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Gazpacho

Night of the Demon

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015 (CD+DVD)
Besonderheiten/Stil: live; DVD
Label: Kscope
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jan Henrik Ohme Vocals
Jon-Arne Vilbo Guitars
Thomas Anderson Keyboards
Lars Erik Asp Drums
Kristian Torp Bass
Mikael Krømer Violin, Mandolin

Tracklist

Disc 1
1. Tick Tock I   (CD) 9:27
2. Tick Tock II 8:05
3. Vulture 5:45
4. I've Been Walking 9:46
5. The Wizard of Altai Mountain 4:23
6. I've Been Walking II 12:31
7. Splendid Isolation 8:11
8. Upside Down 10:17
9. Massive Illusion 10:58
Gesamtlaufzeit79:23
Disc 2
1. Tick Tock I   (DVD)
2. Tick Tock II
3. Vulture
4. Golem
5. I've Been Walking
6. The Wizard of Altai Mountain
7. I've Been Walking II
8. Winter is Never
9. Dingler's Horse
10. Splendid Isolation
11. Black Lily
12. Vera
13. Upside Down
14. Massive Illusion


Rezensionen


Von: Günter Schote @


Loreley-London-Zoetermeer: „Night of the Demon" ist bereits das dritte Live-Dokument Gazpachos seit 2010 und vielleicht noch einen Hauch besser als seine zwei Vorgänger.

Im Frühjahr 2014 waren Gazpacho auf den Bühnen Europas unterwegs, um ihr neues Werk „Demon“ zu promoten. Passend zum dämonischen Albumkonzept war auch die Atmosphäre auf der Bühne: düster, dunkel geradezu. Projektionen unterstützten diese Stimmung. Optisch waren also brauchbare Voraussetzungen für eine würdevolle DVD-Produktion gegeben. (Dass ich persönlich Jan Henrik Ohme zwar für einen tollen Sänger, jedoch für einen wenig ansprechenden Performer halte, ist mein persönliches Pech und sollte andere nicht davon abhalten, in ihm einen tollen Frontman zu sehen.) Auch der Sound ist ausgesprochen transparent und druckvoll.

Zu hören und sehen gibt es einen Querschnitt durch die Bandhistorie, wobei der Fokus selbstverständlich auf dem jüngeren Output liegt. Klar gibt es dabei auch die eine oder andere Überschneidung mit den beiden vorherigen Livealben. Da Kscope die CD+DVD aber für einen überschaubaren Preis vertreibt, gibt’s hier mal gar nichts zu kritisieren. Das grundsätzlich spartanische Booklet erhält noch einige erleuchtende Kommentare zu den enthaltenden Stücken und geht ebenfalls in Ordnung.

Die Liveversionen der Studiostücke machen Spaß. Sogar die bei manchen etwas „untergegangenen“ Songs von „March of Ghosts“ und „Missa Atropos“ behaupten sich hier recht ordentlich zwischen den Epen von „Night“, „Tick Tock“ und „Demon“. Gut gelöst wurde zudem die zweite Hälfte von „The Wizard of Altai Mountains“. Das Akkordeon des Originals wird durch einen Jam aus Klavier, Geige und Schlagzeug ersetzt, was humorvoll und lässig klingt. Wer also bisher die CDs der Band mochte, aber noch keines der Livealben sein Eigen nennt, der sollte hier mal eine Ausnahme machen und sein Tonträgerregal bereichern.

Im Herbst 2015 werden Gazpacho wieder auf Tour sein. Das bisher live unterschlagene „Death Room“ soll dann genauso im Repertoire sein, wie Songs aus ihrem dann bereits neunten Studioalbum „Molok“.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 15.5.2015
Letzte Änderung: 15.5.2015
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Gazpacho

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2003 Bravo 11.00 2
2004 When earth lets go 10.00 1
2005 Firebird 11.00 3
2007 Night 10.67 6
2009 Tick Tock 9.40 5
2010 Missa Atropos 9.75 4
2010 A Night At Loreley (DVD/CD-Box) 12.00 1
2011 London 12.00 1
2012 March of Ghosts 11.00 4
2014 Demon 12.60 5
2015 Molok 10.75 4
2018 Soyuz 10.67 3

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