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Big Big Train

Wassail EP

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: RetroProg
Label: English Electric Recordings
Durchschnittswertung: 8.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Nick D'Virgilio drums, backing vocals
Dave Gregory 6 and 12 string electric guitars
Rachel Hall violin, viola, cello, backing vocals
David Longdon lead and backing vocals, flute, mandolin, percussion
Danny Manners keyboards, backing vocals
Andy Poole keyboards, mandolin, backing vocals
Rikard Sjöblöm 6 and 12 string electric guitars, backing vocals
Greg Spawton bass, bass pedals

Tracklist

Disc 1
1. Wassail 6:48
2. Lost Rivers of London 6:02
3. Mudlarks 6:13
4. Master James of St George 6:14
Gesamtlaufzeit25:17


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß (Rezension 1 von 2)


Big Big Train veröffentlichen mal wieder eine EP, vier Stücke, ca. 25 Minuten Musik, davon drei neue Stücke und eine Neueinspielung eines 'Bandklassikers', live im Studio. Zwei Stücke sollen exklusiv nur auf dieser EP erscheinen. Soweit die Fakten. Big Big Train-Fans brauchen auch nicht mehr zu wissen und können bedenkenlos zuschlagen. Big Big Train veröffentlichen Big Big Train-Musik auf höchstem Big Big Train-Niveau.

Der Titelsong „Wassail“ ist inspiriert von einem britischen Ernte-Schutz-Ritual, welches seit dem Mittelalter praktiziert wird und anscheinend vor allem als Vorwand für Feiern, Gesang und Trinken dient. „Wassail“ ist für Big Big Train-Verhältnisse richtig rockig geraten und lebt vor allem von schönen Hammond-Passagen. Ein hervorragender Retroprog-Song, einer der Besten von Big Big Train überhaupt.

Auch die anderen beiden 'Neuen' lassen sich nicht lumpen und bieten diesen melodischen, entspannten, durchaus farbig und verspielt dargebotenen, versponnenen typisch britischen Retroprog. Hier begeistern vor allem die Violinen- und Cello-Beiträge von Rachel Hall. Guter Gesang, gerne auch im Chor ist bei Big Big Train sowieso immer inklusive. Augenzwinkernd nennt die Band ihren Stil inzwischen selbst „english pastoral sound“.

Die „Live-im-Studio“-Einspielung von „Master James of St George“ rundet die EP gelungen ab. Abgesehen vielleicht von der Frage, welchen Sinn wohl solche Kurz-Veröffentlichungen machen, gibt es hier mal aus Sicht des Fans gar nichts zu meckern. Hübsches Teil!

Anspieltipp(s): Wassail
Vergleichbar mit: Big Big Train seit "The Difference Machine"
Veröffentlicht am: 18.6.2015
Letzte Änderung: 18.6.2015
Wertung: 10/15

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Von: Nik Brückner @ (Rezension 2 von 2)


Big Big Train also wieder. Ich weiß nicht, ich kriege die Wahrnehmung dieser Band nicht auf die Reihe. Ich verstehe sehr wohl, warum Leute sie mögen, die Band macht sehr gefällige Musik. Eingängig, das passt schon. Aber dass sie überall unhinterfragt als großartige Progband gilt, das will mir nicht in den Kopf. Gut, sie klingt nach Genesis, stellenweise sogar sehr, aber doch nur ihr Sound! Der Hard Folk von "Wassail" ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Musik im Gegensatz zu dem, was man sonst so "Prog" nennt, doch recht einfach gestrickt ist. Flöten, Mandolinen und eine Geige machen eben noch keinen Prog. Und schnelle Gitarrenläufe a la Steve Howe sind, solange sie nur Verzierungen sind, und keine integralen Bestandteile der Kompositionen, eben nur Verzierungen. Thomas schreibt, "Wassail" sei ein hervorragender Retroprog-Song - hervorragend ja, aber Retroprog?

Taktzähler werden nun einwenden, dass – wie heißt's gleich? – "Mudlarks" mit einem Wechsel von 9er- und 10er-Takten beginnt. Das lasse ich mir schon eher gefallen. Überhaupt ist das der proggigste Song auf der EP. Englisch, pastoral, und Prog, das nehme ich gern. Aber Prog muss es schon sein, schon gar, um Prog sein zu können.

Auch "Master James of St George" ist ganz nett. Aber das war's dann auch schon. Mal wieder ist eine Big-Big-Train-Scheibe eher mittelbefriedigend. Englisch und pastoral ist sie durchgängig, aber besonders proggig finde ich sie nicht, so wie die anderen Veröffentlichungen der Band halt auch. Warum die Band Vielen als Speerspitze der Retrobewegung gilt, wird mit durch "Wassail" nicht klarer. Warum so viele Leute sie gern mögen, dagegen schon.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 3.9.2015
Letzte Änderung: 4.9.2015
Wertung: 7/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Big Big Train

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1994 Goodbye to the Age of Steam 8.00 4
1997 English boy wonders 7.50 2
2002 Bard 9.00 2
2004 Gathering Speed 9.00 1
2007 The Difference Machine 12.50 2
2009 The Underfall Yard 12.00 4
2010 Far Skies Deep Time (EP) 11.67 3
2012 English Electric Part One 9.17 6
2013 English Electric Part Two 8.75 4
2013 English Electric: Full Power 13.00 1
2016 Stone & Steel 11.00 1
2016 Folklore 10.00 3
2016 A Stone's Throw From The Line 12.00 1
2017 Grimspound 10.00 4
2017 The Second Brightest Star 9.00 1

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