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The Aaron Clift Experiment

Outer Light, Inner Darkness

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: HardRock; Melodic Rock / AOR; RetroProg
Label: Aaron Clift Productions
Durchschnittswertung: 10/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Aaron Clift vocals, keyboards, organ, grand piano
Eric Gutierrez guitar, mandolin
Devin North bass, double bass
Joe Resnick drums, percussion

Gastmusiker

Oscar Dodier violin (1)
Corina Santos violin (3,6,8)
Behnam Arzaghi violin (3,6,8)
Michael Zahlit viola (3,6,8)
Diana Burgess cello (3,6,8)

Tracklist

Disc 1
1. Kissed by the Sun 7:40
2. Locked 5:23
3. Fragments of Sleep 4:37
4. Your Arms Hold Them to the Dark 4:20
5. Aoide, Goddess of Song 5:58
6. The Last Oasis 8:36
7. Moonscape 12:05
8. Bathed in Moonlight 7:27
9. Your Arms Hold Them to the Dark (acoustic)   (bonus track) 3:40
10. Kissed by the Sun (single version)   (bonus track) 3:59
Gesamtlaufzeit63:45


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß (Rezension 1 von 2)


Musikalischer Hinweis: Dieses Album kann Spuren von Kansas, Spock's Beard und Echolyn enthalten! Mit ihrem zweiten Album „Outer Light, Inner Darkness“ wandeln The Aaron Clift Experiment auf den Pfaden des amerikanisch geprägten Retroprogs, inklusive keiner Scheu vor großen Melodien und knackigen Abrock-Passagen. Gut als Band aus Texas dürfen sie das natürlich.

Komischerweise nennt Aaron Clift ausgerechnet die eingangs genannten Bands gar nicht, wenn es um Vorbilder und Inspirationen geht. Da kommen eher die Klassiker der 70er zur Sprache, Jazzer wie John Coltrane und gar klassische Komponisten, die alle in der Musik des Aaron Clift Experiment ihren Niederschlag gefunden haben sollen. Nun ja, gut gebrüllt, Löwe, aber letztlich musizieren die Texaner schon klar in der Tradition des amerikanischen Retroprogs. Knackige Gitarrenarbeit, kraftvolle Basslinien, dynamisches Drumming, variantenreiche Tasteneinlagen, große Melodien und große Gesten und Gefühle, mit dieser Mixtur muss sich das Aaron Clift Experiment sicher nicht verstecken, sondern bietet ein abwechslungsreiches, unterhaltsames, oftmals mitreißendes Hör-Erlebnis.

Neben dem guten Gesang in angenehmer Stimmlage von Bandchef Aaron Clift ist der Einsatz von Streichern das besondere Schmankerl des Albums. Im Opener (und natürlich auch im abschließenden Bonus-Track) spielt der Gast-Violinist schon eine gewichtige Rolle (sorgt so maßgeblich für die Kansas-Deja vu's). Bei weiteren drei Stücken kommt dann ein komplettes Streichquartett zum Einsatz und sorgt für einige Gänsehaut-Momente.

Gelegentlich wird es etwas allzu gefühlsduselig, aber ansonsten legen The Aaron Clift Experiment mit „Outer Light, Inner Darkness“ ein kraftvolles, gut rockendes Retroprog-Album vor, welches Genuss ohne Reue verspricht.

Anspieltipp(s): Kissed By The Sun
Vergleichbar mit: Kansas, Echolyn, Spock's Beard, Rush, Genesis, Pink Floyd... von allen steckt hier ein bisschen was drin
Veröffentlicht am: 29.10.2015
Letzte Änderung: 29.10.2015
Wertung: 11/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 2)


"Outer Light, Inner Darkness" ist das zweite Album des in Austin/Texas ansässigen Aaron Clift Experiment, kurz ACE. Hatte Namensgeber, Keyboarder und Sänger Clift das Debutalbum "Lonely Hills" noch als Soloprojekt im Alleingang komponiert und arrangiert, trugen nun alle Bandmitglieder ihre Ideen zu den Stücken bei.

"Outer Lights, Inner Darkness" ist ein Konzeptalbum, welches thematisch Dualität zum Inhalt hat: Licht versus Dunkelheit, Individuum versus Gruppe, Hoffnung versus Verzweiflung. Der erste Teil des Albums handelt vom Konflikt dieser gegensätzlichen Teile, der zweite Teil von der Aussöhnung derselben bzw. vom Beilegen der Konflikte.

ACE spielen eine Mischung aus klassischen Elementen und moderner Musik, wobei die Band selber Bands wie Genesis, Rush, Pink Floyd, Porcupine Tree und Opeth auf der einen und Künstler wie Schubert, Beethoven und John Coltrane auf der anderen Seite als Einfluss aufführt. Ich muss sagen, dass mir kaum einer dieser Einflüsse bei ACE spontan als erstes eingefallen wäre.

Kollege Kohlruss hat oben noch die Namen Kansas, Spocks Beard und Echolyn in die Runde geworfen. Zu Kansas kann ich mangels Kenntnis nichts sagen, Spocks Beard sind hier für meinen Geschmack nicht speziell ausgeprägt vorhanden, Echolyn schon eher. In erster Linie werde ich aber, vor allem zu Anfang, an Big Big Train und ihre letzten Alben erinnert. Einerseits ist die Stimme recht ähnlich, auf der anderen Seite hat die Musik auch immer wieder diese etwas bedächtige Spaziergängerigkeit der English Electric Alben. Aufgefrischt wird diese durch gelegentliches heftiges Gitarrengebratze und wohldosierte Streichereinsätze. Clift und Konsorten legen Wert auf Melodien und bauen drum herum schöne Melodic Rock-Stücke, die rhythmisch einfach gehalten sind. Die Kompositionen sind recht abwechslungsreich und gefällig. Dennoch will der Funke bei mir nie so richtig überspringen, kommt die Band nie so ganz aus den Puschen.

Alles in allem finde ich das Album über weite Strecken zu harmlos, zu wenig kantig, zu beschaulich. Für einen gemütlichen Nachmittag mit einer Tasse Tee und einem Stück Sahnetorte ist es aber sicher ein netter Begleiter.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 31.10.2015
Letzte Änderung: 31.10.2015
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Aaron Clift Experiment

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2018 If All Goes Wrong 7.50 2

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