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Pymlico

Guiding Light

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2014
Besonderheiten/Stil: instrumental; Neoprog; RetroProg; Worldmusic / Ethno
Label: Spider House Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Arild Broter Drums,keyboards
Mattias Krohn Nielsen Guitars
Oyvind Broter Organ,piano
Ivan Mazuze Saxophones
Larry Salzman Percussion,suling flute
Vilde Badenedyck Katralen Voice on 1 & 7
Axel Toreg Reite Bass
Mads Tvinnereim Horn Guitars
Knut Hillersoy Piano
Felix Martin Guitars
Geir-Anders Haugen Guitars
Einar Naess Haugseth Electric piano,synth
Julie Falkevik Tungevag Piano
Even Kruse Skatrud Trombone in Wanderlust

Tracklist

Disc 1
1. A Day Out 3.52
2. Sounds of the City 6.43
3. The East Side 7.47
4. Wanderlust 5.40
5. Bobcat 6.28
6. Piz Gloria 6.24
7. Neptune 13.48
Gesamtlaufzeit50:42


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Pymlico heißt das instrumentale Projekt des norwegischen Schlagzeugers Arild Broter, der für seine Alben die Hilfe von - wie er schreibt - Freunden, Musikerkollegen und Familie in Anspruch nimmt. (Broters Aufnahmestudio befindet sich immer noch im Keller seines Vaters).

Broter scheint nicht gerade zu den melancholisch-grüblerischen Skandinaviern zu gehören, von denen man als Musikfreund einige kennt. Für meine Begriffe vermittelt seine Musik eine durchaus positive, stellenweise gar enthusiastische Lebenseinstellung. Wie Broter im CD-Heft schreibt, macht ihm die Musik riesigen Spaß und das hört man ihr auch an.

Die musikalischen Interessen von Broter sollen von World Music und Prog, über skandinavischen Jazz, psychedelischen Metal bis hin zur Soundtrack-Musik reichen. Das heißt aber nicht, dass ich sehr viel von diesen Inspirationen auf "Guiding Light" entdecken könnte.

Wie auf seinen früheren Alben, hat Broter auch für sein 2014 aktuelles Werk "Guiding Light" zahlreiche Gäste eingeladen. Darunter einen Bassgitarristen, vier Gitarristen, vier Keyboarder, einen Saxophonisten, einen Posaunisten, einen Perkussionisten und eine Sängerin. Der Name der Sängerin ist bei zwei Tracks aufgelistet: "A Day Out" und "Neptune". In "Day Out" ist ihr Gesang für meine Ohren gar nicht wahrnehmbar, dafür kann ich ihren wortlosen Gesang für einige Sekunden in "Neptune" ausmachen. Von der Posaune hätte ich auch gerne mehr gehört.

Nach dem perkussiven World Music-Intro offenbart sich das eröffnende "A Day Out" als eine sonnendurchflutete, ein wenig bombastische Klanglandschaft, die von den Solos des mosambikanischen Saxophonisten Mazuze getragen wird. "Sounds of the City" könnte als Keyboard-Instrumental direkt von Tony Banks stammen. (Nicht ganz ohne Grund ist im Internet ein Videoclip zu finden, das Pymlicos Version von ´Duke's End" von Genesis zeigt). "The East Side" wandert zwischen Einflüssen von Jazz und Symphonic Prog, wobei die Solisten an Saxophon und elektrischen Gitarren eine wichtige Rolle spielen. "Wanderlust" entführt den Hörer in orientalische Gefilde, während "Bobcat" eher Fusion-Prog Metal mit Retroprog verschmelzen lässt. Im ersten Teil von "Piz Gloria" sind rockende Gitarren, flirrende Keyboards und direkte Schlagzeugrhythmen bestimmend. Im weiteren Verlauf zelebriert man in dem Stück symphonischen Bombast zu schleppendem Rhythmus. Die leichtfüßigen Melodielinien von Sopransax und den elektrischen Gitarren verstehe ich im Falle von "Neptune" als symphonischen Neoprog mit einer Pink Floyd-Schlagseite.

Insgesamt darf "Guiding Light" all denjenigen empfohlen werden, die vielseitigen, ohne schräge Klänge auskommenden Prog ohne Gesang zu schätzen wissen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.9.2014
Letzte Änderung: 14.9.2014
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Pymlico

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2011 Inspirations 11.00 1
2016 Meeting Point 12.50 2
2018 Nightscape 9.00 1

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