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RPWL

God has failed

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2000
Besonderheiten/Stil: Psychedelic
Label:
Durchschnittswertung: 10/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Phil Paul Rissettio Drums
Chris Postl Bass
Karlheinz Wallner Guitars
Yogi Lang Vocals, Keyboards

Tracklist

Disc 1
1. Hole in the Sky - Part 1 Fly, Part 2 Crawl to You 8:22
2. Who Do You Think We Are 4:18
3. Wait Five Years 2:59
4. What I Need ... Leaving 1:56
5. What I Need ... What I Need 5:21
6. In Your Dreams 6:48
7. It's Alright 5:22
8. Crazy Lane 4:44
9. Fool 5:27
10. Hole in the Sky - Part 3 The Promise 2:40
11. Spring of Freedom 5:53
12. Farewell 5:50
13. God Has Failed 2:16
Gesamtlaufzeit61:56


Rezensionen


Von: Sal Pichireddu @ (Rezension 1 von 3)


RPWL (der Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Nachnamen der Bandmitglieder zusammen) startete als Pink Floyd-Cover Band und zweifellos kann man das ihrem Sound anhören. Ihre Musik ist ausufernd, "topographisch", dreidimensional, wie die Musik der großen Vorbilder, doch hört man sich in die Klangwelt RPWLs erst einmal ein, dann erkennt man deutlich einen eigenen Charakter (und dann seien wir einmal ehrlich - wer würde heuer noch ein wirklich gutes Album von Pink Floyd erwarten?).

Die Vorläuferband RPWLs "Violet District" wirkt nur noch selten in das musikalische Konzept nach, nur die Gitarre Wallners kann man problemlos identifizieren, ansonsten ist RPWL kein Epigone (weder von Pink Floyd, noch viel weniger von Violet District), sondern exquisiter zeitgenössischer Prog.

Der Opener "Hole in the Sky" ist einer jener Songs, die den Zuhörer gleich gefangen nehmen, die nicht überhört werden können, schon dieser Song allein ist so überwältigend, so unglaublich schön, dass sich der Kauf des Albums lohnt, aber auch die anderen Songs des Albums können überzeugen, gleich ob es sich um ohrwurmhafte Rocksongs ("It's alright"), Balladen ("Crazy Lane" - fast schon ein wenig beatlesque) oder um progressiv angelegte Suiten handelt ("What I need" - mit wundervollem Arrangment wie einst beim Alan Parsons Project), RPWL steuert durch die verschiedenen Stilnuancen und hat mit erstklassiger Produktion, exzellentem Songwriting und unüberhörbarer Liebe zum Detail das Hammerdebüt des Jahres geschaffen, das weder technisch, noch musikalisch Wünsche offen lässt; mehr noch - ein Album, das alles, was an Debüts in diesem so interessantem Prog-Jahr 2000 erschienen ist, in den Schatten stellt. Dies ist das Album, an dem sich zukünftig alle deutschen Prog-Bands werden messen lassen müssen. Die Szene lebt, nicht nur in Schweden und den USA, auch in Deutschland - RPWL hat sich mit einem Album ganz weit nach vorne katapultiert.

Genug der Lobeshymnen?

Anspieltipp(s): Hole in the Sky
Vergleichbar mit: Pink Floyd, Violet District, frühe Alan Parsons Project, Beatles, Porcupine Tree
Veröffentlicht am: 8.7.2002
Letzte Änderung: 8.7.2002
Wertung: 11/15

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Von: Oliver Mensing (Rezension 2 von 3)


Seit ich im Besitz dieser wundervollen Scheibe bin, kriege ich sie kaum noch aus dem Player! Es gibt von Zeit zu Zeit Debuts, die reißen einen total mit (und das in einem Jahr voller erstklassiger Prog.knaller). Wobei sich das Mitreißen in diesem Fall auf die gehörige Portion Emotion und Kraft bezieht, d.h. der überwiegende Teil des Albums ist eher dem getragenen atmosphärischen Prog zuzurechnen.

Zugegeben, unterm Strich ist 'God has failed' ein 1a-Pink Floyd-Klon mit allem was dazu gehört: Atmosphäre, Soundeffekte, Klangspektrum und diese geniale Kombination aus Anspruch und Massentauglichkeit a la 'A Momentary Lapse of...' und 'The Division Bell'. Insbesondere Gitarre und Gesang könnten von Laien als Original-Gilmour angesehen werden.

Trotzdem oder gerade deswegen ist 'God has failed' ein Überalbum geworden. Das Werk ist in allen Teilen durchdacht und perfekt umgesetzt. Ich glaube kaum, daß die "alten" Herren von Pink Floyd noch einmal solch ein Album zustande bringen. Oder? Warten wir es ab, ich irre mich in diesem Punkt gerne!

Anspieltipp(s): Alles (einfach genial)!
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 5.8.2002
Letzte Änderung: 29.8.2002
Wertung: 13/15

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Von: Thomas Schüßler @ (Rezension 3 von 3)


Nach soviel Lobhudelei möchte ich dann doch noch meine unbedeutende Meinung zu dem Erstling von RPWL kundtun. Allerdings kann ich die Begeisterung meiner Vorredner nicht so recht teilen. Hierbei habe ich wieder ähnliche Anmerkungen vorzubringen, wie bereits bei "MIND Vol. 4" von Isildurs Bane. Das Ganze ist nämlich wunderbar atmosphärisch - atmosphärisch bis zur Langeweile. Selten wird mal ein bißchen auf´s Tempo gedrückt, und wenn, ist das Songmaterial nicht besonders. Hätte man diese Platte mit der "Division Bell" von Pink Floyd gekreuzt, würde vielleicht etwas ganz Ansprechendes dabei herausgekommen sein. Beim Vergleich dieses Debuts mit dem amerikanischer Prog-Bands, wie z.B. Little Atlas oder Zen Carnival, erkennt man doch noch deutlichen Nachholbedarf.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: die beiden letzten Pink Floyd-Platten
Veröffentlicht am: 11.2.2004
Letzte Änderung: 11.2.2004
Wertung: 6/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von RPWL

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2002 Trying to kiss the sun 8.33 3
2003 Stock 9.00 2
2005 World Through My Eyes 11.33 3
2005 Start the Fire - Live 10.50 2
2007 9 9.00 1
2008 The RPWL Experience 9.00 3
2009 The RPWL Experience (DVD) 10.50 2
2010 The Gentle Art of Music 11.00 2
2012 Beyond Man And Time 11.00 2

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