The Inside World / Soundscapes III
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Gerd Weyhing |
Gitarren (Soundscapes) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The Inside World I
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3:05
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| 2. |
The Inside World II
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4:04
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| 3. |
The Inside World III
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5:04
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| 4. |
The Inside World VI
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2:43
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| 5. |
The Inside World V
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3:02
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| 6. |
The Inside World VI
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4:53
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| 7. |
The Inside World VII
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1:46
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| 8. |
The Inside World VIII
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5:12
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| 9. |
The Inside World IX
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2:42
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| 10. |
The Inside World X
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3:07
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| 11. |
The Inside World XI
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1:56
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| 12. |
The Inside World XII
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4:04
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| 13. |
The Inside World XIII
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2:25
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| 14. |
The Inside World XIV
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6:14
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| 15. |
The Inside World XV
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4:28
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| 16. |
The Inside World XVI
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6:16
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| 17. |
The Inside World XVII
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5:30
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| 18. |
The Inside World XVIII
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8:08
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| Gesamtlaufzeit | 74:39 |
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Rezensionen

Ohne jeden Zweifel, elektronische Musik führt in der Musiklandschaft, auch in der progressiven, ein Schattendasein. Sie macht es einem nicht leicht zu verstehen, zu erfassen, was sie an Bedeutung transportieren will, der Hörer muss sich ganz auf seine Intuition verlassen. Das Ergebnis ist dann freilich stets subjektiv. Elektronische Musik bietet keinen doppelten Boden, kein Netz, kein Handbuch in Form eines braven Booklets mit klugen Texten, elektronische Musik will Stimmungen erzeugen, will Bilder zeichnen, will den Hörer mit einer der abstraktesten Formen der Musik zu den emotionalsten Resultaten einladen, verführen. Soundscapes, jene von Robert Fripp quasi erfundene Spielart der (elektronischen) Musik trägt im Namen schon ihr Konzept - Klangschaften, Bilder und Klänge im günstigsten Fall geradezu destilliert.
Ein Album elektronischer Musik, ein Soundscapes-Album ist also stets für den Hörer ein Abenteuer, denn entweder rauscht die Musik ungehört, unverstanden an ihm vorbei oder sie nimmt ihn mit auf eine wundersame Reise. Eine wundersame Reise in die innere Welt, jene "Inside World", die uns hier Weyhing präsentiert (seine eigene "Inside World" also) oder, um mit seinen eigenen Worten zu sprechen: "Musik, immer zwischen Verzweiflung und Erlösung schwankend." Mehr noch: "The Inside World" ist ebenso ein Schlüssel zu sich selbst, zur eigenen Verzweiflung, zur eigenen Erlösung, zu eigenen Gefühlen. Diese Musik ist wie ein Gedicht, das jeder Hörer selbst schreiben kann, schreiben soll, wenn er den Mut dazu findet.
Weyhings Soundscapes klingen erstaunlich reif (der Untertitel "Soundscapes III" weist also nicht ganz grundlos auf bisher noch unveröffentlichte Volumina früheren Datums hin), erstaunlich individuell. Seine Soundscapes flackern, pulsieren, sind bisweilen kantig und ruhelos. Sie finden zwar immer wieder einen ruhigen Punkt, doch bald schon wird man erneut fortgetragen, wie auf einer Reise in einem Zug durch verschiedene Landschaften.
Das Album besteht aus 18 zusammenhängenden Tracks und wirkt im Aufbau fast wie ein Drama, denn die (An-)Spannung steigert sich kontinuierlich dem Ende zu. Es bleibt der Lesart zu Hörers überlassen, ob er nun am Ende "angekommen" ist oder seine Reise einfach nur ein anderes Mal fortsetzen wird. "The Inside World" ist ein wundervolles Album, im wörtlichen Sinne, ein Album voller Wunder, voll (scheinbarer) Entsprechungen zwischen der Musik Weyhings und der eigenen Gefühlswelt. Freilich, eine Garantie kann es in Sachen Musik nie geben (und sie würde dadurch auch erschreckend berechenbar). "The Inside World" ist gerade wegen seiner Individualität kein Album mit Erfolgsgarantie. Der Hörer muss die Einladung der Musik annehmen. Weyhing ist ein Name, den man sich, nicht nur als Sounscapes-Freund, merken sollte.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
Robert Fripp, Markus Reuter |
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| Veröffentlicht am: |
4.7.2002 |
| Letzte Änderung: |
2.6.2003 |
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Puh! Ich habe es wirklich geschafft, mir die kompletten 74 Minuten reinzupfeifen, und es war ein hartes Stück Arbeit. Warum Arbeit? Nun, ich kriege einfach keinen Bezug zu diesem Werk. Mich muß Musik fesseln und begeistern, aber das tut diese CD einfach überhaupt nicht. Die 74 Minuten ziehen sich wie Kaugummi und das Ganze hört sich für mich einfach zu monoton an. Es gibt bestimmt Liebhaber dieser Art von Musik (oder besser gesagt Soundtüfteleien) und ich könnte sie mir auch gut als Film-/Hintergrundmusik einer wissenschaftlichen Sendung über Raumfahrt oder physikalische Phänomene vorstellen. Aber für den Genuß? Nee, leider nix für mich. Ich warne jeden Proggie bzw. Melodic Rock-Liebhaber: Ihr solltet wirklich auf diese Art von Minimal-Musik abfahren.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
5.8.2002 |
| Letzte Änderung: |
2.6.2003 |
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Über Gerds Gefühlswelt weiß ich zwar äußerst wenig, schließe mich grundsätzlich trotzdem dem Sermon von Sal an; ich möchte noch einmal weniger auf die durchaus beeindruckend stark vorhandene und von Herrn P. schon ausgiebigst beschriebene Emotionalität von "Inside World" eingehen, sondern ergänzend die technische Seite seines Spiels in den Vordergrund stellen.
Hier gibt es vor allem eines als hervorstechendes Merkmal zu berichten: Wir haben einen Meister des Maßhaltens vor uns. Wo selbst Herr Fripp oft ins Kleistern driftet, begnügt sich Gerd mit einigen wenigen Tönen, die dem Ganzen aber umso mehr Luft lassen, mehr als man das von vielen, vielen anderen Sound-matsch-scapes behaupten kann. Ein großes Bravo auch dafür, daß die typischen Scape-Sounds Marke "Gitarre als Strings" und "Gitarre als Glöckchengebimmel" auf ein Minimum reduziert sind - hier kann man vielleicht auch der Hand von Markus Reuter, der sich laut Booklet für die Sounds mitverantwortlich zeigt, einen Co-Credit zollen.
Wer jetzt noch weiß, daß sich zwischen Gerds und meiner Einstellung zur Musik ungefähr 3 1/2 Welten befinden, so daß wir auch schon in der einen oder anderen Meinungsverschiedenheit darüber heiße Köpfe aneinandergeredet haben, wird erkennen, daß ich nicht aus Listen-Mitglied-in-den-Himmel-lob-Motiven folgende Note vergebe (wobei Soundscapes immer sehr subjektiv zu bewerten sind - also selbst reinhören!)
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
2.6.2003 |
| Letzte Änderung: |
2.6.2003 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Gerd Weyhing
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