SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
25.7.2017
Harald Grosskopf & Eberhard Kranemann - Krautwerk
Area - The Essential Box Set Collection
The Flower Kings - Desolation Rose
Wheel - The Path EP
23.7.2017
Dungen - Dungen
Placebo - Placebo
Il Castello di Atlante - Arx Atlantis
Accordo dei Contrari - Violato Intatto
22.7.2017
Pure Reason Revolution - The Dark Third
Downlouders - Arca
Gulââb - Veils of Mystery
Prospekt - The illuminated Sky
Wheel - The Path EP
21.7.2017
Bardo Pond - Dilate
Pantaleon - Virus
Cast - Power And Outcome
Electric Orange - Time Machine 1992​-​2017
20.7.2017
Mouth - Vortex
ARCHIV
STATISTIK
23682 Rezensionen zu 16190 Alben von 6292 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Steve Hackett

Feedback '86

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2000 (Aufnahmen von 1986)
Besonderheiten/Stil: Melodic Rock / AOR; Rock / Pop / Mainstream
Label: Camino
Durchschnittswertung: 2.33/15 (4 Rezensionen)

Besetzung

Steve Hackett guitar,vocals,harmonica on 5
Chris Thompson vocals
Brian May guitar on 1 & 3/vocals on 3
Pete Trewavas bass on 1
Ian Mosely drums on 1
Nick Magnus keyboards,virtual drums
Bonnie Tyler vocals on 2
Terry Pack bass on 2
The Phil Henderson Orchestra on 2

Tracklist

Disc 1
1. Cassandra 4:08
2. Prizefighters 5:13
3. Slot Machine 4:23
4. Stadiums Of The Damned 4:43
5. Don't Fall 4:26
6. Oh How I Love You 3:58
7. Notre Dame Des Fleurs 3:12
8. The Gulf 7:21
Gesamtlaufzeit37:24


Rezensionen


Von: Sal Pichireddu @ (Rezension 1 von 4)


Steve Hackett war gerade bei der Supergruppe GTR ausgestiegen, da begab er sich mit illustren Gästen ins Studio, um ein Album, ganz im Sinne der GTR-Bombasts aufzunehmen. Trotz einer beeindruckenden Gallerie von namenhaften Künstlern (Brian May von Queen, Chris Thompson von der Mannfred Mann's Earthband, Ian Mosely & Pete Trewavas von Marillion und Bonnie Tyler (sic!)) wurde das Album seinerzeit nicht veröffentlicht. Dies hat Hackett nun auf seinem eigenen Label "Camino Records" nachgeholt.

Schnell wird aber klar, warum das Album seinerzeit nicht veröffentlicht wurde, denn die hier vorliegenden Stücke sind banal und selbst für die berüchtigten 80er Jahre zu belanglos und zu mainstreamig. Da kann auch Hacketts Gitarre nichts mehr retten, die Kompositionen sind mies und schrecklich aufdringlich, geradezu auf Radio und Mitklatschen getrimmt.

Der sonst so souveräne Thompson klingt so, als ob er sich für "Mike And The Mechanics" empfehlen möchte. Geradezu unerträglich ist das berühmt-berüchtigte Geleier Bonnie Tylers auf "Prizefighters" (eine Hackett/ Howe- Komposition), doch selbst das wird noch unterboten von der Hackett/ May- Komposition "Slot Machine", bei der May nicht nur eines seiner faden Soli besteuert, sondern auch (oh Himmel hilf!) auch noch ein paar Zeilen singt.

Doch auch ohne mehr oder minder abgehalfterten Gästen, ist das Endprodukt grauenvoll genug. Das meiste ist einfach nur hohle, elektronisch aufgemotzte Inhaltslosigkeit. Ein echtes Schlagzeug (eben das Moselys) kriegt man überhaupt nur beim ersten Stück zu hören, auf den restlichen Stücken besorgt der gewohnte Hackett Sekundant Nick Magnus aus den Midi-Files, einfach grässlich.

Selbst die weniger aufdringlichen Tracks sind völlig überproduziert und somit bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Einziger Lichtblick ist das akustische "Notre Dame Des Fleurs", der Rest ist für die Tonne, eine musikalische Zumutung, Hände weg, auch wenn der CD Extra- Bereicht der Scheibe mit zahlreichen MP3s aus Hacketts Backkatalog (eine Art Querschnitt seiner Veröffentlichungen der 80er und 90er Jahre) und einem 15minütigem Ausschnitt aus dem "Tokyo Tapes" Video aufwartet.

Anspieltipp(s): Notre Dame Des Fleurs
Vergleichbar mit: GTR in seinen schlimmsten Momenten
Veröffentlicht am: 4.7.2002
Letzte Änderung: 4.7.2002
Wertung: 2/15

Zum Seitenanfang

Von: Kristian Selm (Rezension 2 von 4)


Warum das Material von dieser CD über 14 Jahren in den Archiven schlummerte, scheint auf den ersten Blick etwas unverständlich, denn waren bei den Aufnahmen doch so illustre Gäste wie der ex-Manfred Mann's Earth Band Sänger Chris Thompson, Rock Chanteuse Bonnie Tyler, Queen Gitarrist Brian May und mit Ian Mosley und Pete Trewavas auch die Rhythmussektion von Marillion zugegen.

Doch hört man sich dann die Songs, die kurz vor der Auflösung von GTR entstanden (das war jene "Supergroup" bei der als zweiter Gitarrist auch noch Steve Howe mitwirkte), einmal näher an, so wird doch sehr schnell offensichtlich, dass manches zwar nett anzuhören ist, es den Liedern doch an echter Klasse fehlt. Vieles klingt einfach ein Spur zu poppig (was ja an sich nicht unbedingt schlecht sein muss), aber die eingängigen Melodien sind doch recht belang- und einfallslos, auch wenn manch schönes Gitarrensolo noch die rechte Würze beisteuern mag. Irgendwie wirkt vieles einfach nur lieblos daherkomponiert, fröhlich, aber inhaltlich leer.

Mehr ein Album für den Komplettisten, immerhin gibt es im Multimediateil rund 15 Minuten Ausschnitte des "Tokyo tapes" Videos, sowie eine Reihe von MP3 Tracks, die einem einen Überblick über die sonstigen Interpreten bei Camino verschaffen. Ansonsten gilt: Finger weg!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.1.2005
Letzte Änderung: 24.1.2005
Wertung: 2/15

Zum Seitenanfang

Von: Nik Brückner @ (Rezension 3 von 4)


Das Album ist halt insofern interessant, als es Stücke enthält, die vom geplanten zweiten GTR-Album oder doch zumindest aus dessen Umkreis stammen. Dazu gehören "Cassandra", "Slot Machine", "Oh, how I love you" und "Prizefighters", das ja bereits auf der King-Biscuit-Live-CD von GTR zu hören war. Weitere Songs dieses "verschollenen" zweiten Albums finden sich übrigens auf Alben von Steve Howe ("Running the human Race" auf "Turbulence") und ABWH ("Birthright"), Robert Berry ("No One Else To Blame" auf "Pilgrimage to a point"), Max Bacon ("No One Else To Blame" und "Hungry Warrior" auf "The Higher you Climb") oder Asia (eine Coverversion von "The Hunter" ist auf dem Asia-Album "Anthology" zu hören.).

Für Proghistoriker und vor allem für GTR-Historiker also ein interessantes Album. Hackett-Fans bewahren sich besser ein positives Bild ihres Helden.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: GTR, Max Bacon: "The higher you climb"
Veröffentlicht am: 2.11.2005
Letzte Änderung: 17.3.2014
Wertung: keine

Zum Seitenanfang

Von: Jörg Schumann @ (Rezension 4 von 4)


Erstmal danke Nik für den historischen Kontext. Ich bin etwas unglücklich mit diesen Album. Einerseits, weil das wirklich über weite Strecken uninspirierter Murks ist, zum anderen, weil das eine oder andere Stück viel mehr Potential in sich birgt, als schließlich ausgeschöpft wird.

"Cassandra", "Don't Fall" und "Slot Machine" sind wirklich ganz übel. Das erinnert mich an 80er-Jahre US-Acts wie Survivor oder Kenny Loggins. Einmal werden endlos die gleichen drei Bassstufen wiederholt, dann knallen einem grässliche E-drums entgegen. Hier stampft krude AOR-Mucke vorbei, dort umsäuseln einen grauslige Background-Vocals.

Die Harmonien in "Oh how I love you", welches auf einem barocken Unterbau beruht, wären eigentlich ganz brauchbar. Das Stück wird aber durch schmalzigen und allzu inbrünstigen Gesang tüchtig versalzen.

"Pricefighter" ist stilistisch eigentlich eine Bonnie Tyler-Nummer. Den Hackett hätte ich hier nie vermutet. Auf einem Tyler-Album würde ich sagen; okay. Das passt da hin. Aber hier. Ich habe nichts gehen Bonnie Tyler. Die Steinman-Sachen sind klasse Poprockscheiben, aber ein Hackett-Album darf doch anders sein.

Die einzigen Lichtblicke sind zuerst das schöne Acoustic-Guitar-Instrumental "Notre Dame des Fleurs", in welchem Hackett Dreiklänge rauf und runter spielt und darüber eine hohe Saite extrem schnell in Ergänzung zum jeweilgen Dreiklang anschlägt. Gehört in eine Liga mit den typischen Howe-Acoustics.

Das zweite gelungene Stück ist "The Gulf". Hat etwas hypnotisches, etwas kraftvoll-bedrohliches. Wenn da nicht quietschig-quäkige Keyboardsounds und Plastikdrums wären, die die Stimmung meucheln. Wieder spielt Hackett eine zwirbelige Acoustic-Gitarre, die in ein E-Gitarrensolo überleitet, gefolgt von mächtigen, rasenden Drums. Hier findet sich der Höhepunkt des Albums und man fragt sich, was den Meister bei den anderen Stücken wohl geritten haben mag.

Abgesehen von den beiden erwähnten Lichtblicken ist Feedback ein banales Popalbum für den Po.

Anspieltipp(s): The Gulf, Notre Dame des Fleurs
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 24.1.2012
Letzte Änderung: 23.1.2012
Wertung: 3/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Steve Hackett

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1975 Voyage Of The Acolyte 9.80 5
1978 Please Don't Touch 10.33 3
1979 Spectral Mornings 7.33 3
1980 Defector 9.33 3
1981 Cured 6.00 2
1983 Highly Strung 7.00 2
1983 Bay of Kings 7.50 2
1984 Till We Have Faces 5.67 3
1988 Momentum 10.50 2
1992 The Unauthorised Biography - 1
1992 Time Lapse 10.00 2
1993 Guitar Noir 11.50 2
1993 There Are Many Sides To The Night 14.00 1
1994 Timeless (MCD) 9.00 1
1995 Blues with a Feeling 1.00 2
1996 The Tokyo Tapes (DVD) 9.00 1
1996 Genesis Revisited 10.50 2
1997 A Midsummer Night's Dream - 1
1998 The Tokyo Tapes 9.00 2
1999 Darktown 10.67 3
2001 Live Archive 70,80,90s 11.00 1
2001 Live Archive 70's Newcastle 9.00 1
2002 Genesis Files - 2
2003 Live Archive - NEARfest 11.00 1
2003 Hungarian Horizons (Live in Budapest) 11.00 1
2003 Somewhere in South America... Live in Buenos Aires 13.00 2
2003 To Watch The Storms 11.00 4
2004 Live Archive 04 10.00 1
2004 Once above a time (DVD) 10.00 1
2004 Live Archive 03 11.00 1
2005 Metamorpheus 9.50 2
2005 Live Archive 05 9.00 1
2005 Spectral Mornings ('Musikladen' show) (DVD) 11.00 1
2006 Wild Orchids 10.33 3
2006 Live Archive 83 8.00 1
2009 Out Of The Tunnel's Mouth 11.50 2
2011 Live Rails 10.00 2
2011 Beyond the Shrouded Horizon 10.50 2
2012 Genesis Revisited II 13.00 3
2013 The Bremen Broadcast - Musikladen 8th November 1978 13.00 1
2013 Genesis Revisited: Live At Hammersmith 15.00 1
2014 Genesis Revisited: Live At The Royal Albert Hall - 2
2015 Wolflight 11.00 1
2015 The Man, The Music 11.00 1
2016 The Total Experience Live In Liverpool 11.00 1
2017 The Night Siren 12.00 2

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum