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Ben Levin Group

Pulse of a Nation

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2010
Besonderheiten/Stil: instrumental; Konzeptalbum; Folk; Jazzrock / Fusion; Metal; Psychedelic; RIO / Avant; sonstiges
Label: Eigenverlag
Durchschnittswertung: 13/15 (1 Rezension)

Besetzung

Ben Levin guitar
Chris Baum violin
Josh Friedman piano, keyboards
Josh Wood percussion, handsonic
Kira Meade cello
Mike Ball bass
Tyler LeVander drums

Tracklist

Disc 1
1. Pulse of a Nation   (nur auf CD) 41:12
2. Overture 2:46
3. One Breaks Through 5:28
4. Pulse 2:24
5. Ill From the Poisons of Your Loving 8:26
6. Sleep 5:32
7. Catacomb 3:33
8. Braintree 3:30
9. We Deteriorate We Thrive 6:46
Gesamtlaufzeit79:37


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


Mit Bent Knee und dem 2015er Album „Freak Machine“ seiner Ben Levin Group ist der Künstler Ben Levin förmlich in die musikalische Welt des Progressive Rock, der [progrock-dt]-Community und des Rezensenten hinein explodiert.

Das hätte auch schon Ende 2010 geschehen können, als das Album „Pulse Of A Nation“ von eben der Ben Levin Group erschienen ist. (Leider) Das einzige Album neben „Freak Machine“, welches auch in physischer Form als CD erhältlich ist. Es gibt außerdem noch eine Art Comic, welches die erzählte Geschichte illustriert, als begleitende Veröffentlichung. Das Album behandelt die letzten Tage der Menschheit und stellt die Frage, was von uns bleiben wird. Sehr fröhlich ist das alles nicht (was wunder). Hier liegen im Moment zwei von geplanten acht Bänden vor. Hoffentlich entsteht daraus auch noch mehr Musik.

In gewisser Weise ist „Pulse of a Nation“ noch besser als sein Quasi-Nachfolger „Freak Machine“ (dazwischen liegen allerdings noch eine Solo-Veröffentlichung von Ben Levin, sowie ein digitales Album der Ben Levin Group, die aber musikalisch einen etwas anderen Charakter haben). Die Ben Levin Group hat hier ihre Klanggestalt, ihren musikalische-künstlerischen Ansatz schon vollkommen gefunden. Und da Sängerin Courtney Swain (von Bent Knee) nicht mit von der Partie ist und „Pulse of a Nation“ daher weitgehend – bis auf eine kurze Schreieinlage – instrumental daher kommt, ist es auch noch deutlich eigenwilliger, ja eigenständiger. Die Ben Levin Group entfacht wiederum einen teils brachialen, teils fragilen musikalischen Sturm mit allerlei metallischen, schrägen, wilden, lauten Ingredienzien. Krachende, kreischende Gitarre wird umspielt von sirrenden Streichern, rumpelnden Bassläufen und unterlegt mit vital-wuseligem Drumming. Da wird es mal ruhig und melancholisch, aber überwiegend geht ordentlich die Post ab. Kurze Klang-Kakophonien, orientalische Melodien, klezmerartige Passagen und schräge Walzer inklusive. Das hier erstaunliche Musiker am Werk sind, sei nur ergänzend erwähnt.

Trotzdem rotzt die Ben Levin Group ihren komplexen, verspielten, teils anarchischen, teils experimentellen Instrumentalrock mit einer derartigen Leichtigkeit hin, dass das Album in keinster Weise besonders anstrengend oder gar abweisend wirkt. Eher schon wird der Hörer von der Wucht und der zelebrierten Spielfreude wie in einem Strudel mitgerissen. Starkes Teil, Chapeau!

Das Album ist als Download wie auch als physische CD erhältlich. Die CD enthält als ersten Track eine Komplett-Version des Albums, am Stück ohne Unterbrechungen gemischt, mit leicht veränderten Arrangements. Etwas mehr als 41 Minuten "Pulse of a Nation" in einem rauschartigen Parforce-Ritt... die definitive Version.

Anspieltipp(s): durchhören!
Vergleichbar mit: der Welt von SGM und anderen
Veröffentlicht am: 6.5.2015
Letzte Änderung: 7.5.2015
Wertung: 13/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Ben Levin Group

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2012 Invisible Paradise 11.00 1
2015 Freak Machine 13.00 2
2017 People 12.00 1

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