
Cesar García Forero guitar
Carlos Franco drums, percussion

Gastmusiker

Carolina Prieto vocals (on "Mercury Pentacle")

Tracklist

Disc 1
1. Hades 5:07
2. Adagio Maestoso 12:03
3. Lento Cantabile 7:28
4. Vivo Scherzando 9:28
5. Allegro Moderato 14:34
6. The Flight of the Hippogriff - Part II 4:39
7. Satyrs 7:51
Gesamtlaufzeit61:10
Disc 2
1. Simurgh 14:21
2. Amphisbaena 8:02
3. Mercury Pentacle   (Gouveia Art Rock Festival 2007) 7:38
4. Excellent Meat   (Ritmo & Compas 2011) 8:55
Gesamtlaufzeit38:56


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


Die Spanier Kotebel veröffentlichen ihr erstes Live-Album, aufgenommen beim Prog resiste-Festival im April 2013 in Belgien (u.a. spielten dort noch Special Providence, Aranis, Locanda delle Fate und Änglagard). Leider wird das Album zunächst nur als kostenpflichtiger Download über die Bandcamp-Seite der Band veröffentlicht („zunächst“, vielleicht besteht also noch Hoffnung auf eine physische Ausgabe, wenn genügend Geld eingespielt wurde).

Kotebel spielen einen etwa 80minütigen Set, dessen Kern das 2012 veröffentlichte viersätzige „Concerto for Piano and Electric Ensemble“ bildet. Das spanische Quintett spielt die eigenwillige Klassik-Jazz-Retroprog-Mischung souverän, dynamisch und mit viel Verve herunter. Das Publikum ist begeistert, der Hörer auch. Kein Wunder, hat man das „Concerto“ ja auch seinerzeit live im Studio eingespielt, also haben die Spanier die Performance auch drauf. Neues kann diese Live-Einspielung allerdings nicht bieten, da man sich Improvisationen enthält, allenfalls klingt das Ganze etwas rauer und direkter. Und vielleicht darf Gitarrist Forero etwas mehr bratzeln.

Nach dem zweiten Teil des Flug des Hippogreif (im Original auch auf dem „Concerto“-Album veröffentlicht) spielen Kotebel dann noch zwei Stücke (sowie die Zugabe) von ihrem Retroprog-Album „Ouroboros“. Hier schwenkt die Band in einen veritablen Sympho-Hard-Prog-Modus um und rockt ganz ordentlich. Auch das beherrschen die Spanier ganz hervorragend und so gibt es nach dem klassisch angehauchten ersten Konzertteil noch ein richtiges Rockevent im zweiten Teil. Gitarrist Forero darf noch mehr aus sich herausgehen und gibt richtig Gas, während die beiden Tastenspieler jazzige Läufe zwischen die Gitarrenlinien streuen. Im Live-Kontext kommen die Retroprog-Stücke der Band natürlich noch wuchtiger rüber als das 'klassische' Concerto.

So entwickelt sich ein hervorragender Konzert-Mitschnitt einer sehr guten Liveband. Lediglich das eröffnende „Hades“, die Kurzform eines älteren Stückes der Band (vom 2003er Album „Fragments of Light“), fällt schon wegen der seltsamen Synthie-Sounds etwas ab, aber danach geht die Band ja ab wie die sprichwörtlichen Zäpfchen. Fans können sich so für ein paar Euronen ein gelungenes Live-Dokument ihrer Lieblinge in die Sammlung einreihen, für andere ist es vielleicht die Chance beide Seiten der Spanier in einem Aufwasch kennen zulernen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 31.8.2014
Letzte Änderung: 31.8.2014
Wertung: 11/15
= gutes Livealbum

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Kotebel

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2001 Mysticae Visiones 9.00 1
2003 Fragments of Light 9.00 1
2006 Omphalos 11.67 3
2009 Ouroboros 12.00 1
2012 Concerto for Piano and Electric Ensemble 12.33 3
2017 Cosmology 12.50 2

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