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Christian Fiesel

The Forrest

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: Elektronische Musik; Moderne Klassik
Label: Selbstverlag
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Christian Fiesel

Tracklist

Disc 1
1. Islands in Deep Space 6:56
2. The Forrest 16:24
3. Tarred Swans 6:03
4. No Stars Visible 6:13
5. Mission Terminated 2:51
6. Aside You Above Silence 1:56
7. When Time Ends Part II 18:52
8. Cineralla has now Grown 11:26
Gesamtlaufzeit70:41


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Christian Fiesel versucht sich mit „The Forrest“ im Alleingang an einer recht eigenen Mischung aus Elektronik und Klassik. Die Infos auf der CD zur Entstehung der Musik sind spärlich: „All songs written, performed & produced by Christian Fiesel“ heißt es schlicht. Alle Klänge dürften elektronisch erzeugt sein. Rhythmusinstrumente sind nicht zu hören.

Die Kombination von Elektronik und Klassik hat unzweifelhafte Reize. Im Eröffnungsstück „Islands in Deep Space“ wabert es noch spacig vor sich hin, aber bereits mit dem titelgebenden Stück „The Forrest“ kommt eine getragene Peer-Gynt- oder Moldau-artige Melodie zum Tragen, die vor Geheimnis nur so wispert. Es ist ein sanftes Orgeln, das getragen durch die düsteren Wälder zieht.

Der trüb schwebende Orgelton bleibt auch bei den weiteren Stücken des Albums erhalten, ergänzt durch spaciges Säuseln und Flirren. Hieraus ergibt sich zuweilen eine geradezu sakrale Stimmung. Diese kann – wie etwa bei „No Stars Visible“ auch ins Bedrohliche bis Aggressive umschlagen mit monotonen Elektro-Riffs von metallisch-schneidender Härte. Aber auch klassische Motive kehren wieder, etwa bei „Mission Terminated“ oder in orchstraler Dichte bei „When Time ends Part II“. Überhaupt ist es dieses Wechselspiel von spaciger Elektronik und elektronischer Klassik, die dem Album seine ganz eigene, surreale Stimmung verleiht.

Anders als Marten Kantus mit seinem „Requiem“ klingt es bei Christian Fiesel durchaus auch nach Elektronik, wenn Elektronik zum Einsatz kommt. Und gerade dies verleiht diesem schwermütigen Album seine besondere Note. Am Ende scheint es aber Fiesel selbst etwas zu viel zu werden, wenn er mit kraftwerksartigem Bum-Tschak und leicht schrägen Klängen Cinderella erwachsen sein lässt. Damit schließt dieses eigentümliche Album leicht verstörend.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 27.7.2015
Letzte Änderung: 27.7.2015
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Christian Fiesel

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2012 A Passage Through Time 10.00 1
2012 Ode To AEM 11.00 1
2013 After the Flood 10.00 1
2013 Signal For Fire 10.00 1
2015 The Hunting Game 10.00 1
2015 This Is The Dark House 10.00 1
2015 Mechanic Falls 10.00 1
2017 Hagen's Delight 10.00 2

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