SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
16.12.2017
Heartfield - Follow
Lynhood - Septembre
15.12.2017
Mind Enemies - Revenge
Ringhausen - Lumen
Kaipa - In the Wake of Evolution
White Mountain - The Delta Sessions
Status Minor - Three Faces of Antoine
Trinity Xperiment - Anaesthesia
14.12.2017
Isproject - The Archinauts
Isildurs Bane - Off the Radar
PuzzleWood - Gates of Loki
13.12.2017
World Trade - Unify
Squartet - Adplicatio Minima
12.12.2017
Acqua Fragile - A New Chant
Spock's Beard - Snow Live
Opeth - Opeth/Enslaved Split EP
11.12.2017
Syd Barrett - The Madcap Laughs
The Perc Meets The Hidden Gentleman & The Lavender Orchestra - Praha
ARCHIV
STATISTIK
24184 Rezensionen zu 16531 Alben von 6439 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Lesoir

Luctor Et Emergo

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: New Artrock
Label: Glassville Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Ingo Dassen Guitar, Synth, Drum Programming
Maartje Meessen Vocals, Piano, Flute
Bob Van Heumen Drums, Percussion
Ingo Jetten Bass, Guitar, Vocals, Synth
Eleen Bartholomeus Gesang,Gitarre,Keyboards

Tracklist

Disc 1
1. Battle 5.51
2. Going Home 4.39
3. A Lady named Bright 4.30
4. Hold on to Fascination 3.58
5. Single-Eyed 4.52
6. Press Play From Start 7.08
7. In Reverse 4.09
8. My Pefect Self 4.04
9. Luctor et Emergo 3.36
10. Deliberate 4.27
11. Flawless Chemistry 4.36
12. Room for one more 2.20
Gesamtlaufzeit54:10


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


“Luctor et emergo” („Ich ringe und komme nach oben“) sollen die Einwohner der niederländischen Provinz Zeeland sagen, wenn sie ihre Errungenschaft vermitteln wollen, Teile ihres Landes dem Meer abgerungen zu haben. Genauso nennt sich auch das dritte Album der Niederländer/Innen von Lesoir, wobei sie den Spruch wahrscheinlich eher auf die künstlerische Ebene beziehen werden.

Lesoir sind schon zusammen mit den Kollegen/Innen von Within Temptation, Mostly Autumn, Karnivool, The Pineapple Thief und The Gathering aufgetreten. Wobei die drei letzteren auch als ein Hinweis auf die musikalische Ausrichtung von Lesoir dienen können.

Bei Lesoir vermischen sich nämlich Elemente von Alternative Rock, Postrock, Metal und Progrock zu einer inzwischen nicht mehr ganz neuen Version des progressiven Rock, die es in der Form wohl seit ca. 20 Jahren gibt. Diese Version – von manchen schon mal New Artrock genannt – sorgt bei den traditionsbewussten Progrock-Fans immer noch für Naserümpfen.

Ich will diese beachtenswerte und gleichzeitig hartnäckige Hörergruppe der Traditionalisten jetzt mal außer Acht lassen und dem Genre Progressive Rock das Recht einräumen, einem gewissen Wandel zu unterliegen. Dafür sind Lesoir ein gutes Beispiel. Sie beherrschen zudem die Kunst, die Spannungsbögen so zu verteilen, dass der Tonträger sowohl balladesk lyrische, als auch aggressiv krachende Momenten zu bieten hat.

Lesoir bestehen aus zwei Musikerinnen und drei Musikern. Eine Musikerin trägt den klangvollen Namen Maartje Meessen und ist für den Gesang und die Texte zuständig. In den besten Momenten klingt ihre Stimme, als könnte sie mit der etwas bekannteren Kollegin Anneke van Giersbergen mithalten.

Ich bin ein wenig überrascht, dass ich die mehr als solide musikalische Leistung von Lesoir erst mit der dritten CD kennenlernen durfte, aber besser spät, als niemals. Wer auf den alternativen Progrock mit weiblichem Gesang steht, der sollte Lesoir schnellstmöglich kennenlernen!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 26.3.2015
Letzte Änderung: 6.12.2017
Wertung: 10/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Lesoir

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2017 Latitude 9.50 2

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum