SUCHE
Erweiterte Suche
NEUER LESESTOFF
Reflexionen zum Progressive Rock (16.11.2017)
ARCHIV
NEUE REZENSIONEN
18.11.2017
Babils - The Joint Between
Reinhard Lakomy & Rainer Oleak - Zeiten
Deluge Grander - Oceanarium
Virgil & Steve Howe - Nexus
Sons of Apollo - Psychotic Symphony
Yurt - III - Molluskkepokk
17.11.2017
The Gerald Peter Project - Incremental Changes, Pt. 1
Tohpati Ethnomission - Mata Hati
Dialeto - Bartók in Rock
The Gerald Peter Project - Incremental Changes, Pt. 1
Necronomicon - Verwundete Stadt
Millenium - 44 Minutes
16.11.2017
Smalltape - The Ocean
Dworniak Bone Lapsa - Fingers Pointing At The Moon
Kotebel - Cosmology
Focus - The Focus Family Album
Peter Hammill - From the Trees
ARCHIV
STATISTIK
24089 Rezensionen zu 16462 Alben von 6400 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Zone Six

Love Monster

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: improvisiert; instrumental; Krautrock; Psychedelic; Spacerock
Label:
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Komet Lulu bass, fx
Rainer Neeff guitar, fx
Sula Bassana drums
Modulfix synths, fx

Tracklist

Disc 1
1. Love Monster 14:53
2. The Insight 8:21
3. Acidic 7:29
4. Cosmogyral 15:17
Gesamtlaufzeit46:00


Rezensionen


Von: Christian Rode @


„Es gibt keinen guten oder schlechten Psych, sondern Psych oder nicht Psych.“ Diesem Statement von Dave Schmidt, nachzulesen in seinem eclipsed-Interview im Sommer 2015, kann man nur eifrig nickend zustimmen, wenn man das neue Zone Six-Album hört. Die Musiker, die auch bei anderen Projekten des Sulatron-Labels zusammen spielen, scheinen hier um den Preis relaxteste Space-Psych-Band zu, äh, „wetteifern“.

Es sind nahezu die gleichen Musiker am Werke, die auch auf dem aktuellen Krautzone-Album zu hören sind. Nur die Musikinstrumente haben sie ein wenig vertauscht, um quasi automatisch eine ganz neue Band zu sein. Ungewöhnlicherweise bedient Dave Schmidt bei Zone Six jetzt nämlich das Schlagzeug, das einen lässigen Groove vorgibt. Komet Lulu ist wie bei Electric Moon, einem weiteren Projekt aus dem Hause Sulatron, am Bass dabei und verstärkt mit entspanntem Pumpen die Rhythmusbasis. Rainer Neeff gibt für Zone Six an der Gitarre seinen Einstand und führt mit fettem Geröhre und langen Soli tief in die beginnenden 70er Jahre. Und last not least lässt Modulfix alias Martin Schorn wie gewohnt die Band mit seinen Synthies tief in den Weltraum rauschen. Das Zusammenspiel klingt vollkommen intuitiv und lässt immer wieder Erinnerungen an die frühen großen Acts des Genres wach werden: Pink Floyd, Gong, Hawkwind... Bei aller Entspanntheit erzeugt die Band aber doch einen intensiven, vorwärtstreibenden Sog.

Auf „Love Monster“ gelingt der regenerierten Band ein Comeback aus einem Guss. Das Album atmet in seinen langen Improvisationen bewusstseinserweiternde Stimmigkeit. Zone Six schicken ihre Hörer auf einen langen, vollkommen stressfreien Trip in das Herz der spacigen Psychedelic.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Hawkwind, Gong, Pink Floyd
Veröffentlicht am: 26.8.2015
Letzte Änderung: 26.8.2015
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Zone Six

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1997 Zone Six 10.00 1
2003 Any Noise is intended 9.00 1
2007 10 Years of Aural Psychedelic Journeys. Rare & Unreleased - 1
2007 Live at Space farm Ahoi Festival 2007 9.00 1
2017 Forever Hugo - 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum