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Arena

The Unquiet Sky

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: Metal; Neoprog
Label: Verglas Music
Durchschnittswertung: 10.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Paul Manzi vocals
John Mitchell guitars
Clive Nolan keyboards
Kylan Amos bass
Mick Pointer drums

Tracklist

Disc 1
1. The Demons Strikes 5:37
2. How Did It Come To This? 4:30
3. The Bishop Of Lufford 5:24
4. Oblivious To The Night 2:47
5. No Chance Encounter 4:30
6. Markings On A Parchment 2:19
7. The Unquiet Sky 5:29
8. What Happened Before 4:55
9. Time Runs Out 4:39
10. Returning The Curse 3:48
11. Unexpected Dawn 3:52
12. Traveller Beware 7:40
Gesamtlaufzeit55:30


Rezensionen


Von: Jörg Schumann @ (Rezension 1 von 2)


Vier Jahre nach The Seventh Degree Of Separation legen Arena mit "The Unquiet Sky" ihr achtes Studioalbum vor. War man mit dem Vorgänger, auf dem erstmals Paul Manzi als Sänger amtete, etwas in Richtung Hardrock und mitunter gar AOR abgedriftet, geht es jetzt wieder zurück zum Stil früherer Jahre. Zwar nicht bis zu den Anfängen vor 20 Jahren, aber immerhin eine Dekade. Stilistisch erinnert das vorliegende Werk einerseits an das starke Pepper's Ghost (7 Stories Of Mystery And Imagination), andererseits auch an Nolans letztes Musical Alchemy. Beides freut mich. Von "Alchemy" hat er nicht nur einige orchestrale und symphonische Texturen mitgenommen, sondern gleich auch noch den Bassisten Kylan Amos, der das langjährige Bandmitglied John Jowitt ersetzt.

Auf "The Seventh Degree Of Separation" hatte sich Nolan selbst ziemlich in den Hintergrund komponiert, jetzt stehen die Keyboards wieder zumindest gleichberechtigt im Gesamtbild der 12 meist kurzen Songs. Lange, ausladende Epen finden sich auf "The Unquiet Sky" nicht, was man aber irgendwie gar nicht gross vermisst. Die Stücke überzeugen durch kompositorische Dichte und Abwechslung, farbiges Keyboardspiel, schöne Duelle von Gitarre und Tasten und eine ausdrucksstarke Stimme, die gegenüber dem Vorgängeralbum an Variationsbreite zugenommen hat. Manzi kann rocken und auch sanfte Balladen singen. Das einzige, was ein wenig zu kurz kommt, sind die typischen Mitchell-Soli.

Im Opener lässt Nolan erst ein klassisches Streicherorchester aus der Konserve, dann setzen heftige Gitarren ein. Das Stück erinnert an die Overture von Alchemy und das folgende Stück Deception. Ein überzeugender Auftakt. "How Did It Come To This?" ist eine intensive Power-Ballade mit einem der selten Gitarrensoli im Mittelteil. Schön. Nach dem fetzigen Bombast von "Bishop of Lufford" folgt ein ruhiges Interludium, ehe es mit "No Change Encounter" wieder heftig riffend und rockend weitergeht. Mit "Marking" wird wieder etwas Tempo rausgenommen, bevor man im fliessenden Titelstück, das als Mitsingnummer geeignet ist, wieder etwas mehr Dampf aufsetzt und den Keyboardfuhrpark, schöne Pianoakkorde und weitschweifende Gitarrenlinien auf den Hörer loslässt. Es folgt mit "What happened before" eine erst perlende Pianoballade, intensiv gesungen von Manzi, die dann in ein an Kino erinnerndes episches Instrumentalfinale übergeht. Ein Höhepunkt des Albums. "Time runs out" ist der Bombastrocker des Albums, der ein wenig den Geist von "Opera Fanatica" atmet und, eine absolute Rarität auf diesem Album, mit Krummtakten aufwartet. Schön wechseln sich hier 8/8, 6/8, 7/8 und 5/4 ab. Ein weiterer Höhepunkt. In "Returning the Curse" hört man von Ferne Harmonien aus dem Löwenkäfig und "Expected Dawn" könnte aus den Tagen des Besuchers stammen.

Mit "The Unquiet Sky" haben Arena ein gutes Werk vorgelegt, das den Stil früherer Jahre zurückbringt. Über dem gesamten Album schweben die Geister von "Alchemy" und "Pepper`s Ghost", mitunter schleicht sich gar ein ferner Nachhall der frühen Bandgeschichte ein. Wem die erwähnten Alben gefallen haben, der kann hier bedenkenlos zugreifen. Ein typisches Arena-Album alter Prägung.

Anspieltipp(s): What happened before, Time runs out
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 2.5.2015
Letzte Änderung: 2.5.2015
Wertung: 10/15

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Von: Jürgen Wissing @ (Rezension 2 von 2)


Mit meiner Review zum – für meinen Geschmack – enttäuschenden Vorgängeralbum „Seventh Degree of Separation“ der Briten hatte wohl so mancher eingefleischte Arena – Fan so seine liebe Müh‘ und Not.

Mit „Unquiet Sky“ beweisen Arena nun zum einen, dass sie „es“ immer noch können, und geben den harschen Kritiken von damals andererseits ihre nachträgliche Berechtigung. Ob Clive Nolan nun sich die ein oder andere Notenfolge aus Alchemy ausgeliehen hat oder sich zumindest davon hat inspirieren lassen, mag gleichgültig sein. Jedenfalls stimmen hier wieder Konzept (vertonte Geschichten scheinen für Nolan kompostionsanregend zu sein) und dessen musikalische Umsetzung. In der Tat erinnert das Album in seinen dramatischen Momenten an Pepper’s Ghost, aber auch Elemente, die mit Contagion in Verbindung stehen, werden verwendet.

Nolans Keyboardspiel ist dabei angenehm frisch und abwechslungsreich und John Mitchell darf wieder (etwas) mehr solierend im Vordergrund spielen. Der neue Bassist fügt sich sehr gut ein, Sänger Paul Manzis Stimme passt zum neuen Album ebenfalls deutlich besser als zu den Songs der Vorgänger – CD.

Insgesamt also eine sehr erfreuliche Kehrtwendung – auch wenn dies automatisch bedeutet, dass bei Arena keine Vorwärtsentwicklung stattgefunden hat. Jedenfalls mit diesem Album.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.8.2015
Letzte Änderung: 4.8.2015
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Arena

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1995 Songs From the Lions Cage 10.50 2
1996 Pride (Let Your Conscience Decide) 10.50 2
1996 Edits - 1
1997 Welcome to the stage 10.00 1
1997 Welcome Back! To The Stage - 1
1997 The Cry 3.00 2
1998 The Visitor 9.75 4
1999 The visitor - revisited - 1
2000 Immortal? 6.25 4
2001 Breakfast In Biarritz 6.00 1
2001 Unlocking The Cage - 1
2002 Radiance - 1
2003 Caught in the act (DVD) 9.00 1
2003 Contagium - 1
2003 Contagious - 1
2003 Contagion 8.00 3
2004 Live & Life (The Contagion Tour 2003) 9.00 1
2005 Pepper's Ghost (7 Stories Of Mystery And Imagination) 11.00 5
2006 Smoke & Mirrors (DVD) 9.50 2
2011 The Seventh Degree Of Separation 8.00 2
2013 Rapture (DVD) 9.00 1
2016 XX 10.00 1
2018 Double Vision 10.50 2

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