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Secret Saucer

Element 115

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2005
Besonderheiten/Stil: instrumental; Psychedelic; RetroProg; Spacerock
Label: Dead EarnesT Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Dave Hess Synthesizers
Bill Spear Bass
Steve Hayes Synthesizers
Greg Kozlowski Guitars
Thom Marianelli Drums
Steve Taylor Guitars, Drums
Paul Williams Drums, Synthesizers
Jay Swanson Piano, Synthesizers
Dan Schnell Bass, Guitars

Tracklist

Disc 1
1. Star rise 1:29
2. Sword of Conneaut 6:49
3. Solar winds 4:20
4. STS-107 6:38
5. Atom smasher 7:20
6. The traveler 4:08
7. Duul 8:38
8. Desert of existence 6:10
9. Astral progeny 4:06
10. Looking skyward 6:31
11. AMBQSM 6:08
12. Beyond time 8:12
Gesamtlaufzeit70:29


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Secret Saucer - was für eine Musik wird wohl eine Band machen, die sich solch einen Namen ausgesucht hat? Genau ... Spacerock. Allerdings sind Secret Saucer keine richtige Band. Eher verbirgt sich hinter dem Namen ein Ad-hoc-Projekt verschiedener Musiker, die ansonsten u.a. in den Bands Architectural Metaphor, Quarkspace, Star Nation und Sun Machine tätig sind (oder waren). Von Zeit zu Zeit (alle paar Jahre) trifft man sich, um - in unterschiedlichen Besetzungen - allerlei Material einzuspielen. Einiges davon wird dann veröffentlicht. Das erste klangliche Lebenszeichen der Formation war eine 2001 erschienene selbstbetitelte EP. Es dauerte dann noch bis 2005, dass mit "Element 115" das erste Langalbum von Secret Saucer erschien.

Aufgenommen wurde "Element 115", wie die EP, im Juli 2001 im Salad Farm Studio in Ohio. Die vier Stücke der EP ("Sword of Conneaut", "Desert of existence", "Duul" und "Beyond time") sind auch hier enthalten, so dass man die CD als zu einem kompletten Album erweiterte Version der EP ansehen kann. Neun verschiedene Musiker sind zu hören, allerdings nie alle zusammen, meist aber fünf und mehr (in "Atom smasher" und "The traveler" sind sogar acht gleichzeitig zu Gange). Zusammengefasst ist hier so etwas wie die geballte Erfahrung des US-Spacerock-Revivals der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts tätig. Teilweise zumindest.

Spacerock gibt es also auf "Element 115" zu hören, oder psychedelischen Retroprog, bestimmt von E-Gitarren und blubbernden, fiependen und wabernden Synthesizersounds. Irgendwelche musikalischen Innovationen finden nicht statt ... sollen sie auch gar nicht. Ein dichter und intensiv dahin treibender spacig-psychedelischer Prog kommt hier aus den Boxen, mal eher getragen dahin fließend, mal etwas angeschrägt und krautig (vor allem in "Duul" natürlich), mal elektronisch schwebend, mal härter rockend, alles in allem ziemlich kurzweilig, ohne ausgedehntes Gejamme, verwoben zu voluminösen und kompakten Nummern. Jazziges Geklimper (im melancholischen "STS-107" z.B. - STS-107 war übrigens die Missionsbezeichnung für den letzten Flug des Space Shuttles Columbia, welche im Februar 2003 beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre auseinanderbrach, wobei alle sieben Besatzungsmitglieder den Tod fanden), floydig jaulende E-Gitarren, gewichtigeres Geriffe, wuchtige Basslinien, vielseitiges Schlagzeugspiel und vor allem unzählige Sounds von den Synthesizern sorgen für Farbe und Abwechslung.

Wer gerne spacig rockend durchs All treibt, der sollte mit "Element 115" voll auf seine Kosten kommen. Perfekt musiziert, ohne in esoterisches New-Age-Klangdümpeln zu verfallen, ohne sich in langem Gejamme zu verzetteln und ohne ausgelutschte Weltmusikverunreinigungen wird hier musiziert, verspielt, hypnotisch, direkt und dynamisch. Natürlich hat man das schon so oder so ähnlich woanders gehört, aber sicher nicht viel besser. Macht Spaß!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.12.2014
Letzte Änderung: 21.6.2015
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Secret Saucer

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2007 Second Sighting 11.00 1
2009 Tri-Angular Waves 9.00 1
2011 Four On The Floor 10.00 1
2014 Nachvollziehens 10.00 1
2015 Phase Five 11.00 1
2016 The Reset 8.00 2

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