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Steve Hackett

Wolflight

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: RetroProg
Label: InsideOut
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Steve Hackett Gitarre (1-10), Banjo (8), Oud (5,9), Tiple (7), Mundharmonika (4,8), Percussion (1,4,7), Gesang (2,3,4,5,7,8,10)

Gastmusiker

Nick Beggs Bass, Chapman Stick (8)
Hugo Degenhardt Schlagzeug (9,10)
Jo Hackett Gesang (4)
Roger King Keyboards, Programming (1-10)
Sara Kovács Didgeridoo(2)
Amanda Lehmann Gesang (2,3,4,8)
Malik Mansurov Tar (2)
Chris Squire Bass (3)
Gary O'Toole Schlagzeug (1,5,8)
Christine Townsend Violine, Viola (1,2,3,4,8)
Rob Townsend Saxophon (4,8), Duduk (5)

Tracklist

Disc 1
1. Out of the Body 2:29
2. Wolflight 8:00
3. Love Song to a Vampire 9:18
4. The Wheel's Turning 7:24
5. Corycian Fire 5:47
6. Earthshine 3:20
7. Loving Sea 3:22
8. Black Thunder 7:32
9. Dust and Dreams 5:33
10. Heart Song 2:51
Gesamtlaufzeit55:36


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


"Steve Hackett ist inzwischen sein eigenes Genre und er macht Steve-Hackett-Musik."

Diese Einleitung eines Kollegen zu Hacketts vorigem Studioalbum Out Of The Tunnel's Mouth passt auch auf sein neuestes Werk Beyond the Shrouded Horizon. Ach hoppla, jetzt hab ich ja ganz vergessen, den kopierten Text anzupassen! Der zweite Satz sollte natürlich lauten: diese Einleitung eines Kollegen zu Hacketts vorletztem Studioalbum Out Of The Tunnel's Mouth passt auch auf sein neuestes Werk Wolflight. Gerade noch mal gut gegangen!

Fast vier Jahre hat es gedauert, bis ein neues Soloalbum von Steve Hackett herauskam, jedenfalls eines mit eigenem Material; zwischenzeitlich kam ja noch ein zweiter Teil von Genesis Revisited. Ach, und dann war ja noch die Zusammenarbeit mit Chris Squire als Squackett - aber die vergessen wir am besten ganz schnell wieder. Wie jedenfalls aus der einleitenden Bemerkung schon deutlich wird, bewegt sich Hackett auch auf Wolflight wieder in seinem ureigensten Klanguniversum, das er seit, nun ja, auch schon einigen Jahrzehnten bewohnt. Steve Hackett hat etwas geschafft, was nicht vielen Musikern gelingt: einen ganz persönlichen Stil zu finden, den man sofort als seinen eigenen identifizieren kann, ganz gleich, ob er nun sanft die akustische Gitarre zupft oder kraftvoll in die Saiten der elektrischen greift. Wer schafft das schon? Da ist es natürlich legitim, diesen persönlichen Stil konsequent zu verfolgen, zumal dieser so viel Abwechslung bietet, dass sich so schnell keine Abnutzungserscheinungen einstellen.

Jetzt also Wolflight. Aufgenommen mit im Wesentlichen den gleichen bewährten Mitstreitern, enthält es Songs, zu denen Hackett beim Reisen inspiriert wurde. Und so geht es von Rom, in dessen Umland er sich laut Covertext mit zutraulichen Wölfen herumtrieb (in der Gegend kam’s ja auch schon vor, das Wölfe Kinder säugten) über den Londoner Battersea Fun Fair u.a. nach Griechenland, Mexiko, Marokko und in den Süden der USA. Mit einem Wolfsschrei geht es los, und dann geht es hinein in Hacketts unnachahmliche Klangwelt, in der die Saitenkünste naturgemäß im Vordergrund stehen. Ob an der akustischen mit klassischem oder folkigem Einfluss, ob an der elektrischen mit dem typisch singenden, geradezu jubilierenden Klang, an Virtuosität und Ausdrucksstärke hat der Gute nichts verloren. Beim Hacketts Gesang dagegen sind Begriffe Virtuosität und Ausdrucksstärke nicht unbedingt erste Wahl, aber was soll’s, der etwas schwachbrüstige Gesang gehört halt auch irgendwie dazu.

Die Songs umfassen ein Spektrum von der akustischen Solonummer Earthshine bis zum Mini-Epos Love Song to a Vampire, das neben Passagen hymnischen Bombasts auch filigrane Parts enthält. Gelegentlich kommen dezente Ethno-Elemente hinzu, etwa in Corycian Fire durch die Verwendung des Duduk, eines armenischen Rohrblattinstruments. Auf einen Blues-Versuch hat Steve Hackett hier dagegen dankenswerterweise verzichtet, auch wenn das thematisch in den amerikanischen Südsstaaten angesiedelte Black Thunder den ein oder anderen bluesigen Einschlag verzeichnet.

Ansonsten kann für eine Beschreibung der Musik auf die Rezensionen zu seinen letzten paar Soloalben verweisen. Somit hat Steve Hackett aus seinen bewährten Zutaten wieder ein schmackhaftes musikalisches Menü angerichtet, das auch diesmal wieder frisch und unverbraucht klingt, auch wenn es gegenüber seinen letzten paar Alben nichts wirklich Neues bietet. Trotzdem klingt es etwas runder und homogener als Beyond the Shrouded Horizon, auf dem auch zwei weniger gelungene Songs waren. Daher gibt's für Wolflight einen Punkt mehr.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.4.2015
Letzte Änderung: 4.4.2015
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Steve Hackett

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1975 Voyage Of The Acolyte 9.80 5
1978 Please Don't Touch 10.33 3
1979 Spectral Mornings 7.33 3
1980 Defector 9.33 3
1981 Cured 6.00 2
1983 Bay of Kings 7.50 2
1983 Highly Strung 7.00 2
1984 Till We Have Faces 5.67 3
1988 Momentum 10.50 2
1992 Time Lapse 10.00 2
1992 The Unauthorised Biography - 1
1993 Guitar Noir 11.50 2
1993 There Are Many Sides To The Night 14.00 1
1994 Timeless (MCD) 9.00 1
1995 Blues with a Feeling 1.00 2
1996 Genesis Revisited 10.50 2
1996 The Tokyo Tapes (DVD) 9.00 1
1997 A Midsummer Night's Dream - 1
1998 The Tokyo Tapes 9.00 2
1999 Darktown 10.67 3
2000 Feedback '86 2.33 4
2001 Live Archive 70,80,90s 11.00 1
2001 Live Archive 70's Newcastle 9.00 1
2002 Genesis Files - 2
2003 Live Archive - NEARfest 11.00 1
2003 To Watch The Storms 11.00 4
2003 Somewhere in South America... Live in Buenos Aires 13.00 2
2003 Hungarian Horizons (Live in Budapest) 11.00 1
2004 Live Archive 04 10.00 1
2004 Once above a time (DVD) 10.00 1
2004 Live Archive 03 11.00 1
2005 Metamorpheus 9.50 2
2005 Live Archive 05 9.00 1
2005 Spectral Mornings ('Musikladen' show) (DVD) 11.00 1
2006 Live Archive 83 8.00 1
2006 Wild Orchids 10.33 3
2009 Out Of The Tunnel's Mouth 11.50 2
2011 Live Rails 10.00 2
2011 Beyond the Shrouded Horizon 10.50 2
2012 Genesis Revisited II 13.00 3
2013 Genesis Revisited: Live At Hammersmith 15.00 1
2013 The Bremen Broadcast - Musikladen 8th November 1978 13.00 1
2014 Genesis Revisited: Live At The Royal Albert Hall - 2
2015 The Man, The Music 11.00 1
2016 The Total Experience Live In Liverpool 11.00 1
2017 The Night Siren 12.00 2

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