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Maat Lander

The Birth Of Maat's Galaxy

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik; Spacerock
Label: R.A.I.G
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Arkadiy Fedotov Keyboards, Synthesizers, Electronics, Bass
Ilya Lipkin Guitars, Mandolin
Ivan Fedotov Drums, Percussion

Tracklist

Disc 1
1. The Comet Rider 5:38
2. Alnilam 7:55
3. Spiral Arms 6:05
4. To Johannes Kepler 9:24
5. Aquarius 7:10
6. Gliese 581 6:06
7. Lunar Rocket 6:36
8. Two Keys To The Sky 6:35
9. Coma Berenices 9:10
10. The Birth Of Maat's Galaxy 9:45
Gesamtlaufzeit74:24


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Maat Lander sind Ilya Lipkin von der Retro-Psych-Combo The Re-Stoned aus Moskau und die Gebrüder Arkadiy und Ivan Fedotov von Vespero. Offenbar traf man erstmals 2013 bei einem Vespero-Konzert in Moskau aufeinander, bei dem Lipkin mit der Band aus Astrakhan auftrat. Im Dezember 2014 begab dieser sich dann in die Heimatstadt von Vespero und nach einigem Proben gab man dort ein Konzert, welches als Geburtsstunde von Maat Lander anzusehen ist. Mit "The Birth Of Maat's Galaxy" erschien dann im April 2015 das Debütalbum des Trios beim russischen Label R.A.I.G.

Mit dem Heavy-Stoner-Psychrock von The Re-Stoned hat "The Birth Of Maat's Galaxy" wenig gemein, schon eher mit dem Spacerock von Vespero, worauf auch der Album- und einige der Tracktitel hindeuten. Arkadiy Fedotovs Tasten- und Elektroniksounds bestimmen das Klangbild, schwebend-wabernd, sphärisch-spacig und klangvoll-dröhnend, mal eher ambientartig, mal rhythmisch groovend, mal krautig-kosmisch pulsierend. Dazu kommt Lipkins vielseitig eingesetzte Gitarre, die allerlei lang gezogene Fripp-artige Töne, Floyd-ispiriertes Jaulen, jazzig-spacige Läufe oder psychedelisch-erdiges Rocken beisteuert. Schließlich versieht Ivan Fedotov die Musik vielseitig mit Perkussivem.

Das klangliche Ergebnis ist eine abwechsllungsreiche spacig-elektronische Progmischung, die sehr dynamisch und klangvoll aus den Boxen kommt. Allerlei geheimnisvolle Zirpen, Fiepen und Wabern steht am Anfang der einzelnen Nummern, ehe sich diese nicht selten in schwungvolle Spacerocker verwandeln, die munter, ein wenig à la Ozrics dahin gleiten, allerdings erdiger und ohne irgendwelche Anbiederungen an moderne Tanzbodenrhythmen (man höre gleich das einleitende "The Comet Rider" und vor allem "Spiral Arms"). Leichte Ethnoeinlagen sind mitunter auszumachen, immer dann, wenn Lipkin zur Mandoline greift und von mächtigen, schwebend-blubbernden Tastensounds und wuchtigem Getrommel bzw. filigraner Perkussion begleitet am Zupfen ist ("Alnilam").

Nicht selten bleibt es auch beim einleitenden Zirpen, Fiepen und Wabern, erklingen ausladende, sehr atmosphärische, spacig-elektronische Klangwolken, ergänzt um ruhigere klangmalende Ausflüge an der E-Gitarre bzw. soundscapeartige Einlagen, in die aber immer rockigere Inseln und perkussive Abschnitte eingewoben sind (als Beispiel sei "To Johannes Kepler" genannt). Anderes klingt zudem retro-elektronisch, weist krautige Spuren auf, oder gerät in etwas freiformatigere Gefilde (man höre z.B. "Gliese 581"). Bisweilen, wie in den letzten beiden Nummern, sind auch fast klassisch zu nennende Sequenzerspuren auszumachen.

Alles in allem bietet "The Birth Of Maat's Galaxy" einen ausgesprochen farbig instrumentierten modernen Elektrospacerock mit Retroinspiration, den man vielleicht als eine modernisierte, sehr dynamische Mischung aus den klassischen Tangerine Dream, den Ozric Tentacles und einem Schuss Hillage und Fripp ansehen könnte, vermengt mit etwas Frühsiebziger Floyd und allerlei Eigenem. Ein ganz spezielles Gemenge hat dieser Vespero-Ableger also am Start, welches Elektronik- und Spacerock-Adepten auf keinen Fall verpassen sollten.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.8.2015
Letzte Änderung: 8.8.2015
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Maat Lander

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
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2017 Seasons of Space - Book #1 12.00 1

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