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Kingcrow

eidos

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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: Melodic Rock / AOR; Metal; New Artrock; Rock / Pop / Mainstream; Progmetal
Label: Sensory Records/Al!ve
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Diego Marchesi Vocals
Diego Cafolla guitars
Ivan Nastasi guitars
Cristian Della Polla Synths & Keyboards
Francesco D'Errico Bass
Thundra Cafolla Drums & Percussion

Tracklist

Disc 1
1. The Moth 4:22
2. Adrift 6:17
3. Slow Down 5:17
4. Open Sky 5:34
5. Fading Out (Part IV) 3:47
6. The Deeper Divide 7:37
7. On The Barren ground 5:18
8. At The Same Pace 7:45
9. Eidos 8:16
10. If Only 7:46
Gesamtlaufzeit61:59


Rezensionen


Von: Thorsten Gürntke @


Seit einigen Wochen höre ich nun Kingcrows fünftes Album „eidos“ immer wieder und bin ganz angetan vom leichtfüßigen Mix aus Prog mit Metal- und Melodic-Rock Anleihen der Italiener. Immer wieder fragte ich mich zuletzt, an wen mich das erinnert. Irgendwie haben die Jungs eine Leichtigkeit, die ich schon einmal irgendwo gehört habe. Bevor ich diese Parallele nicht gefunden hatte, konnte ich die Rezension nicht schreiben. Etliche Bands geisterten mir durch den Schädel: Threshold, Event, Echolyn, Porcupine Tree ein wenig Fates Warning (Parallels), Queensrÿche (Rage For Order), Extreme... alles irgendwie da, alles aber nicht das, was ich suchte. Heute habe ich den Vergleich gefunden: New Machine! Kennt ihr nicht? Solltet ihr mal anchecken. Die haben 2003 ein vergleichbares Album mit mehr Nähe zum Melodic Rock rausgebracht.

Hier geht es aber um Kingcrow und deren fünftes Album. Die Vergleiche oben lesen sich für den Kenner gar nicht so schlecht. Und die Qualität der Jungs bestätigt sich nicht zuletzt auch an Tourteilnahmen bei Pain Of Salvation und Fates Warning oder eigenen Headlinertourneen durch Europa. Kingcrow passen zu diesen Bands, auch wenn sie etwas gemäßigter agieren und der eingeschlagene Weg sie mehr zum modernen Prog als zum Metal tendieren lässt, wo sie ihre Wurzeln haben. Sie haben enorme Qualitäten, was das Songwriting angeht. Die Stücke laufen gut rein, haben prägnante Melodiebögen und zeigen sich wahnsinnig gefühlvoll.

Die Gitarren dominieren auf eidos. Und zwar zum einen hart riffend, zum anderen filigran klingend. Hier sehe ich die größten Parallelen zu einer Band wie Threshold. Durchzogen wird der Mix von kernigen Bässen und gut eingesetzter Rhythmik, die die Geradlinigkeit der melodischen Parts immer wieder geschickt abbremst und zum Hinhören auffordert. Soundtechnisch ist das sehr transparent und vielschichtig, wenn ich mir auch die ein oder andere Spur mehr Heavyness und Wucht wünschen würde, schon allein, um die gewollte Nähe zum Wilson'schen Klangkosmos gegen mehr Individualität einzutauschen. Aber hey, Wilson ist gerade In, so what?

Schon beim Opener „The Moth“ kommen alle beschriebenen Zutaten immer wieder zum Einsatz. Man ist sich dabei nicht zu schade auch mal Passagen mitzuklatschen oder zu „nananananana“-nen (?!). Kommt euch spanisch vor? Im fünften Song „Fading Out (Part IV)“ ist dem tatsächlich so. So schlimm das nun klingt, es passt. Glaubt mir. „eidos“ ist übrigens ein Konzeptalbum, laut Promoflyer geht es mehr oder weniger ums Leben als solches. Chancen, Konsequenzen, falsche Vorstellungen und Enttäuschungen sind Inhalte der Stücke. Wer mag kann sich sicherlich vertieft damit auseinandersetzen. Ich muss gestehen, dass ich das nicht getan habe. Was mir aber auffällt ist, dass die Musik gut im Albumkontext angeordnet wurde. Die Aneinanderreihung der Stücke ist logisch und zeigt einen guten Stimmungsbogen auf.

Kingcrow wissen auf „eidos“ zu gefallen. Freunde von den härteren Porcupine Tree Alben, den späteren Threshold oder den oben genannten Referenzen finden hier mit Sicherheit etwas zum Hinhören und Wohlfühlen. Die Italiener verstehen ihr Handwerk.

Anspieltipp(s): Eidos, The Moth
Vergleichbar mit: New Machine, Threshold, Porcupine Tree
Veröffentlicht am: 22.8.2015
Letzte Änderung: 22.8.2015
Wertung: 11/15

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Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2018 The Persistence 11.00 1

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