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Christian Fiesel

The Hunting Game

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: instrumental; Ambient; Elektronische Musik
Label: Eigenvertrieb
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Christian Fiesel

Tracklist

Disc 1
1. The Hunting Game 6:44
2. Epitaph for a Dying Love 8:46
3. Coming Down the Stairs 3:15
4. She was a Queen Once 2:57
5. Drowning 3:28
6. Flies in Summer Daze 5:53
7. Monotony II 14:29
8. A Decent Decay 3:59
9. End of the Road 8:16
10. New Cosmic Address (A Tribute to Edgar Froese) 6:41
Gesamtlaufzeit64:28


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Der Name Christian Fiesel war mir bislang völlig unbekannt. Aber wie ein Kollege zu einem anderen Album dieses Musikers bereits schrieb, sind nicht allzu viele Informationen über Herrn Fiesel aufzutreiben; dabei hat er laut discogs.com eine stattliche Diskographie aufzuweisen, die immerhin schon im Jahre 1998 ihren Anfang findet.

Die Musik auf The Hunting Game könnte man als Ambient bezeichnen, doch muss man mit dieser Kategorisierung vorsichtig sein; so ruhig und friedvoll, wie man sich Ambient Music gemeinhin vorstellt, ist diese Musik nämlich nicht. Ruhig meistens schon, friedvoll - nicht so richtig. Zwar finden sich hier vielfach die typischen, langsam wogenden Klangflächen, diese kommen jedoch bei aller Ruhe und Getragenheit oft mit einer ungewöhnlichen Schroffheit, die bisweilen sogar etwas ins Dissonante abgleitet. Dabei vermitteln diese Klänge ein Gefühl eisiger Kälte, haben geradezu etwas Abweisendes. Dazu tragen auch die an dezente Chöre gemahnenden Klänge etwa in Drowning oder Epitaph for a Dying Love bei, die aus einer Grabkammer zu kommen scheinen - oder einem Grab im ewigen Eis. Auch wenn die Musik in einzelnen Stücken etwas bewegter wird, bleibt sie doch auf eigenartige Weise abweisend, zeigt sich als seltsam flirrendes Klanggeflecht, das sich nicht so recht ins Klischee von der schöngeistigen Elektronik einfügen will.

Leider verzettelt sich dieser an sich interessante Ansatz bisweilen doch etwas in Beiläufigkeit, wenn etwa ausgerechnet der mit einer Spielzeit von fast einer Viertelstunde längste Titel Monotony II aus eher wahllosen Klangfetzen besteht und erst im Laufe der zweiten Hälfte zur Faszination der klanglichen Kargheit findet. Wobei das Stück auch vorher schon karg ist, nur eben nicht auf diese faszinierende Art. Schade, dass dies ausgerechnet beim längsten Stück sein muss, das trübt den Gesamteindruck etwas. Ansonsten ist The Hunting Game ein gelungenes Album elektronischer Ambient-Musik abseits des üblichen Schönklangs.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 16.6.2015
Letzte Änderung: 16.6.2015
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Christian Fiesel

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2012 A Passage Through Time 10.00 1
2012 Ode To AEM 11.00 1
2013 After the Flood 10.00 1
2013 Signal For Fire 10.00 1
2015 This Is The Dark House 10.00 1
2015 The Forrest 11.00 1
2015 Mechanic Falls 10.00 1
2017 Hagen's Delight 10.00 2

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