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Nihiling

Nihiling

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2014
Besonderheiten/Stil: New Artrock; Postrock
Label: Kapitän-Platte
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Tracklist

Disc 1
1. Verylargetelescope 4.35
2. Plot 6.42
3. Do Not Make Me Axe you again 4.11
4. Hips 4.13
5. Tragic 5.39
6. The Universe is something that happens 6.48
7. The Lessons of being who you are 7.33
Gesamtlaufzeit39:41


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Urteilt man nach den wenigen im Internet zu findenden Beschreibungen der Vorgängerscheibe „Egophagus“ und nach dem Infozettel zu dem 2014 aktuellen, einfach „Nihiling“ genannten Nachfolgewerk, so hat sich die Musik der Hamburger Band einigermaßen verändert.

Es sollten inzwischen „nur“ vier Musiker/Innen beteiligt sein, statt fünf, wie auf „Egophagus“. Auch wenn ich nirgends die Angaben zu der aktuellen Besetzung finden könnte, so können die Sympathisanten von Gesangsbeiträgen, die zwischen einer Sängerin und einem Sänger aufgeteilt werden, immer noch auf Nihiling zählen. Schreie – die früher bei Nihiling ausgemacht wurden - konnte ich keine mehr vernehmen, dafür aber einen ausgeprägten Hang zur Harmonie, die gelegentlich von bombastischen Rock-Exkursionen aufgemischt wird.

Nach dem eröffnenden, mit repetitiven, langsam ansteigenden Motiven und einfachem – wohl elektronischen – Rhythmus versehenen Instrumental „Verylargetelescope“ weiß man noch nicht so recht, ob in den restlichen Stücken die Entscheidung zugunsten von Alternative Rock, Pop, oder Postrock fallen wird. Die abwechselnd flirrenden und rockenden Gitarren und die kreative Rhythmusarbeit des Schlagzeugers dienen in „Plot“ als Umrahmung für Gesangspassagen, die abwechselnd von einem Mann (melodisch, ohne besondere Merkmale) und von einer Frau (feenhaft und verträumt) kommen. In „Do not make me axe you again“ steht leichtfüßiger Artpop neben fast schon brachial anmutenden rockigen Passagen. In „Hips“ wurde dem sanften Damengesang eine diesen fast erdrückende Wand aus kraftvollen Drums und elektronischen Klängen gegenübergestellt. „Tragic“ und „The Universe…“ vermischen den nicht besonders tiefschürfenden, dafür aber nett anzuhörenden und melancholisch angehauchten Pop-Postrock mit dem kreativ arrangierten Artrock. Dabei halte ich die kraftvollen Instrumentalpassagen in „The Universe…“ (und nicht nur dort) für sehr beeindruckend. Die Bezeichnung Space-Postrock-Alternative-Metal fände ich nicht völlig unpassend für diese ebenso herausragenden, wie kurzen Bombast-Exkursionen.

Nihiling ist mit „Nihiling“ eine ganz hübsche Platte zwischen Postrock, Artrock und Artpop gelungen, kleine Überraschungen (falls man den obigen Text nicht gelesen hat) inklusive.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.11.2014
Letzte Änderung: 9.11.2014
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Nihiling

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2011 Egophagus 9.00 1
2017 Batteri 11.00 1

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