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Native Construct

Quiet World

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: Jazzrock / Fusion; Melodic Rock / AOR; Progmetal; sonstiges
Label: Metal Blade Records
Durchschnittswertung: 12/15 (4 Rezensionen)

Besetzung

Robert Edens vocals
Myles Young guitar
Max Harchik bass

Tracklist

Disc 1
1. Mute 6:21
2. The Spark Of The Archon 8:51
3. Passage 8:07
4. Your Familiar Face 4:12
5. Come Hell Or High Water 5:55
6. Chromatic Lights 2:14
7. Chromatic Aberration 12:29
Gesamtlaufzeit48:09


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß (Rezension 1 von 4)


Drei Berklee-Studenten treten an, um dem Progmetal-Genre neue Impulse zu verleihen… ob das wirklich so ernst gemeint ist, da kommen einem schon beim Album-Titel „Quiet World“ ein paar Zweifel.

Und wenn man dann die Musik hört… dann kann das unmöglich so richtig ernst gemeint sein. Native Construct – wie gesagt ein Trio, Gitarre, Bass, Gesang – mischen auf Basis von progmetallischen Rhythmen und Riffs allerlei Sympho-Prog a la Queen oder Muse, jazzige Läufe, einen Schuss Melodic Rock und natürlich auch ein paar retroproggige Gefühle zu einem teilweise abgefahrenen, teilweise etwas inkonsistent daherkommenden Mix. Aber auch wenn nicht alle Ideen zünden und manches einfach zu überladen oder zu gewollt wirkt, so ist die spielfreudige Mischung der Amerikaner dazu geeignet dem Hörer ein breites Grinsen auf’s Gesicht zu zaubern. Riffgewitter, Break-Orgien, detailverliebte Arrangements konterkariert mit leicht schwülstigen Streichern und orchestralen Momenten. Da wird zusammengeführt, was eigentlich nicht zusammengehört, aber irgendwie funktioniert es (meistens) dann doch.

‚Band-Leader‘ Myles Young, der wohl weitgehend für Komposition und Arrangement verantwortlich ist, ist ein virtuoser Gitarrist, Max Harchik spielt knackige Bass-Linien und Robert Edens ist ein variabler Sänger, der von zart bis hart überzeugend agiert. Und der Drummer erst… eh, von wegen. Das Trio wird von allerlei virtuellen Musikern begleitet. Vermutlich ist auch Young für das Programming verantwortlich und wenn dem so ist (weder im Booklet, noch im Netz will da jemand genau Stellung nehmen), dann hat er einen superben Job erledigt. Nie klang ein programmiertes Schlagzeug dynamischer, relativ natürlich und so vollkommen unsteril, allenfalls die wilden Drumgewitter und Breaks, die mit unmenschlicher Exaktheit gespielt werden, lassen eben den Verdacht auf ein virtuelles Schlagzeug aufkommen. Ähnliches gilt für die sanften Synthie-Flächen, Piano-Läufe, sirrende und flirrende Tasteneinlagen, die orchestralen Momente und ganz erstaunliche Einlagen von Steichern, Solo-Violine zuvorderst. Die virtuelle Welt auf „Quiet World“ gauckelt perfekt eine große Band vor und gibt sich keine Blöße. Das ist schon erstaunlich.

Frei nach Jan Zehrfeld "Mehr ist manchmal mehr"... so setzen Native Construct mit ihrem über einige Jahre hinweg eingespielten Debüt ein gelungenes Ausrufezeichen, auch wenn sie gelegentlich über's Ziel hinausschießen und über die Stränge schlagen.

Anspieltipp(s): The Spark of the Archon
Vergleichbar mit: Dream Theater, Between The Buried and Me, Queen, Muse, Valensia, A.C.T. (alles in einem Song gemischt)
Veröffentlicht am: 6.10.2015
Letzte Änderung: 6.10.2015
Wertung: 11/15

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Von: Nik Brückner @ (Rezension 2 von 4)


Leute, ich hab das absolute Album entdeckt. Das Album, das alles hat. Das absolute Album. Un. glau. blich. Und es ist von der unglaublichen Band.

Die Jungs heißen Robert Edens, Myles Yang und Max Harchik und sind Native Construct.

Ihr Album, das absolute Album, heißt "Quiet World" – und ich habe es eineinhalb Jahre lang überhört. Dafür werde ich unvorstellbare Qualen erleiden, während ich tausend Jahre lang allmählich verdaut werde. Schon die ersten Minuten – ach was, Sekunden! Nach bloßen Sekunden schierer musikalischer Intelligenz hört, man dass die drei vom Berklee College of Music stammen müssen. Zwei Jahre lang haben die drei Jungs dort an einem wahren Meisterwerk gebastelt, dem an Intelligenz Witz und Einfallsreichtum nur sehr, sehr wenige Alben gleichkommen. Was mit ein paar lockeren Marmeladensitzungen begann, wuchs sich bald zu einem ausgewachsenen Konzeptalbum aus. Die Band nahm Erstes in Boston auf, den Gesang später woanders, schließlich mischte niemand geringeres als Rich Mouser das ganze in den Mouse House Studios in Los Angeles.

Legt man das Ergebnis auf, wird man von opernhaftem Progmetal in Empfang genommen, es folgt ausladender Bombast, und nach nicht einmal zwei Minuten Latin-Swing mit mehrstimmigem Gesang a la Queen. Und das geht so weiter, einiges ist von frühem Jazz inspiriert, anderes ist pures Pop-Gold, es gibt operettenhafte Neoklassik und Vaudeville. Mal meint man sich bei Queen, mal bei Dream Theater, mal bei Neal Morse, mal bei The Enid, mal bei den Flower Kings (als sie noch gut waren), mal bei Robbie Valentine, mal im 80er-Pop. Das Ganze klingt wie die Vertonung eines Films von Tim Burton oder Terry Gilliam. Wer sich "Das Kabinett des Dr. Parnassus" als Progalbum vorstellen kann, dürfte in etwa eine Vorstellung von dem haben, was auf diesem Album zu hören ist.

Wie ein Film klingt das Album auch, weil es ein Konzeptalbum ist. Es erzählt die Geschichte eines Typen, der schwer verliebt ist. Er ist etwas seltsam und exzentrisch, außerdem stumm. Das Mädchen erwidert seine Gefühle nicht, aber er kriegt sie einfach nicht aus dem Kopf. Seine Liebe wird umso mehr zur Obsession, je mehr sie unerfüllt bleibt. Am Ende ist er davon überzeugt, dass es seine Art und seine Behinderung sind, die sie ihn abweisen lassen. Und so erschafft er eine eigene Fantasiewelt für sich, in der allerlei schräge Vögel und exzentrische Typen leben. Hier gibt es keine Außenseiter, und alle lieben einander. Es ist die "Quiet World".

Doch es gibt Ärger im Paradies: Der Archon vereinigt seine Leute aus dem Wolken mit dem Menschen des Meeres und führt eine Opposition gegen die "Sinister Silence" an. Das Album folgt nun den Ereignissen rund um die Auseinandersetzung zwischen den beiden – bis auf den Track "Your Familiar Face", der die Vorgeschichte des Ganzen berichtet.

Die bunte Fantasiewelt mit all ihren verrückten Wesen wirkt wie ein Wunderland hinter dem Spiegel aus einer Geschichte von Lewis Carroll. Und die Musik setzt das auf ganz wunderbare Weise um: Operettenhaftes Sentiment wie aus einem Werk von The Enid hier, Gitarrenchöre wie einst von Queen dort, herrlich technisch-frickeliger Progmetal eben noch, dann gleich Symphonisch-Pathetisch-Hymnisches – das ist abenteuerlustiger Prog, wie er sein soll, jenseits erstarrter Klischees und erwartbarer Strukturen. Prog, der einen lilanen Zylinderhut trägt…

Native Construct gehören damit zu den wenigen Bands im Progressive Rock, die wirklich Lust auf wirklich Progressives und Lust am wirklich Progressiven haben - und das Können, diese Lust in gute Musik umzusetzen. Hier ist das wunderbare Gegenteil von Big Big Train. Gitarrist und Komponist Myles Yangs Hang zur Innovation ist die treibende Kraft hinter diesen fantasievoll komponierten Stücken und detailverliebt produzierten Arrangements. Das Ergebnis ist ein fantastisches Album, wie ich es in den letzten Jahren kaum je gehört habe. Da ist kein echtes Schlagzeug zu hören? Wirklich? Ich meine: Kann man das wirklich hören? Oder "hört" man das nur, weil man es weiß?!? Die Frage, was man hören kann - oder angeblich hören kann - ignoriere ich mittlerweile. Ich wette, dass 95% der Leute, die erklären, künstliche Drums, mp3s, digitale Streicher oder Ähnliches hörend erkennen zu können, das alles nicht hören würden, wenn sie es nicht vorher wüssten.... Da gebe ich nichts drauf. Für mich ist das nachträglich das Album des Jahres 2015, yep, besser als Ben Levin Group, District 97, The Enid, Leprous, Special Providence - "Galaxy Mechanics" von The Fractured Dimension allerdings…

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Un. glau. blich. en. Alben.
Veröffentlicht am: 26.11.2016
Letzte Änderung: 13.12.2016
Wertung: 15/15
Nichts für Menschen, für die RPWL und Pineapple Thief die Definition von Prog verkörpern. Man muss es einfach lieben!

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 3 von 4)


Kürzlich begab es sich, dass wieder einmal ein Album auf den BBS mit der Höchstnote dekoriert wurde. Ein seltenes Ereignis, in der Tat. Weniger als 1% aller Alben hier erhalten die höchste aller Weihen. Im Schnitt passiert dies nur alle 2 Mt. Tatsächlich wurden viele der Topnoten für die Klassiker des Genres in grauer Vorzeit vergeben, als die BBS noch jung waren. Heute gibt es gefühlt vielleicht 3 oder 4 mal pro Jahr die Höchstnote. Jetzt war es wieder soweit. Und dann auch noch von Kollege Brückner. Okay, der hat auch schon mal ein Album in den Olymp gelobt, welches ich meinem ärgsten Feind nicht vorspielen würde, aber in der Regel ist auf sein Wort und seinen Geschmack Verlass.

Native Construct. Quiet World. Ein ung.laubl.iches Album. Ich kann hier eigentlich nicht viel mehr tun, als zu begründen, warum ich dem Album nicht die Bestnote verleihe. Ansonsten bleibt mir nur, unter Niks Ausführungen meinen Kaiser Wilhelm zu setzen. Intelligente, unglaublich gute, unglaublich gut gemachte, kurz "ung.laubl.iche" Musik einer jungen Band.

Einziger Wermutstropfen ist das fehlende "echte" Schlagzeug und die Tatsache, dass die Stücke mitunter etwas gar durchgerechnet und dadurch, die Kombination dieser beiden Punkte, eine Spur zu steril und kühl wirken. Das wars schon.

Davon bitte rasch mehr. Mit echtem Schlagwerkzeug. Klasse.

Anspieltipp(s): Chromatic Aberration
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 27.11.2016
Letzte Änderung: 27.11.2016
Wertung: 13/15
Ung.laubl.ich

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Von: Martin Dambeck @ (Rezension 4 von 4)


Es waren einmal drei furchtlose Musikstudenten des legendären Berklee College of Music in Boston, die sich zusammentaten, um dem modernen Metal neue Impulse zu verleihen. So steht es geschrieben, zumindest im Promobeipackzettel des Metal Blade Labels.

“Quiet World“ ist ein vertracktes Konzeptalbum über einen Jungen, der aufgrund einer nichterwiderten Liebe in den Wahnsinn verfällt (nun, wer hat dies in seiner Pubertät nicht erlebt), um dann in eine Phantasiewelt, die “Quiet World“, zu flüchten und dort allerlei Merkwürdigkeiten zu erleben.

Wenn die CD für ein paar Sekunden durch den Player tickt, wird der Hörer von einem Bombastgewitter förmlich erschlagen. Das sollen nur drei Musiker sein, von denen einer, Robert Edens, sogar nur singt? Max Harchik bedient den Bass und Myles Yang spielt Gitarre. Die restlichen Instrumente (infernalische Drums, Streicherkaskaden, Pianoläufe, Keyboardkaskaden und so weiter) werden wohl synthetisch erzeugt, von wem, das bleibt ein Geheimnis. Man hört sehr deutlich heraus, dass hier Musiker zu Werke gehen, die ihre Instrumente virtuos beherrschen und dabei großen Spaß haben. Das Album sprüht nur so vor Ideenreichtum und ist voll beladen mit einer schier nicht enden wollenden Anzahl von Soundeffekten, Breaks und musikalischen Spielereien. Das Ganze wirkt schon fast wie eine musikalische Leistungsshow oder Achterbahnfahrt.

Von wegen “Quiet World“, hier wird keine Sekunde Pause gemacht, womit auch der Knackpunkt dieser Scheibe benannt ist. Das hier ist alles perfekt gemacht, wirkt nur wahnsinnig überfrachtet, aber das ist vielleicht einfach Geschmackssache. Musikalisch erinnert das Album ein wenig wegen der theatralischen Machart an A.C.T., Valensia oder Valentine, nur das hier die Schraube eindeutig einige Umdrehungen weitergedreht wird.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.11.2016
Letzte Änderung: 28.11.2016
Wertung: 9/15

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